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Haus der Erinnerungen

Roman

Barbara Wood

(9)
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Beschreibung

Andrea, eine junge Frau aus Los Angeles, wird von ihrer Mutter nach England geschickt, um den sterbenden Großvater zu besuchen. Die Reise kommt ihr gerade recht, da sie Abstand gewinnen will, um über die Trennung von ihrem Freund nachzudenken. Andererseits fühlt sie sich unbehaglich bei der Vorstellung, jetzt ihre Familie kennenzulernen, von der sie fast nichts weiß, die sie nur aus Briefen kennt. Als sie das Haus ihrer Großeltern betritt, wird sie überschwenglich von ihrer Großmutter willkommen geheißen, und dennoch ist ihr unheimlich zumute. - Sie sieht am Fenster Kinder, die nur sie erkennt; sie hört Klavierspiel, das andere nicht wahrnehmen. Wird sie von der Gegenwart in die Vergangenheit versetzt? Wer ist sie: Andrea, die junge Frau aus Los Angeles, oder Jennifer, eine viktorianische Lady, die an gebrochenem Herzen starb? Auf ihre Fragen gibt die Familie keine Antwort. Doch Andrea kann den Bann lösen. Nachdem das Haus in der George Street seine Geheimnisse preisgegeben hat, kehrt Andrea, reich an Erinnerungen, nach Los Angeles zurück.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 01.02.1993
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-10974-6
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19,2/12,6/2,5 cm
Gewicht 254 g
Originaltitel Yesterday's Child
Auflage 15. Auflage
Übersetzer Mechtild Sandberg-Ciletti
Verkaufsrang 72017

Buchhändler-Empfehlungen

Melanie Böhm, Thalia-Buchhandlung Hagen

Schön, traurig, spannend, romantisch... fesselnd bis zur letzten Seite. Wieder tolle Unterhaltung aus der Feder von Barbara Wood.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
5
3
1
0
0

Leider nur ein mittelmäßiges Werk der Autorin
von einer Kundin/einem Kunden aus Hannover am 03.03.2019

Als ihr Großvater erkrankt und im Sterben liegt, macht sich Andrea aus ihrer Heimat Los Angeles auf umd ihrer Familie in England zu besuchen. Doch ist ihr diese Familie und ihre Geschichte fremd. Als Sie das Haus ihrer Großeltern betritt, überkommt sie bereits ein unheimliches Gefühl. Dieses Haus scheint sie gefangen zu nehme... Als ihr Großvater erkrankt und im Sterben liegt, macht sich Andrea aus ihrer Heimat Los Angeles auf umd ihrer Familie in England zu besuchen. Doch ist ihr diese Familie und ihre Geschichte fremd. Als Sie das Haus ihrer Großeltern betritt, überkommt sie bereits ein unheimliches Gefühl. Dieses Haus scheint sie gefangen zu nehmen und ihre Familiengeschichte aufzuarbeiten. Schreckliche Dinge sollen hier geschehen sein. Doch lauert in diesen Mauern wirklich nur Schrecken, oder hat sich vor 100 Jahren doch etwas ganz anderes zugetragen? Dieses Buch schlummerte satte 12 Jahre auf meinem SuB bevor ich mich dazu motivieren konnte es zu lesen. Ich muss zugeben, dass ich sehr lange brauchte, um in die Geschichte reinzukommen, da bestimmte Bereiche doch sehr langatmig und langweilig sind. Andrea als Hauptfigur erschien mir oft sehr widersprüchlich. Ich bin mir auch am Ende nicht sicher, ob ich sie mag, oder nicht. Als ich dann endlich besser ins Buch gefunden habe, gefiel es mir ganz gut. Die ganz großen Überraschungen blieben leider aus. Vieles war relativ vorhersehbar. Der Schreibstil war teilweise etwas fad und altbacken. Ein bisschen mehr Pepp würde nicht schaden. Ich habe schon diverse Bücher der Autorin gelesen und muss leider sagen, dass dieses zu den Schlechteren gehört. Mir fehlte die klassische Lovestory der Hauptfigur, das Abenteuer und die Spannung. Leider kann ich das Buch nur als mittelmäßig einstufen.

