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Medea

Lateinisch/Deutsch

Reclams Universal-Bibliothek Band 8882

Seneca

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Beschreibung

Senecas 'Medea'-Tragödie reizt einerseits zum Vergleich mit dem berühmten euripideischen Vorbild und zeigt andererseits die typisch eigene Mythos-Auffassung des römischen Philosophen und Staatsmannes, die besonders auf die Entwicklung der Tragödie in den romanischen Ländern gewirkt hat. Die Gestalt der Giftmischerin (Zauberin) und Kindsmörderin musste zudem einen Autor fesseln, der in die tödlichen Intrigen des römischen Kaiserhauses zur Zeit Neros verstrickt war.

Seneca (Lucius Annaeus Seneca, auch Seneca der Jüngere genannt, zwischen 4 v. Chr. und 1 n. Chr. Cordoba – April 65 n. Chr. bei Rom) war unter den Kaisern Caligula und Claudius als Anwalt, Quästor und Senator tätig. Im Jahr 41 ins Exil nach Korsika geschickt, wurde er acht Jahre später zur Erziehung Neros nach Rom zurückberufen. Als Dichter beschäftigte sich Seneca in »Medea«, »Oedipus« und sieben weiteren Tragödien mit Stoffen aus dem griechischen Sagenkreis. Mit der »Apocolocyntosis« (»Die Verkürbissung des Kaisers Claudius«) gelang ihm ein bissiges und scharfzüngiges Pamphlet gegen den Mann, der ihn ins korsische Exil geschickt hatte. Als Philosoph vertrat er in seinen Briefen »Epistulae morales ad Lucilius« (»Briefe an Lucilius über Ethik«) sowie in seinen Abhandlungen, beispielsweise »De vita beata« (»Vom glücklichen Leben«) oder »De tranquillitate animi« (»Von der Ausgeglichenheit der Seele«), die Lehre der Stoa, die Leben und Tod mit Genügsamkeit, Weisheit und Gleichmütigkeit entgegentritt. In diesem Geist erscheint auch Senecas Ableben, wie es der Historiker Tacitus in seinen »Annalen« beschreibt: Seneca wurde von Nero, der dem Lehrer zusehends entglitten war, der Teilnahme an der Pisonischen Verschwörung beschuldigt und zum Selbstmord gedrängt – einem Befehl, dem der Philosoph laut Tacitus stoisch Folge leistete.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Bruno W. Häuptli
Seitenzahl 168
Erscheinungsdatum 01.01.1993
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-008882-1
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 14,9/9,8/1,2 cm
Gewicht 87 g
Übersetzer Bruno W. Häuptli
Verkaufsrang 144115

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Seneca - Medea
von einer Kundin/einem Kunden am 15.03.2011

Senecas "Medea", die sich von der griechischen Vorlage geschickt abhebt, ist eine Tragödie, die ihresgleichen sucht. Sie erzeugt eine Spannung, die sich bis zum Ende durchhält und im Kindsmord endet. In der Reclam-Reihe ist darüber hinaus auch noch Senecas "Oedipus" erschienen.

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