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Die Brandmauer

Roman

Wallander Band 8

Henning Mankell

(7)
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Beschreibung

Hacker haben es auf die Datennetze der Weltbank abgesehen, die Weltwirtschaft soll ins Chaos gestürzt werden: Kommissar Wallander steht vor einer neuen Dimension des Verbrechens, einem Computerverbrechen von internationalem Format. Doch obwohl er mehr als einmal an seine Grenzen stößt und auch sein Liebesleben in die Turbulenzen der Ermittlung verwickelt wird, bringt er diesen Fall zu einem erfolgreichen Abschluss ...

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 574
Erscheinungsdatum 23.10.2001
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-552-05168-3
Verlag Zsolnay, Paul
Maße (L/B/H) 22/13,9/4,8 cm
Gewicht 730 g
Originaltitel Brandvägg
Auflage 8. Auflage
Übersetzer Wolfgang Butt
Verkaufsrang 188469

Weitere Bände von Wallander

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Auch heute noch spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Remscheid am 21.04.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich habe diese Geschichte als Hörspiel kennengelernt und war begeistert. Für mich war dieses Buch von Henning Mankell das erste, was ich von ihm kennenlernen durfte, aber sicher nicht das letzte. Kurt Wallander ist ein grummeliger, aber dennoch sehr sympatischer Ermittler und es macht Spaß ihn bei der Arbeit zu begleiten. Die v... Ich habe diese Geschichte als Hörspiel kennengelernt und war begeistert. Für mich war dieses Buch von Henning Mankell das erste, was ich von ihm kennenlernen durfte, aber sicher nicht das letzte. Kurt Wallander ist ein grummeliger, aber dennoch sehr sympatischer Ermittler und es macht Spaß ihn bei der Arbeit zu begleiten. Die verschiedenen Verbrechen, die in "Brandmauer" das große Ganze ergeben, werden logisch verknüpft und geschickt verwoben, sodass am Ende alle Unklarheiten beseitigt sind. Einzig den Titel finde ich etwas unpassend gewählt, da die elektronische Brandmauer, nach der der Krimi benannt wurde, für mich eher eine untergeordnete Rolle in der Handlung gespielt hat (vermutlich, weil das Buch über 15 Jahre alt ist und man über einen Kommissar, der Computer als "bessere Schreibmaschine" nutzt, heute nur schmunzeln kann). Ich freue mich jedenfalls schon darauf, weitere Werke Henning Mankells zu entdecken.

Die Brandmauer
von einer Kundin/einem Kunden aus Dahlewitz am 14.02.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Toller Wallander! Sehr spannend! Je älter er wird je besser gefällt er mir. Es sind ja noch einige Bücher. Eine tolle Reihe.

Spannend, aber mit Makeln
von J.G. aus Berlin am 15.05.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Auch im achten Fall von Wallander geht Henning Mankell wieder sehr sozialkritisch mit Schweden und der Welt um. Ein Programmierer wird tot vor einem Bankautomaten gefunden. Ein Taxifahrer wird brutal von zwei Mädchen erstochen. Und Wallander schafft es bravourös beide Todesfälle in Verbindung zu bringen. Doch je weiter die H... Auch im achten Fall von Wallander geht Henning Mankell wieder sehr sozialkritisch mit Schweden und der Welt um. Ein Programmierer wird tot vor einem Bankautomaten gefunden. Ein Taxifahrer wird brutal von zwei Mädchen erstochen. Und Wallander schafft es bravourös beide Todesfälle in Verbindung zu bringen. Doch je weiter die Handlung voranschreitet, desto mehr verliert sich Wallander in einem Wust von Indizien. Er wittert hinter jeder Ecke eine Intrige, dabei bringt sich der kantige Polizist immer häufiger selbst in Bedrängnis und gerät letztlich sogar in Lebensgefahr. Wallander ist ein liebenswerter Kommissar mit vielen Ecken und Kanten, an dessen hervorragenden Kombinationsgabe und Launen sich der Leser erfreuen kann. Besonders interessant aufgegriffen ist das Thema, wie die „ältere“ Generation mit dem Thema Computer, Internet, etc. umgeht und ihnen das Leben erschwert. Das ist aber leider auch ein Problem in diesem Buch. Denn aus meiner Sicht ist die Hintergrund-Geschichte um den internationalen Cyber-Terrorismus halbherzig umgesetzt. Ständig werden Experten von den Computern beschrieben und Wallander selbst versteht nur wenig davon. Und dem Leser bleibt vieles auch unbegreifbar. Leider bleiben viele im Verlaufe der Ermittlungen aufgetauchte Fragen offen. Manches wird auch gar nicht mehr erwähnt. Eher untypisch für Mankell, vielleicht aber auch realistisch… Mankell war in seinen Wallander-Romanen eigentlich stets gut darin, internationale Verstrickungen und lokale Ermittlungen miteinander in Verbindung zu setzen, aber in "Die Brandmauer" ist die Kombination nicht sehr überzeugend Grundsätzlich ein sehr spannender Krimi mit einigen Makeln.


