Warenkorb
 

Eiland

Roman

(1)
Eines der Meisterwerke des berühmten europäischen Erzählers und Essayisten. 30 Jahre nach seiner Albtraumvision »Schöne neue Welt« zählt »Eiland« ebenfalls zu den großen utopischen Romanen des 20. Jahrhunderts. Huxley entwirft darin eine Gemeinschaft, die die Prinzipien des Guten und der Freiheit konsequent anwendet.
Portrait
Aldous Leonard Huxley, geboren 1894 in Godalming/Surrey, in Eton erzogen, studierte nach einer schweren Augenkrankheit englische Literatur in Oxford und war ab 1919 zunächst als Journalist und Theaterkritiker tätig. 1921 begann er mit der Veröffentlichung seines ersten Romans »Die Gesellschaft auf dem Lande« seine literarische Laufbahn. Von 1938 an lebte er in Kalifornien. Huxley starb 1963 in Hollywood.
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 343
Erscheinungsdatum 01.02.1984
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-20358-6
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,8/11,8/2,5 cm
Gewicht 254 g
Originaltitel Island
Auflage 20. Auflage
Übersetzer Marlys Herlitschka
Verkaufsrang 7.017
Buch (Taschenbuch)
12,00
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
1 Bewertung
Übersicht
0
1
0
0
0

Interessantes Gesellschaftsmodell und Sozialkritik
von Philipp B. aus Oldenburg am 06.09.2011

Im Rahmen der erzählten Geschichte eines auf einer Insel gestrandeten englischen Reporters vermittelt Aldous Huxley das Bild einer Gesellschaft welche im klaren Gegensatz zu der in seinem Buch „Schöne neue Welt“ geschilderten Dystopie steht. ___________________________________________________________________________________ Seine auf Tantra-Buddhismus, abendländischen Pragmatismus und praktizierter Gemeinschaftlichkeit (in Erziehung sowie in genossenschaftlich organisierter Wirtschaft) gründende... Im Rahmen der erzählten Geschichte eines auf einer Insel gestrandeten englischen Reporters vermittelt Aldous Huxley das Bild einer Gesellschaft welche im klaren Gegensatz zu der in seinem Buch „Schöne neue Welt“ geschilderten Dystopie steht. ___________________________________________________________________________________ Seine auf Tantra-Buddhismus, abendländischen Pragmatismus und praktizierter Gemeinschaftlichkeit (in Erziehung sowie in genossenschaftlich organisierter Wirtschaft) gründende Gesellschaft hat sich Freiheit, Zufriedenheit, Selbstwerdung und Gewaltfreiheit (erfolgreich) zum Ziel gemacht. Neben der gelegentlichen, rituellen Einnahme von bewusstseinserweiternden Substanzen, hinduistischen Ritualen, wechselnden Arbeitstätigkeiten und einer Erziehung zur Selbstwerdung (Skepsis gegenüber spirituellem Dogmatismus und politischer Demagogie) stützt freiwillige Geburtenbeschränkung diese Gesellschaft. ___________________________________________________________________________________ In Form von Unterhaltungen zwischen Hauptcharakter und anderen Charakteren wird das Gesellschaftssystem der Insel beschrieben. Dies geht häufig in ausführliche spirituelle Betrachtungen über welche im Verlauf des Buches langatmig wirken können. Leser welche mit Werken von Jiddu Krishnamurti vertraut sind werden hier dessen Einfluss auf Huxley erkennen. Des Weiteren wird durch den Vergleich von Inselgesellschaft und Außenwelt scharfzüngig formulierte (Huxley typische) Sozialkritik geübt, wobei es sich vielfach um hochaktuelle Themen handelt. Trotz einiger wohl strittiger Ansichten (z.B. nahezu endgültige, genetische Prädestinierung des Individuums) handelt es sich im Großen und Ganzen um das interessante Modell einer utopischen Inselgesellschaft. ___________________________________________________________________________________ Positiv: 1.) interessantes Gesellschaftsmodell; 2.) steht in Sachen Sozialkritik dem Buch „Schöne neue Welt“ in nichts nach _________________________________________________________________ Negativ: 1.) durch seitenlange spirituelle Ausschweifungen gebremster Lesefluss; 2.) absehbares (im Klappentext vorweggenommenes) Ende ___________________________________________________________________________________ Fazit: Nicht so spannend und nicht so flüssig zu lesen wie Huxleys „Schöne neue Welt“, dennoch sehr empfehlenswert (besonders als Anschlusslektüre an das genannte). Lesern welche mit Huxleys Schreibstil nicht vertraut sind empfehle ich mit „Schöne neue Welt“ zu beginnen.