Eiland

Roman

Aldous Huxley

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Beschreibung

Eines der Meisterwerke des berühmten europäischen Erzählers und Essayisten. 30 Jahre nach seiner Albtraumvision »Schöne neue Welt« zählt »Eiland« ebenfalls zu den großen utopischen Romanen des 20. Jahrhunderts. Huxley entwirft darin eine Gemeinschaft, die die Prinzipien des Guten und der Freiheit konsequent anwendet.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 01.02.1984
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-20358-6
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,9/12,6/2,5 cm
Gewicht 258 g
Originaltitel Island
Auflage 22. Auflage
Übersetzer Marlys Herlitschka
Verkaufsrang 89519

Buchhändler-Empfehlungen

Kai Ortel, Thalia-Buchhandlung Berlin

Wem "1984" und "Schöne neue Welt" zu düster und pessimistisch sind, sollte Huxleys "Eiland" zur Hand nehmen, einen Dystopie-Klassiker voller (naiver?) Hoffnung und Zuversicht.

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Interessantes Gesellschaftsmodell und Sozialkritik
von Philipp B. aus Oldenburg am 06.09.2011

Im Rahmen der erzählten Geschichte eines auf einer Insel gestrandeten englischen Reporters vermittelt Aldous Huxley das Bild einer Gesellschaft welche im klaren Gegensatz zu der in seinem Buch „Schöne neue Welt“ geschilderten Dystopie steht. ___________________________________________________________________________________ Se... Im Rahmen der erzählten Geschichte eines auf einer Insel gestrandeten englischen Reporters vermittelt Aldous Huxley das Bild einer Gesellschaft welche im klaren Gegensatz zu der in seinem Buch „Schöne neue Welt“ geschilderten Dystopie steht. ___________________________________________________________________________________ Seine auf Tantra-Buddhismus, abendländischen Pragmatismus und praktizierter Gemeinschaftlichkeit (in Erziehung sowie in genossenschaftlich organisierter Wirtschaft) gründende Gesellschaft hat sich Freiheit, Zufriedenheit, Selbstwerdung und Gewaltfreiheit (erfolgreich) zum Ziel gemacht. Neben der gelegentlichen, rituellen Einnahme von bewusstseinserweiternden Substanzen, hinduistischen Ritualen, wechselnden Arbeitstätigkeiten und einer Erziehung zur Selbstwerdung (Skepsis gegenüber spirituellem Dogmatismus und politischer Demagogie) stützt freiwillige Geburtenbeschränkung diese Gesellschaft. ___________________________________________________________________________________ In Form von Unterhaltungen zwischen Hauptcharakter und anderen Charakteren wird das Gesellschaftssystem der Insel beschrieben. Dies geht häufig in ausführliche spirituelle Betrachtungen über welche im Verlauf des Buches langatmig wirken können. Leser welche mit Werken von Jiddu Krishnamurti vertraut sind werden hier dessen Einfluss auf Huxley erkennen. Des Weiteren wird durch den Vergleich von Inselgesellschaft und Außenwelt scharfzüngig formulierte (Huxley typische) Sozialkritik geübt, wobei es sich vielfach um hochaktuelle Themen handelt. Trotz einiger wohl strittiger Ansichten (z.B. nahezu endgültige, genetische Prädestinierung des Individuums) handelt es sich im Großen und Ganzen um das interessante Modell einer utopischen Inselgesellschaft. ___________________________________________________________________________________ Positiv: 1.) interessantes Gesellschaftsmodell; 2.) steht in Sachen Sozialkritik dem Buch „Schöne neue Welt“ in nichts nach _________________________________________________________________ Negativ: 1.) durch seitenlange spirituelle Ausschweifungen gebremster Lesefluss; 2.) absehbares (im Klappentext vorweggenommenes) Ende ___________________________________________________________________________________ Fazit: Nicht so spannend und nicht so flüssig zu lesen wie Huxleys „Schöne neue Welt“, dennoch sehr empfehlenswert (besonders als Anschlusslektüre an das genannte). Lesern welche mit Huxleys Schreibstil nicht vertraut sind empfehle ich mit „Schöne neue Welt“ zu beginnen.


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