Die Unmöglichkeit des vierhändigen Spiels

Roman

(4)

'Eine spannende Spielart der Familienzusammenführung.' Brigitte

Ein Kreuzfahrtschiff, unterwegs nach Patagonien, an Bord: Mutter und Sohn. Almut, Ende vierzig, und Sebastian, Anfang zwanzig, sind im Streit auseinandergegangen. Sebastian entzog sich der lange schon zu engen Beziehung, als Almut mit ihm ein Stück zu vier Händen spielen wollte, das eigentlich für Liebende gedacht war. Nun befinden sich beide, ohne es zu ahnen, auf demselben Schiff - sie als Bordpsychologin, er als Barpianist. Abwechselnd erzählen Mutter und Sohn vom zurückliegenden Konflikt und dem Alltag an Bord, und allmählich wird das fein gegliederte soziale Gefüge aus Gästen und Besatzung sichtbar, in das sich beide verstricken, bis eine Begegnung unausweichlich wird.

Portrait
Stefan Moster, geboren 1964 in Mainz, lebt als Autor, Übersetzer, Lektor und Herausgeber mit seiner Familie in Espoo, Finnland. Er hat zahlreiche Werke der finnischen Literatur ins Deutsche übertragen, u. a. von Juha Itkonen, Hannu Raittila, Ilkka Remes, Daniel Katz, Kari Hotakainen und Mikko Rimminen und wurde dafür mehrfach ausgezeichnet. 2001 erhielt er den Staatlichen Finnischen Übersetzerpreis. Stefan Moster ist Autor der Romane ›Die Unmöglichkeit des vierhändigen Spiels‹, ›Lieben sich zwei‹ und ›Die Frau des Botschafters‹ - die Taschenbuchausgaben erscheinen bei dtv.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 01.08.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14137-6
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19,5/12,2/2,7 cm
Gewicht 380 g
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„Die Unmöglichkeit des vierhändigen Spiels“

Birgit Wojtynowski, Thalia-Buchhandlung Gießen

Der Handlungsort von Stefan Mosters ersten Romans ist ein Luxusschiff.
Der 21jährige Sebastian verläßt seine Mutter Almut kurzentschlossen, ohne Erklärung. Die Mutter bleibt verwirrt zurück. Sie geht auf ein Angebot, als Bordpsychologin auf einem Kreuzfahrtsschiff zu arbeiten ein.
Der Sohn reist zu seinem Vater, der ihn durch einen Bekannten als Barpianist auf das gleiche Schiff vermittelt.
Sebastian verliebt sich in eine Kollegin.
Seine Mutter wird täglich mit den Lebensängsten der Gäste konfrontiert.
Beide lieben Musik. Sebastian unterhält die Passagiere mit seinen verschiedenen Musikfantasien. Mutter Almut spielt zur Erholung Bach auf ihrem Flügel im Behandlungsraum.
Es bleibt eine Frage der Zeit, wann sich Mutter und Sohn auf dem Schiff begegnen.
Der Handlungsort von Stefan Mosters ersten Romans ist ein Luxusschiff.
Der 21jährige Sebastian verläßt seine Mutter Almut kurzentschlossen, ohne Erklärung. Die Mutter bleibt verwirrt zurück. Sie geht auf ein Angebot, als Bordpsychologin auf einem Kreuzfahrtsschiff zu arbeiten ein.
Der Sohn reist zu seinem Vater, der ihn durch einen Bekannten als Barpianist auf das gleiche Schiff vermittelt.
Sebastian verliebt sich in eine Kollegin.
Seine Mutter wird täglich mit den Lebensängsten der Gäste konfrontiert.
Beide lieben Musik. Sebastian unterhält die Passagiere mit seinen verschiedenen Musikfantasien. Mutter Almut spielt zur Erholung Bach auf ihrem Flügel im Behandlungsraum.
Es bleibt eine Frage der Zeit, wann sich Mutter und Sohn auf dem Schiff begegnen.

