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Das Tor des Verderbens

Aus d. Amerikan. v. Michael Koseler

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1921 kehrt Mr. Ambrose Dewart aus England in die düstere Landschaft um Arkham zurück, um das Erbe seines Ururahnen AIijah Billington in Besitz zu nehmen: ein verfallenes Haus und einen düsteren Wald, der seltsame Steinformationen und einen alten gemauerten Turm birgt. Die Billingtons sind ein altes Geschlecht aus dem legendenumwitterten Dunwich, manche alte Bewohner der Gegend wissen von ihnen noch schreckliche Dinge zu erzählen. Nach und nach, durch Stöbern in der berühmten Miskatonic-Bibliothek, durch Wälzen von im Giftschrank verschlossenen Bänden uralten okkulten Wissens, kommt es zu einem allmählichen Eindringen in Geheimnisse, die besser verborgen geblieben wären. Es häufen sich bedrohliche Vorzeichen, und es wird klar, daß sich auf dem Besitztum der Billingtons einer jener Knotenpunkte befindet, wo die entsetzlichen Alten Götter auf der Lauer liegen, um in unsere Welt einzudringen und sie in Besitz zu nehmen.

Portrait
Howard Phillips Lovecraft wurde am 20. August 1890 in Providence, Rhode Island geboren und starb am 15. März 1937 ebenda. Im Alter von acht Jahren verlor er seinen Vater. Er wurde fortan hauptsächlich von seiner Mutter, seinem Großvater und zwei Tanten aufgezogen und zeigte bereits früh literarische Begabung. Als Kleinkind lernte er Gedichte auswendig und begann im Alter von sechs Jahren, eigene Gedichte zu schreiben. Sein Großvater unterstützte diese Neigung und erzählte ihm selbsterfundene Horrorgeschichten. 1914 wurde Lovecraft Mitglied einer Vereinigung von amerikanischen Hobbyautoren, deren Ziel es war, durch Kongresse den Austausch unter den Autoren zu fördern. Dieser Austausch mit Gleichgesinnten verlieh Lovecraft neuen Schwung: Die Kurzgeschichten The Tomb und Dagon erstanden in dieser Zeit. 1924 heiratete Lovecraft die sieben Jahre ältere jüdische Ukrainerin Sonia Greene. Einige Jahre später einigten sich die getrennt lebenden Sonia Greene und Lovecraft auf eine einvernehmliche Scheidung, die jedoch nie rechtswirksam vollzogen wurde. Lovecraft kehrte zurück nach Providence und lebte dort wieder mit seinen Tanten. Dieser letzte Abschnitt seines Lebens war der produktivste. Nahezu sämtliche seiner bekannten Erzählungen, wie Der Fall Charles Dexter Ward oder Berge des Wahnsinns stammen aus dieser Zeit. 1936 wurde bei Lovecraft Darmkrebs diagnostiziert. Bis zu seinem Tode ein Jahr später litt er an ständigen Schmerzen und Unterernährung.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 179
Erscheinungsdatum 27.02.1994
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-38787-0
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 17,6/10,8/1,5 cm
Gewicht 125 g
Originaltitel The Lurker at the Threshold
Auflage 5. Auflage
Übersetzer Michael Koseler
Verkaufsrang 30.733
Buch (Taschenbuch)
7,50
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
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, Thalia-Buchhandlung Muenster

Ich mag Lovecraft einfach. Horror bzw. Gespenstergeschichten. Hat mir sehr gut gefallen! Ich mag Lovecraft einfach. Horror bzw. Gespenstergeschichten. Hat mir sehr gut gefallen!

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, Thalia-Buchhandlung Aurich

In dieser längeren erzählung findet sich alles, was das Genie von Lovecraft ausmachte. Alle Motive sind vorhanden, und die altmodische Ausdrucksweise erhöht den Grusel um einiges. In dieser längeren erzählung findet sich alles, was das Genie von Lovecraft ausmachte. Alle Motive sind vorhanden, und die altmodische Ausdrucksweise erhöht den Grusel um einiges.

Kundenbewertungen

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Cthulhu-Saga
von Conny Hannesschläger aus Pasching am 05.09.2011

August Derleth, Zeitgenosse und Freund Lovecrafts war ein blühender Verehrer der Werke seines Freundes! Derleth machte es sich ua zur Aufgebe, die unvollständigen Manuskripte zu "Das Tor des Verderbens" fertig zu stellen und eine der etwas längeren "Lovecraft-Stories" zu kreieren! Aus drei verschiedenen Blickpunkten erzählend werden wir mit den blutrünstigsten Dämonen... August Derleth, Zeitgenosse und Freund Lovecrafts war ein blühender Verehrer der Werke seines Freundes! Derleth machte es sich ua zur Aufgebe, die unvollständigen Manuskripte zu "Das Tor des Verderbens" fertig zu stellen und eine der etwas längeren "Lovecraft-Stories" zu kreieren! Aus drei verschiedenen Blickpunkten erzählend werden wir mit den blutrünstigsten Dämonen des absolut Bösen-der "Cthulhu-Saga"-konfrontiert.... In alter, schöner Sprache hat es Derleth geschafft, trotz einiger thementechnischer Schwächen, einen äußerst spannenden, gut zu lesenden Roman zu schreiben, der zwar nicht ganz Lovcraft ist...aber doch zumind. annähernd!!!

Lovecraft & Derleth
von Patrick Nagl aus Wien am 20.07.2010

Eine der wirklich guten und vor allem längeren Lovecraft Stories. August Derleth, Schüler Lovecrafts, hat die Geschichte die von Lovecraft als Fragment hinterlassen wurde, fertiggestellt. Die Geschichte teilt sich in drei Teile auf, erstreckt sich über knapp 200 Seiten und hat somit wirklichen Romancharakter. Eine der besten Lovecrafts überhaupt!

Wahnsinn!
von Synthetic Messiah am 25.05.2005

Wer sich wirklich gruseln will, kauft was wo Lovecraft drauf steht und lässt die Finger von allem anderen was sich horror schimpft