Die revolutionäre Kraft des Mitgefühls

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Ein kraftvolles Plädoyer für Spiritualität ohne Egoismus

Konstantin Wecker, durch all die Jahre seiner wechselvollen Karriere sozial und politisch engagiert, ist auf der Suche nach einer Spiritualität, die sich nicht ins Private zurückzieht. Dabei trifft er auf den großen Zen-Meister Bernard Glassman, der sich durch Retreats in Elendsvierteln der Großstädte einen Namen gemacht hat. Die zwei Männer verbindet viel: ihre geradezu ungebändigte Kraft, sich für eine gerechtere Gesellschaft einzusetzen. Eine durch Krisen und Schicksalsschläge gereifte Lebenserfahrung. Und die Erkenntnis, dass wir einzig durch liebevolles Handeln und tätiges Mitgefühl die Welt verändern können. Die beiden Rebellen entwerfen die Vision einer Revolution aus Liebe: Eine leidenschaftliche Anstiftung, sich einzumischen und aktiv zu werden.

Portrait
Konstantin Wecker, geb. 1947, Poet, Sänger und Komponist, engagiert sich seit Jahren für Zivilcourage und Pazifismus. Aus seiner tiefen Krise nach dem Kokainmissbrauch erwuchs seine Auseinandersetzung mit spirituellen Fragen. Wenn er nicht gerade on tour ist, lebt er in München.

Bernard Glassman, geb. 1939, ist eine der eindrucksvollsten Persönlichkeiten einer sozial engagierten Spiritualität. Der amerikanische Zen-Meister gründete ein Netzwerk, das sich weltweit für Frieden und Gerechtigkeit einsetzt und höchst erfolgreiche Sozialprojekte inspiriert hat.

Christa Spannbauer lebt und arbeitet als freie Journalistin und Autorin in Berlin. In ihren Publikationen und Vorträgen beschäftigt sie sich mit zeitgemäßen Weisheitswegen aus Ost und West unter Einbezug neuer Wissenschaftserkenntnisse, die in ein sozial und gesellschaftspolitisch engagiertes Handeln münden.

Sie ist Öffentlichkeitsbeauftragte der Stiftungsinitiative "Männer für morgen" von Prof. Dr. Gerald Hüther. Langjährige eigene Zen- und Achtsamkeitspraxis.

Christa Spannbauer lebt und arbeitet als freie Journalistin und Autorin in Berlin. In ihren Publikationen und Vorträgen beschäftigt sie sich mit zeitgemäßen Weisheitswegen aus Ost und West unter Einbezug neuer Wissenschaftserkenntnisse, die in ein sozial und gesellschaftspolitisch engagiertes Handeln münden.

Sie ist Öffentlichkeitsbeauftragte der Stiftungsinitiative "Männer für morgen" von Prof. Dr. Gerald Hüther. Langjährige eigene Zen- und Achtsamkeitspraxis.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Christa Spannbauer
Seitenzahl 176
Erscheinungsdatum 19.08.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-22034-2
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 18,3/12,3/1,5 cm
Gewicht 155 g
Originaltitel Es geht ums Tun und nicht ums Siegen
Übersetzer Christa Spannbauer
Buch (Taschenbuch)
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Motivation zur individuellen Einmischung
von Michael Lehmann-Pape am 26.10.2011
Bewertet: Buch (gebunden)

„Was ist das Beste, was Du jetzt tun kannst?“ Das ist, fast, die zentrale Frage, um die das Buch des Liedermachers und des Zen-Meisters kreist. Und eine Antwort ist von Beginn an zumindest in Negation gegeben gegeben. Es ist auf keinen Fall das Beste, sich auf sich selbst zurück zu... „Was ist das Beste, was Du jetzt tun kannst?“ Das ist, fast, die zentrale Frage, um die das Buch des Liedermachers und des Zen-Meisters kreist. Und eine Antwort ist von Beginn an zumindest in Negation gegeben gegeben. Es ist auf keinen Fall das Beste, sich auf sich selbst zurück zu ziehen, angesichts der drängenden und fast unbezwingbar erscheinenden Problematiken dieser Welt nur mehr den Kopf zu schütteln und, eben, nichts zu tun. Und interessanterweise bewegt sich ja etwas. Was zur Drucklegung des Buches noch gar nicht von den Autoren erfasst werden konnte. Anhand der „Occupy“ Bewegung wird deutlich, dass eine Grenze der individuellen Duldsamkeit und des „Abwinkens“ erreicht schient, wie es eben beide Autoren auf ihre Weise im Buch auch fordern. „Nutze das, was Du hast, und tue, was Du im Augenblick tun kannst“. Besser kann man die Möglichkeiten, aber auch den Aufruf zur eigenen Verantwortung nicht formulieren, als es Glassmann im Buch vollzieht. Und ums Tun geht es. Im Gesamten Buch. Ein Tun, was sicherlich auch bedeutet, wie es Glassman ausdrückt, die eigene „Komfortzone“ ein stückweit zu verlassen im „Mitleid mit anderen“. Auch ganz direkt, ganz konkret in der Begegnung mit anderen Menschen. Eine Komfortzone aber, die sich an sich ändern wird in dieser Zeit, ob mit oder ohne unser aller Zutun und dann wäre es besser, mit zu gestalten, im Rahmen der ganz eigenen, sicherlich begrenzten Möglichkeiten. Ein „Tun“, das sich an der ausführlich dargestellten Lebensgeschichte Bernard Glassmanns im Buch eindrucksvoll nachvollziehen lässt. Ein Lebensweg, der trotz hoher Spiritualität und eines „in sich Kehrens“ aktiv und zugewandt in dieser Welt handelt und verändert. Ebenso, wie Konstantin Wecker durchaus davon spricht, das starke Bedürfnis nach Stille zu stillen, das in ihm ist und dennoch aus der Kraft eben dieser Stille heraus nicht müde wird, sich einzumischen, zu handeln, die Welt verändern zu wollen. Es ist sehr wohl möglich, die Welt zu verwandeln, Da, wo Menschen sich nicht als isolierte Individuen begreifen, sondern ihre Verbundenheit mit allem und allen spüren. Die arabische Revolution zeigt dies, weist Wecker hin, genauso auf wie der Fall der Berliner Mauer. „Neues schaffen heißt (zunächst) Widerstand leisten“, oder, wie es Wecker in einem seiner Liedtexte ausdrückt: „... und dann stellen wir uns gegen den Wind“. Das Buch teilt sich auf in Gedanken der beiden Autoren je für sich, in eine Darstellung der Vita beider und in einen breiten Abschnitt des Dialoges über die „Revolution der Liebe“, die im Kern darauf rekurriert, das wir „alle miteinander vernetzt“ sind und daher der Einzelne als Teil des Ganzen durchaus die Kraft zu wichtigen Veränderungen in sich trägt Reine Geschmacksache ist der Sprachstil, der durchaus in eine „Betroffenheitssprache“ hier und da abgleitet und an vielen Stellen äußerst bedeutungsschwanger im Raume steht. Aber auch, wem dies nicht gefällt, man kommt nicht daran vorbei, die tiefere Wahrheit hinter den Worten (wieder einmal) zu akzeptieren und erlebt durchaus Ermutigung auch als Individuum angesichts der übermächtig scheinenden „Verhältnisse“ und der Argumentation von „Alternativlosigkeiten“.