  • Artikelbild-0

  • Am Abend flaute der Wind plötzlich ab und schlief dann völlig ein.
    Er war auf den Balkon getreten. Am Tage konnte er zwischen den gegenüberliegenden Häusern das Meer erkennen. Aber jetzt war es dunkel. Manchmal nahm er sein altes englisches Miniaturfernglas mit hinaus und schaute in die erleuchteten Fenster des Hauses auf der anderen Straßenseite. Aber es endete immer damit, daß ihn das Gefühl beschlich, jemand habe ihn entdeckt.
    Der Himmel war sternenklar.
    Schon Herbst, dachte er. Vielleicht bekommen wir heute nacht Frost. Obwohl es für Schonen ziemlich früh ist.
    Irgendwo in der Nähe fuhr ein Auto. Ihn fröstelte, und er ging wieder hinein. Die Balkontür klemmte. Auf dem Block neben dem Telefon auf dem Küchentisch notierte er sich, daß er am nächsten Tag die Tür reparieren mußte.
    Dann ging er ins Wohnzimmer. Einen Augenblick blieb er in der Tür stehen und ließ seinen Blick durch das Zimmer wandern. Weil Sonntag war, hatte er geputzt. Es gab ihm stets ein Gefühl von Zufriedenheit, sich in einem vollkommen sauberen Zimmer zu befinden.
    An der einen Schmalseite stand ein Schreibtisch. Er zog den Stuhl vor, knipste die Arbeitslampe an und holte das dicke Logbuch heraus, das er in einer der Schubladen aufbewahrte. Wie üblich begann er damit, das am Abend zuvor Geschriebene durchzulesen.
    Samstag, der 4. Oktober 1997. Der Wind war den ganzen Tag böig. Laut Wetterdienst 8-10 Meter pro Sekunde. Wolkenfetzen jagten über den Himmel. Temperatur um sechs Uhr früh sieben Grad. Um zwei Uhr war sie auf acht Grad gestiegen. Am Abend auf fünf gesunken.
    Danach hatte er nur noch vier Sätze geschrieben.
    Der Weltraum ist heute leer und öde. Keine Nachrichten. C antwortet nicht. Alles ist ruhig.
    Er schraubte den Deckel vom Tintenfaß und tauchte die Stahlfeder behutsam ein. Er hatte sie von seinem Vater geerbt, der sie seit seinem ersten Tag als Assistent des Geschäftsführers in einer kleinen Bankfiliale in Tomelilla aufbewahrt hatte. In sein Logbuch schrieb er nie mit einer anderen Feder.

    Er schrieb, daß der Wind abgenommen hatte und dann völlig eingeschlafen war. Auf dem Thermometer am Küchenfenster hatte er gesehen, daß die Temperatur drei Grad betrug. Der Himmel war klar. Er notierte außerdem, daß er die Wohnung geputzt und dafür drei Stunden und fünfundzwanzig Minuten gebraucht hatte. Zehn Minuten weniger als am Sonntag davor.
    Außerdem hatte er einen Spaziergang zum Sportboothafen gemacht und eine halbe Stunde in der Kirche Sankta Maria gesessen und meditiert.
    Er überlegte, bevor er fortfuhr. Dann schrieb er eine weitere Zeile ins Logbuch. Am Abend kurzer Spaziergang.
    Er drückte das Löschpapier vorsichtig auf das Geschriebene, wischte die Feder ab und schraubte den Deckel des Tintenfasses wieder auf.
    Bevor er das Logbuch zuklappte, blickte er auf die alte Schiffsuhr, die neben ihm auf dem Schreibtisch stand. Sie zeigte zwanzig Minuten nach elf.
    Er ging in den Flur, zog seine alte Lederjacke an und stieg in ein Paar Gummistiefel. Bevor er die Wohnung verließ, fühlte er nach, ob er die Schlüssel und die Brieftasche eingesteckt hatte.
    Als er auf die Straße hinaustrat, blieb er reglos im Schatten stehen und blickte um sich. Es war niemand zu sehen. Das hatte er auch nicht erwartet. Dann fing er an zu gehen. Er bog wie gewöhnlich nach links ab, überquerte die Straße nach Malmö und ging hinunter zu den Kaufhäusern und dem roten Backsteingebäude, in dem das Finanzamt untergebracht war. Er beschleunigte seine Schritte, bis er seinen üblichen
    ruhigen Abendrhythmus gefunden hatte. Tagsüber ging er schneller, weil er sich anstrengen und ins Schwitzen geraten wollte. Doch die Abendspaziergänge waren etwas anderes. Da versuchte er, die Gedanken des Tages abzuschütteln und sich auf den Schlaf und den kommenden Tag vorzubereiten.
    Vor dem Baumarkt führte eine Frau ihren Hund aus. Einen Schäferhund. Er begegnete ihr fast jedesmal, wenn er seinen Abendspaziergang machte. Ein Wagen fuhr in hohem Tempo vo