Passend zum Herbst
von einer Kundin/einem Kunden aus Dinklage am 22.11.2018

„Haus der Erinnerungen“ war für mich eine Überraschung. Es war ein Coverkauf bei Rebuy, bei dem ich am Ende ein ganz anderes Cover bekommen habe und es dann im Schrank quasi vor sich hingegammelt hat. Nun habe ich es endlich geschafft zu lesen und war positiv überrascht. Dass der Inhalt so gut ist, damit habe ich niemals... „Haus der Erinnerungen“ war für mich eine Überraschung. Es war ein Coverkauf bei Rebuy, bei dem ich am Ende ein ganz anderes Cover bekommen habe und es dann im Schrank quasi vor sich hingegammelt hat. Nun habe ich es endlich geschafft zu lesen und war positiv überrascht. Dass der Inhalt so gut ist, damit habe ich niemals gerechnet. Andrea fliegt nach London, zu ihrem totkranken Großvater. Dort übernachtet sie zusammen mit ihrer Großmutter im Haus der Großeltern. Familie Townsend. Ihre Großmutter erzählt ihr ein paar alte Geschichten, wobei Victor, der Vater ihres Opas, nicht gut wegkommt. Im Laufe des Buches wird Andrea immer wieder von Visionen, Halluzinationen oder Erscheinungen, ich weiß nicht wie ich dies nennen soll, heimgesucht. Dadurch findet sie die Wahrheit über die Townsends raus und alles nimmt seinen Lauf. Ich hab dieses Buch wirklich gerne gelesen. Es war schaurig schön, wirklich gruselig an einigen Stellen aber auch herzzerreißend und herzerwärmend und tragisch. Barbara Wood hat ein Buch geschrieben, das wirklich jeder mal gelesen haben sollte. Zumindest kann ich das so empfehlen. =)

Einfach gut
von Silke B. am 13.08.2016

Für jemanden, der das Mystische in Form von Geistern in alten Häusern mag ist es ein sehr spannendes und gut gemachtes Lesevergnügen.


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  • In dem Haus in der George Street stimmte etwas nicht. Ich spürte es sofort, als ich es betrat.
    Ich blieb an der Haustür stehen und blickte den dämmerigen Flur hinunter, der Frau entgegen, die auf mich zukam. Im Halbdunkel sah ich, daß sie groß war, von kerzengerader Haltung und anmutig in ihren Bewegungen. Sie trug ein altmodisches bodenlanges Kleid, und das volle schwarze Haar war hochgesteckt. Mit ausgestreckten Armen eilte sie mir entgegen, und ich starrte sie einen Moment lang an, ehe ich mich nach meiner Tante umdrehte, die soeben ins Haus gekommen war und jetzt neben mir stand. "Andrea", sagte sie, "das ist deine Großmutter."
    Ich wandte mich wieder der Frau im Flur zu und traute meinen Augen nicht - eine ganz andere kam mir da entgegen, eine schmächtige, gebeugte Frau in einem einfachen Hauskleid mit einer Wolljacke darüber.
    "Hallo", sagte ich perplex.

    Die alte Frau faßte meine Hand und trat näher, um mir einen Kuß zu geben. Mir wurde plötzlich bewußt, daß ich völlig übermüdet sein mußte. Der Flug von Los Angeles hatte elf Stunden gedauert, dann war ich noch einmal eine Stunde von London nach Manchester geflogen. Die Zeitverschiebung hatte mich wohl gründlich durcheinander gebracht.

    Wir umarmten uns, und im schwachen Licht des Flurs musterte eine die andere. Es fällt mir schwer, mich zu erinnern, was für einen Eindruck ich in jenem ersten kurzen Augenblick von meiner Großmutter hatte. Ihr Gesicht schien mir in fließender Bewegung zu sein, bald häßlich, bald strahlend schön. Ihre Gesichtszüge, die zu flackern und zu wabern schienen, waren nicht festzuhalten...