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Ein sehr gelungenes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Göda am 08.04.2013

Ein sehr schönes Buch, bei dem nicht die Kreuzfahrt selbst im Focus steht, sondern es wird unter die Fassade geschaut, und zwar in die Stockwerke, wo sich nicht das sorgenfrei üppige Leben abspielt. Da wo das Personal wirtschaftet, lebt und haust. Es dreht sich also nicht um Ausflugsziele, Aus... Ein sehr schönes Buch, bei dem nicht die Kreuzfahrt selbst im Focus steht, sondern es wird unter die Fassade geschaut, und zwar in die Stockwerke, wo sich nicht das sorgenfrei üppige Leben abspielt. Da wo das Personal wirtschaftet, lebt und haust. Es dreht sich also nicht um Ausflugsziele, Aus und Ein-Tendern, Kapitäns- Dinner oder Mitternachts- Buffet. Die Geschichte so wie sie im Leben nicht alle Tage vorkommt, Mutter und Sohn auf einen Kreuzfahrtschiff, nur das Beide unabhängig voneinander, dort ihren Job nachgehen und keiner von Beiden vom der Existenz des Anderen auf dem Schiff weiß. Eine gewisse Spannung umgarnt die Geschichte, nur das es nicht die Spannung ist, die ein Krimi aufzuweisen hat, bei dem hinter jeder umgeblätterter Seite, eine frische Leiche vermutet wird. Diese Spannung ist sensibel, leicht verletzbar, es ist die Hingebung der Mutter, die Abhängigkeits- Liebe des Sohnes, Gefühle, Erinnerungen und Empfindlichkeiten Beider. Und doch passiert da etwas, was man nicht glaubt, dass es so passiert. Mit seiner trockenen, feinspürigen Genialität und seiner ungewöhnlichen Ausdrucksweise, lässt uns der Autor ins tiefste Innere und in Abgründe schauen ohne dabei das Schiff aus den Augen, und ohne einen Hauch von langer Weile aufkommen zu lassen. Dieses Buch gehört in das Regal meiner absoluten Lieblingslektüre.

Unbedingt lesen!
von Thomas Löw aus Saarland am 09.02.2010
Bewertet: Buch (gebunden)

Ein schöner Roman, der ähnlich wie der Luxusliner, auf dem die Hauptdarsteller spielen, langsam in Fahrt kommt. Zu Beginn plätschert die Geschichte langsam vor sich hin - es gibt einen Konflikt "Mutter/Sohn", der im Fokus zu stehen scheint. Von Seite zu Seite nimmt das Kreuzfahrtschiff Tempo auf - der Konflikt ist... Ein schöner Roman, der ähnlich wie der Luxusliner, auf dem die Hauptdarsteller spielen, langsam in Fahrt kommt. Zu Beginn plätschert die Geschichte langsam vor sich hin - es gibt einen Konflikt "Mutter/Sohn", der im Fokus zu stehen scheint. Von Seite zu Seite nimmt das Kreuzfahrtschiff Tempo auf - der Konflikt ist nur schöne Verpackung für die Abrechnung mit dem DDR-Regime, mit den Stasi-Spitzeln. Spannung entsteht durch diverse Liebesabenteuer, durch aufgenommene, illegale Flüchtlinge und vor allem dadurch, daß Almut immer sicherer, immer stärker und immer mutiger wird. Die parallel laufenden Kapitel aus der Sicht von Almut und Sebastian werden kürzer, spannender und klarer. Sehr schön, Stefan Moster! Auf jeden Fall lesen!

Choral am Ende der Reise
von Gabi Küsgen aus Köln, Rhein-Center am 11.10.2009
Bewertet: Buch (gebunden)

Nachdem Mutter und Sohn nach einem Streit den Kontakt zueinander abgebrochen hatten, treffen sie auf einem Kreuzfahrtschiff zufällig wieder aufeinander: sie als Bord-Psychologin und er als Bord-Pianist. Bis zum letzten Drittel des Romans wissen sie aber noch nichts von ihrer jeweiligen Anwesenheit und man liest in abwechselnden Kapiteln (und... Nachdem Mutter und Sohn nach einem Streit den Kontakt zueinander abgebrochen hatten, treffen sie auf einem Kreuzfahrtschiff zufällig wieder aufeinander: sie als Bord-Psychologin und er als Bord-Pianist. Bis zum letzten Drittel des Romans wissen sie aber noch nichts von ihrer jeweiligen Anwesenheit und man liest in abwechselnden Kapiteln (und Sprachstilen, denn es trennen sie ja 20 Jahre) über ihr Tun und ihre (DDR-)Vergangenheit. Die wichtigste Verbindung zwischen den beiden ist die Musik, wenngleich sie auch Anlass ihres Streites war, Mutters Traum ist das vierhändige Spiel der Schubert-Phantasie mit dem Sohn. - Der Roman ist eine wunderbare Reise durch Gefühle, Musik und noch einiges "Meer", was nicht in eine Kurz-Rezension passt!