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Die Apothekerin

Roman

Die Apothekerin Hella Moormann liegt in der Heidelberger Frauenklinik – mit Rosemarie Hirte als Bettnachbarin. Um sich die Zeit zu vertreiben, vertraut Hella der Zimmergenossin die abenteuerlichsten Geheimnisse an. Rosemarie Hirte wird zur unberechenbaren Beichtmutter.
Portrait
Ingrid Noll, geboren 1935 in Shanghai, studierte in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte. Sie ist Mutter dreier erwachsener Kinder und vierfache Großmutter. Nachdem die Kinder das Haus verlassen hatten, begann sie Kriminalgeschichten zu schreiben, die allesamt sofort zu Bestsellern wurden. ›Die Häupter meiner Lieben‹ wurde mit dem Glauser-Preis ausgezeichnet und, wie andere ihrer Romane, auch erfolgreich verfilmt. 2005 erhielt sie zudem den ›Friedrich-Glauser-Ehrenpreis der Autoren‹ für das Gesamtwerk
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 31.10.1996
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-22930-1
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,2/11,3/1,8 cm
Gewicht 223 g
Auflage 36. Auflage
Verkaufsrang 20013
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Herrlich schwarzer Humor verpackt in einen Krimi. Und das aus einer deutschen Feder! Abgründe tun sich auf! Ingrid Noll ist die Queen des deutschen Krimis.

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Kurzweilig, schön zu lesen. I. Noll ist wieder ein gutes Buch gelungen, mit viel Ironie und schwarzem Humor.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
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Humor von feinsten !!!
von Bani aus Hannover am 20.02.2019

Mein erstes Buch von Ingrid Noll und ich bin begeistert. Musste mehrmals während des Lesens laut lachen. Ich werd bestimmt weitere Bücher von ihr lesen.

Buchabbruch nach 82 von 248 Seiten, schade
von peedee am 11.05.2018

Die Apothekerin Hella liegt im Krankenhaus. Aus Zeitvertreib erzählt sie der Bettnachbarin Rosemarie ihre Geheimnisse. Aber Rosemarie schläft häufig mitten in der Geschichte ein – sie wird zur unberechenbaren Beichtmutter. Eine Erbschaft mit Auflagen, ein gefährliches künstliches Gebiss, ein leichtlebiger Student… Erster Eind... Die Apothekerin Hella liegt im Krankenhaus. Aus Zeitvertreib erzählt sie der Bettnachbarin Rosemarie ihre Geheimnisse. Aber Rosemarie schläft häufig mitten in der Geschichte ein – sie wird zur unberechenbaren Beichtmutter. Eine Erbschaft mit Auflagen, ein gefährliches künstliches Gebiss, ein leichtlebiger Student… Erster Eindruck: Das Cover ist ein für mich typisches Diogenes-Cover; gestalterisch entspricht es leider nicht meinem Geschmack. Dies ist mein zweites Buch von Ingrid Noll, nach „Hab und Gier“ (von 2014), das mir seinerzeit sehr gut gefallen hat. Beim vorliegenden Buch, das eines ihrer frühen Werke ist (von 1994), hat mich nun leider so gar nicht mitreissen können. Ich kam einfach nicht wirklich in die Geschichte rein – sie plätscherte einfach so vor sich hin und die Protagonisten fand ich nervig… Hella, die Apothekerin, lässt sich von anderen ausnutzen und merkt es nicht bzw. sie will es nicht wahrhaben. Ihre Freundin Dorit sieht das schon, aber was will sie machen – auf dem Ohr ist Hella taub… „Die Apothekerin“ hat offensichtlich ein Helfersyndrom: „Anfangs war es mir gar nicht bewusst, dass mich Aussenseiter, Kranke und Neurotiker magnetisch anzogen. Schon als Schülerin hatte ich einen Freund, der heroinabhängig war und von mir gerettet werden wollte.“ Hellas jüngerer Freund Levin, Zahnmedizin-Student, tanzt ihr auf der Nase herum und will schnellstmöglich an Grossvaters Erbe ran, damit er mal nicht so hart als Zahnarzt arbeiten muss – so er denn mal mit dem Studium fertig wird. Nur ist der Opa eben noch ziemlich fidel und munter; er ändert fortlaufend sein Testament. Levins Opa hat mir gut gefallen, denn er kriegt viel mehr mit, als andere meinen. Wieso erzählt Hella der Bettnachbarin im Krankenhaus, Rosemarie, ihre Geheimnisse, wo sie Rosemarie doch eigentlich gar nicht leiden kann? Zudem schläft diese meistens ein, wenn Hella erzählt. Ich versteh’s nicht… Ich weiss, Ingrid Noll ist eine sehr erfolgreiche Schriftstellerin und „Die Apothekerin“ hat sicherlich sehr viele Leser begeistern können. Bei mir hat der Funke bis Seite 82 leider nicht gezündet und ich habe das Buch abgebrochen. Schade. Ich werde es jedoch gerne nochmals mit einem jüngeren Werk versuchen – ich gebe nicht auf!

„Wann bringt sie das Schwein endlich um?!“
von einer Kundin/einem Kunden am 06.04.2018

Wenn man Ingrid Noll liest, fragt man sich manchmal schon, wo die eigene Moral geblieben ist. Zu meiner Verteidigung: Ingrid Noll fordert ihre LeserInnen förmlich heraus. >>Die Apothekerin<< ist kein typischer Krimi, sondern eher ein mörderischer Roman mit sonderbarem Happy End. Es ist wie Balsam für die Seele aller Frauen, welc... Wenn man Ingrid Noll liest, fragt man sich manchmal schon, wo die eigene Moral geblieben ist. Zu meiner Verteidigung: Ingrid Noll fordert ihre LeserInnen förmlich heraus. >>Die Apothekerin<< ist kein typischer Krimi, sondern eher ein mörderischer Roman mit sonderbarem Happy End. Es ist wie Balsam für die Seele aller Frauen, welche sich von fragwürdigen Liebesbekanntschaften zu Ungewollten haben hinreißen lassen.