Meine Filiale

Sturmjahre

Roman

Barbara Wood

(5)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
9,95
9,95
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

9,95 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

8,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Samantha hat es schwer im London des Jahres 1860. Der Vater, ein unerbittlicher und bigotter Prediger, verzeiht ihr nicht, dass ihre Mutter bei der Geburt gestorben ist. Ein von der Gesellschaft geächteter Heilkundiger nimmt sie schließlich als Zögling auf. Nach dem Tod des Vaters lernt sie eine der wenigen Ärztinnen kennen. Diese erkennt die Fähigkeiten Samanthas und drängt sie, in New York ein Medizinstudium aufzunehmen. Hier beginnt der dramatische Kampf der jungen Frau in der Männerwelt der Medizin. Mit Energie und ihrem unbändigen Willen setzt sie sich trotz der damals noch ganz selbstverständlichen Dominanz und Arroganz der Männer durch, um Ärztin zu werden. In San Francisco eröffnet Samantha eine Klinik nur für Frauen. Sie will den notleidenden Frauen helfen, indem sie zwielichtigen Arzneimittelhändlern den Kampf ansagt.
Obwohl ihr privates Glück immer wieder von Trauer überschattet wird, verhilft sie den Frauen zu einem bis dahin nicht gekannten Selbstbewusstsein.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 01.04.1990
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-28369-9
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,6/3,2 cm
Gewicht 377 g
Originaltitel Domina
Auflage 22. Auflage
Übersetzer Mechtild Sandberg
Verkaufsrang 41577

Buchhändler-Empfehlungen

Monica Bödecker-Mertin, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Definitiv einer der starken Barbara Wood Romane, die es sich sogar ein zweites Mal zu lesen lohnt. Prima gemachte Unterhaltung.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
4
0
0
1
0

Das schönste Buch von Barbara Wood
von einer Kundin/einem Kunden aus Hennigsdorf am 05.06.2011

Ich habe beinahe alle Bücher von BW gelesen. Dieses ist eines der schönsten. Es beschreibt die Anfänge der beruflichen Emanzipation von Ärztinnen Ende des 19. Jahrhunderts sehr anschaulich und geht dann über zu der Entwicklung von Aufklärung der Inhaltsstoffe auf Medikamentenbeipackzetteln. Ich konnte mich sehr einfühlen in die... Ich habe beinahe alle Bücher von BW gelesen. Dieses ist eines der schönsten. Es beschreibt die Anfänge der beruflichen Emanzipation von Ärztinnen Ende des 19. Jahrhunderts sehr anschaulich und geht dann über zu der Entwicklung von Aufklärung der Inhaltsstoffe auf Medikamentenbeipackzetteln. Ich konnte mich sehr einfühlen in die Ärztin Samantha und habe sogar mit ihr geweint. Ein Buch bei dem es schade ist, dass es schon ausgelesen ist - einfach interessant und doch gefühlvoll.

kein klassischer Ärzteroman
von einer Kundin/einem Kunden am 18.08.2007

das buch ist-wie so oft-besser als der film (lief auf zdf). der gleichnamige film war einfach anders. zwar gab es parallelen, jedoch auch himmelweite unterschiede. ansonsten ist es sehr real geschrieben, man fühlt sich teilweise selbst wie die protagonistin samantha. Ganz großes Kino halt. Chapeau, Frau Wood!

Sehr spannend, traurig und lehrreich ...
von farinbela aus Hessen am 06.10.2006

Das Beste Buch, das ich bisher gelesen habe. Wirklich sehr spannend, ich hatte teilweise Tränen in den Augen, so real ist es erzählt. Man kann sich sehr gut in die Situation und in die Personen versetzen. Ich habe schon einige Bücher von Barbara Wood gelesen, aber dieses hier ist bei weitem das Beste.


  • Artikelbild-0
  • Wohl zum dreißigsten Mal in dieser einen Stunde schrie die Frau laut auf. Ihr Schrei zerriß den feingesponnenen Frieden des Frühlingsabends und drang durch alle Mauern des Hauses. Die Hebamme, eine schwarze Silhouette im trüben Licht, beugte sich über die wimmernde Felicity Hargrave.

    »Da stimmt was nicht«, murmelte sie vor sich hin. Sie drückte sich ihre Hand ins Kreuz, richtete sich auf und streckte sich ausgiebig. Dann nahm sie die Flasche mit dem Stärkungsmittel, das sie für Felicity mitgebracht hatte, und nahm einen kräftigen Schluck.

    Diese Geburt ließ sich gar nicht gut an, und der Ehemann, der unten saß, war auch keine Hilfe. Man sollte meinen, ein Mann würde seiner leidenden Frau einen Schluck Arznei gönnen, wenn das die Schmerzen linderte. Aber nicht Samuel Hargrave. Der hatte die Anwendung jeglicher Medizin bei der Entbindung ausdrücklich verboten. Jammerschade, wahrhaftig, zumal Mrs. Cadwalladers Köfferchen besser bestückt war als das der meisten Hebammen in London. Sie führte Opium und Belladonna mit sich; Mutterkorn, um die Wehen einzuleiten und die Blutungen zu stillen; ein Sortiment von Kräutern und volkstümlichen Heilmitteln; und dazu eine Flasche starken Wacholderschnaps. Sie korkte die Flasche wieder zu und stellte sie zu Boden, ehe sie sich wieder vornüber neigte und mit ihren kräftigen Händen über den angeschwollenen Leib strich. »Kommen Sie, Kindchen«, schmeichelte sie. »Kommen Sie, lassen Sie's los. «

    Felicity stöhnte auf und schrie erneut, so markerschütternd, daß Mrs. Cadwallader meinte, man müsse den Schrei bis nach Kent hinunter gehört haben.

    Sie richtete sich auf und schnalzte leise mit der Zunge. »Zwanzig Stunden geht das jetzt schon so«, brummte sie. »Und dabei ist es ihr drittes. Da kann was nicht stimmen.« Sie seufzte tief. »Wird wohl nichts anderes übrig bleiben als die Feder. «

    Schnaufend hob sie ihr Köfferchen vom Boden auf und nahm eine Feder und ein Fläschchen heraus. Nachdem sie das Fläschchen geöffnet hatte, tauchte sie die Feder ganz in das weiße Niespulver und schob sie dann Felicity tief ins Nasenloch.