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Wolfsblut

Roman

(14)
Als Welpe wird Weißzahn von einem Indianer gefangen und nach langem Widerstand gezähmt. Doch bis der Wolf sich wirklich unterordnet, besteht er manchen gefährlichen Kampf gegen Mensch und Tier.

Der Roman ist mehr als eine packende Abenteuergeschichte: Jack London stellt deutliche Analogien zwischen Menschen- und Tierwelt her und thematisiert den für ihn zeitlebens ungelösten Zwiespalt zwischen Individualismus und Sozialismus.
Rezension
"Jack London hat jenen besonderen Geist, der schaut, was der gewöhnlichen Herde verborgen bleibt, und darüber hinaus die Gabe, in die Zukunft zu blicken." (Anatole France)
Portrait
Jack London wurde 1876 in San Francisco als unehelicher Sohn eines nie von ihm gesehenen Wander-Astrologen geboren, schlug sich als Zeitungsbote, Eisverkäufer, Landstreicher, Fabrikarbeiter, Goldschürfer und Matrose durch und bildete sich autodidaktisch. Er wurde einer der produktivsten, erfolgreichsten und höchstbezahlten Autoren Amerikas, schrieb zahllose Kurzgeschichten, fünfzig Romane, dazu Essaybände, Reiseberichte – alle um Abenteuer und Liebe, Wildnis und Großstadt und – buchstäblich – Leben und Tod. Seinem eigenen Leben – von Erlebnissen verbraucht, von Trunksucht zerstört – setzte er 1916 ein Ende.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 231
Erscheinungsdatum 24.02.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-22517-4
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18/11,3/2 cm
Gewicht 220 g
Originaltitel White Fang
Auflage 8. Auflage
Übersetzer Günter Löffler
Verkaufsrang 45.304
Buch (Taschenbuch)
8,90
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
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Kundenbewertungen

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Empfehlenswert ...
von einer Kundin/einem Kunden aus Ebertsheim am 21.02.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

ist dieses Buch in jedem Fall. In den Wäldern des Nordens beginnt für einen Wolfshund der Kampf ums Überleben. Der Autor erzählt dieses packende Abenteuer zum Teil auch aus der Sicht des Hundes. Der Übersetzerin ist es hervorragend gelungen, Jack Londons Gedanken in das deutsche Wort zu fassen und... ist dieses Buch in jedem Fall. In den Wäldern des Nordens beginnt für einen Wolfshund der Kampf ums Überleben. Der Autor erzählt dieses packende Abenteuer zum Teil auch aus der Sicht des Hundes. Der Übersetzerin ist es hervorragend gelungen, Jack Londons Gedanken in das deutsche Wort zu fassen und führt den Leser aus einer eisigen Welt im hohen Norden bis nach Kalifornien, wo die Geschichte endet.

von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Toller Titel der Jugend

Ein Plädoyer für das Tier
von NiWa aus Euratsfeld am 15.06.2015
Bewertet: Buch (gebunden)

Jack London beschreibt in seinem Abenteuerklassiker „Wolfsblut“ das Leben und die Entwicklung eines Wolfes im ausklingenden 19. Jahrhundert in Nordamerika, wie er sich vom wilden Tier zum treuen Gefährten eines Menschen entwickelt. Im ersten Teil der Geschichte lernt der Leser die Natur des Wolfes und die gegenseitige Bedrohung von Wolf... Jack London beschreibt in seinem Abenteuerklassiker „Wolfsblut“ das Leben und die Entwicklung eines Wolfes im ausklingenden 19. Jahrhundert in Nordamerika, wie er sich vom wilden Tier zum treuen Gefährten eines Menschen entwickelt. Im ersten Teil der Geschichte lernt der Leser die Natur des Wolfes und die gegenseitige Bedrohung von Wolf und Mensch kennen. Heinrich und Bill wandern durch die grauenhafte Eislandschaft in die nächste Stadt und werden von einem Rudel Wölfe verfolgt, die in den beiden Männern und ihren Schlittenhunden die einzige Überlebensgrundlage sehen. Hier beschreibt Jack London die Unerbittlichkeit der Natur, den Überlebensdrang des wilden Tieres und das Ausgeliefertsein des Menschen, der hingegen auch nur um sein Überleben kämpft. Im weiteren Verlauf der Geschichte steht Wolfsblut - oder White Fang wie er im Original genannt wird - im Vordergrund. Ein wildes Tier, dass in einer Höhle das Licht der Welt erblickt, sich im wohligen Schoß der Wolfsmutter erstmals keck nach draußen wagt und schon zu Beginn den Kampf gegen Hunger und andere Wildtiere zu bestehen hat. So grausam Wolfsbluts erste Erlebnisse scheinen mögen, so glücklich sind sie im Nachhinein betrachtet, denn als der junge Wolf und die Mutter in ein Indianerdorf kommen, zeigt sich schnell, wie erbarmungslos das Leben durch die Hand des Menschen erst recht sein kann. Wolfsbluts Geschichte wird aus der Tierperspektive erzählt. Hier neigt der Autor zu einer starken Vermenschlichung, trotzdem ist diese Sichtweise meiner Ansicht nach gut gelungen, weil sie einem das gewissenlose menschliche Handeln vor Augen führt und dadurch auf mich besonders faszinierend wirkt. Zudem zeigt der Autor auf, dass es ein böses Tier an sich nicht geben kann. Er beschreibt die charakterliche Entwicklung des Wolfes, der sich ohne Liebe und Zuneigung zu einem furchteinflössenden Tier entwickelt und dem letztendlich doch noch durch viel Geduld, Respekt und Herzenswärme zu einem angenehmeren und gerechterem Leben verholfen wird. Einiger Logikfehler ungeachtet, ist „Wolfsblut“ für mich ein herausragender Abenteuerklassiker, eine Geschichte, die mir manchmal die Tränen in die Augen trieb und ein Plädoyer des Autors, Natur und Tiere zu respektieren und ihnen im täglichen Leben mit der angemessenen Achtung zu begegnen. © NiWa