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Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort

Ausgezeichnet mit dem Jugendbuchpreis Buxtehuder Bulle 1996

Jostein Gaarder

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Beschreibung


Nachdenken über das Leben

»Sie fuhr aus dem Schlaf. Es mußte schon spät sein, denn im ganzen Haus war es still. Cecilie öffnete die Augen und knipste die Lampe über dem Bett an. Sie hörte eine Stimme, die fragte: ›Hast du gut geschlafen?‹ Wer war das?«

Schneeweiß und unantastbar sitzt der Engel Ariel plötzlich auf der Fensterbank der sterbenden Cecilie. Es ist Weihnachten, und unten im Haus bereitet die Familie alles zum großen Fest vor. Da beginnt Ariel mit der krebskranken Cecilie zu sprechen: über die Schöpfung, den Kosmos und die Sinne, mit denen die Menschen die Schöpfung wahrnehmen. Umgekehrt möchte Ariel von Cecilie alles über das Leben der Menschen wissen, die im Gegensatz zu ihm ja sterbliche Geschöpfe sind.

Zum ersten und zum letzten Mal in ihrem Leben sieht sich Cecilie herausgefordert, ihre Existenz in der Welt zu durchdenken und mit ihrer Vorstellungskraft das zu durchdringen, was Spiegel uns als vertraute Fassade zeigen. Ein unendlicher Kosmos tut sich ihr plötzlich hinter Wörtern und Begriffen auf, den sie nur bruchstückhaft erfassen kann. Und bei aller Unfertigkeit ist sie am Ende trotzdem der Welt und sich selbst ein großes Stück nähergekommen.

"Wechselgespräche von unerhörter Tiefe. Gaarder zeigt die wohlbekannte Stärke - komplizierte philosophische und theologische Fragen komprimiert er zu einem Frage- und Antwort-Spiel." (DIE WELT)

Jostein Gaarder, am 8. August 1952 in Oslo geboren, studierte Philosophie, Theologie und Literaturwissenschaft in seiner Heimatstadt und unterrichtete danach zehn Jahre lang als Lehrer Philosophie an Schulen und in der Erwachsenenbildung. Daneben schrieb er Romane und Erzählungen für Erwachsene und Kinder. 1982 debütierte er mit der Novelle ›Katalog‹, 1986 erschien sein erster Erzählband für Erwachsene, 1987 das erste Kinderbuch. Nach seinem Welterfolg mit ›Sofies Welt‹ 1993 konzentrierte er sich ganz auf das Schreiben. ›Sofies Welt‹ wurde mittlerweile in 54 Sprachen übersetzt und wurde zu einem Weltbestseller. 1999 wurde das Buch verfilmt. Heute lebt Jostein Gaarder mit seiner Frau Siri, einer Theaterwissenschaftlerin, und seinen zwei Söhnen in Oslo.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 176
Altersempfehlung 13 - 16 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 01.10.2001
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-12917-6
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12,3/1,7 cm
Gewicht 200 g
Originaltitel I et speil, i en gäte
Auflage 7. Auflage
Übersetzer Gabriele Haefs

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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„Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort“
von einer Kundin/einem Kunden am 01.09.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Jostein Gaarder wurde 1993 schlagartig berühmt als „Sofies Welt“ in der deutschsprachigen Übersetzung erschienen ist. In diesem Roman lernt der geneigte Leser Cecile kennen, die aufgrund einer Erkrankung das Bett nicht verlassen kann und ein Zwiegespräch mit einem Engel hält. Berührend und schön wird vom Leben und Sterben erzähl... Jostein Gaarder wurde 1993 schlagartig berühmt als „Sofies Welt“ in der deutschsprachigen Übersetzung erschienen ist. In diesem Roman lernt der geneigte Leser Cecile kennen, die aufgrund einer Erkrankung das Bett nicht verlassen kann und ein Zwiegespräch mit einem Engel hält. Berührend und schön wird vom Leben und Sterben erzählt und wird nicht nur Jugendlichen gefallen. Mit „Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort“ hat er nicht nur den Buxtehude Bulle Jugendpreis erhalten, das Thema wurde sogar verfilmt.

Berührung zwischen zwei Welten
von michael_1988 am 08.06.2019

Eine wunderbare Begegnung zwischen einem krebskranken Mädchen und einem Engel. - Am Weihnachtstag erscheint dem Mädchen Cecilie, das unheilbar an Krebs erkrankt ist, ein sympathischer Engel namens Ariel. Die beiden vereinbaren einen Deal: Ariel will sie über die "himmlischen Geheimnisse" aufklären. Im Gegenzug soll Cecilie ihm ... Eine wunderbare Begegnung zwischen einem krebskranken Mädchen und einem Engel. - Am Weihnachtstag erscheint dem Mädchen Cecilie, das unheilbar an Krebs erkrankt ist, ein sympathischer Engel namens Ariel. Die beiden vereinbaren einen Deal: Ariel will sie über die "himmlischen Geheimnisse" aufklären. Im Gegenzug soll Cecilie ihm erklären, wie es ist, als Mensch zu leben und Gefühle zu empfinden, da er als Engel dies nicht nachempfinden könne. Im Rahmen von vier Besuchen des Engels versuchen Ariel und Cecilie, sich gegenseitig besser zu verstehen. Dabei erfährt Cecilie auch immer mehr über die Vergänglichkeit ihres eigenen Lebens... Ein sehr berührendes Buch, das ich bereits mehrmals gelesen habe. Wie bei Jostein Gaarder üblich, werden hier tiefgreifende lebensphilosophische Themen in einem wunderbar geschriebenen, leicht zu lesenden Roman aufs Tapet gebracht. Eine traurige Geschichte, die aber auch eine tröstliche Vision bietet und in mir noch sehr lange nachgewirkt hat.

unglaublich schön
von einer Kundin/einem Kunden am 26.07.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein Roman, der dazu anregt über die Schönheit vom Leben und dessen Vergänglichkeit aus den Augen eines Kindes nachzudenken. Jostein Gaarders Ausbildung - auch in der Theologie - ist durchwegs spürbar, sein Gespür für das Schöne bereitet grosses Lesevergnügen. Wer sich selbst gerne mit philosophischen und glaubensbezogenen Fra... Ein Roman, der dazu anregt über die Schönheit vom Leben und dessen Vergänglichkeit aus den Augen eines Kindes nachzudenken. Jostein Gaarders Ausbildung - auch in der Theologie - ist durchwegs spürbar, sein Gespür für das Schöne bereitet grosses Lesevergnügen. Wer sich selbst gerne mit philosophischen und glaubensbezogenen Fragen befasst, hat hier eine schöne Lektüre vor sich.


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