Warenkorb
 

Bestellen Sie bis zum 20.12.2018 und erhalten Sie Ihre Sendung pünktlich zu Heiligabend.**

Venezianisches Finale / Commissario Brunetti Bd.1

Commissario Brunettis erster Fall. Roman

Commissario Brunetti 1

(16)
Skandal in Venedigs Opernhaus ›La Fenice‹: In der Pause vor dem letzten Akt der ›Traviata‹ wird der deutsche Stardirigent Helmut Wellauer tot aufgefunden. In seiner Garderobe riecht es nach Bittermandel – Zyankali. Ein großer Verlust für die Musikwelt und ein heikler Fall für Commissario Guido Brunetti. Und es scheint, als ob einige Leute allen Grund gehabt hätten, den Maestro unter die Erde zu bringen.
Rezension
"Mit ihrem ersten, preisgekrönten Kriminalroman 'Venezianisches Finale - Commissario Brunettis erster Fall' weckt die aus New Jersey kommende Wahlitalienerin Donna Leon großen Appetit nach mehr aus ihrer Feder. Die Verfasserin krönt ihre Detailkenntnisse und ihre geistreichen Italien-Einblicke wie en passant mit dem Gespür und der klugen Lakonie amerikanischer Crime-Ladies. Die Auflösung des Falles selbst gestaltet sich frappierend und spitzfindig, dabei wie selbstverständlich einleuchtend. Beeindruckend auch, wie die Autorin spezifisch weibliche Zwischentöne einfließen lässt und wie ihr Commissario gerade aufgrund seiner weiblichen Wellenlänge, sprich Affinitäten, alles intelligent und ohne Lärm aufbröselt." (Wiesbadener Tagblatt)
"Donna Leon verdichtet in ihrem Roman 'Venezianisches Finale' den Krimifall zu einem raffinierten Puzzle um verdrängte Schuld und tödlichen Ehrgeiz. Brillant." (Westdeutsche Allgemeine Zeitung)
"Ein spann ender Kriminalroman mit wunderbaren Studien der Menschen unddes Lebens in dieser Stadt - und mit einem völlig unvorhersehbaren Ende." (Vogue)
"Donna Leons erster Krimi, und gleich ein großer Wurf. Voll von den Gerüchen und vom Geschmack Venedigs und spricht den Musikliebhaber ebenso an wie den nur am Krimi-Rätsel interessierten Leser." (Radio Bremen)
Portrait
Donna Leon wurde in New Jersey, USA, geboren und lebt seit über zehn Jahren in Venedig. Sie unterrichtet englische Literatur in Vicenza, einer Außenstelle der Universität Maryland auf einem US-Luftwaffenstützpunkt. Ihr Erstling, ein Venedigkrimi mit Opernatmosphäre, wurde mit dem renommierten japanischen Suntory-Preis für den besten Kriminalroman des Jahres 1991 ausgezeichnet.
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 28.04.1995
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-22780-2
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,2/11,5/2 cm
Gewicht 258 g
Originaltitel Death at La Fenice
Auflage 57. Auflage
Übersetzer Monika Elwenspoek
Verkaufsrang 24.718
Buch (Taschenbuch)
12,00
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Weitere Bände von Commissario Brunetti mehr

  • Band 1

    3021794
    Venezianisches Finale / Commissario Brunetti Bd.1
    von Donna Leon
    (16)
    Buch
    12,00
    Sie befinden sich hier
  • Band 2

    3053444
    Endstation Venedig / Commissario Brunetti Bd.2
    von Donna Leon
    (14)
    Buch
    13,00
  • Band 3

    2842442
    Venezianische Scharade / Commissario Brunetti Bd.3
    von Donna Leon
    (8)
    Buch
    13,00
  • Band 4

    2916634
    Vendetta / Commissario Brunetti Bd.4
    von Donna Leon
    (11)
    Buch
    12,00
  • Band 5

    2967486
    Acqua alta / Commissario Brunetti Bd.5
    von Donna Leon
    (9)
    Buch
    12,00
  • Band 6

    2858405
    Sanft entschlafen / Commissario Brunetti Bd.6
    von Donna Leon
    (5)
    Buch
    12,00
  • Band 7

    2954231
    Nobilta / Commissario Brunetti Bd.7
    von Donna Leon
    (3)
    Buch
    12,00

Buchhändler-Empfehlungen

Kristina Urban, Thalia-Buchhandlung Berlin

Stimmungsvoll und kritisch. Sehr gut. Stimmungsvoll und kritisch. Sehr gut.

Jacqueline Ganser, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Ein sehr spannend zu lesender Krimi, der dem Leser auch Einblicke in die venezianische Gesellschaft gewährt. Ein sehr spannend zu lesender Krimi, der dem Leser auch Einblicke in die venezianische Gesellschaft gewährt.

Nina Aselmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

Vor 20 Jahren war das Brunettis erster Fall um einen Skandal am Opernhaus in Venedig. Brummelig und liebenswürdig begleitet uns seitdem der Commissario. Nette Unterhaltung. Vor 20 Jahren war das Brunettis erster Fall um einen Skandal am Opernhaus in Venedig. Brummelig und liebenswürdig begleitet uns seitdem der Commissario. Nette Unterhaltung.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Die ersten Leons waren doch die besten. Dieser ist der Einstieg und macht richtig großen Spaß. Die ersten Leons waren doch die besten. Dieser ist der Einstieg und macht richtig großen Spaß.

Andrijana Prce, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Ein sehr sympathischer Ermittler, eine alte Lagunenstadt und ein spannender Fall, was will man mehr von einem Krimi. Sehr gute Unterhaltung, die Reisefieber auslösen kann. Ein sehr sympathischer Ermittler, eine alte Lagunenstadt und ein spannender Fall, was will man mehr von einem Krimi. Sehr gute Unterhaltung, die Reisefieber auslösen kann.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
6
6
4
0
0

Commissario Brunettis erster Fall – Venezianisches Finale // Death at La Fenice, 1992
von Rosa | Buchgeschnipsel am 29.08.2017

La Traviata – ein Skandal vor dem letzten Akt setzt die venezianische Musikszene in Bestürzung. Der berühmte deutsche Dirigent Wellauer wird leblos in seiner Garderobe aufgefunden. Nun gilt es für Brunetti das Rätsel um den Maestro zu lösen. Ein ruhiger, entspannter Thriller, ohne große Aufregung um den Tod an sich.... La Traviata – ein Skandal vor dem letzten Akt setzt die venezianische Musikszene in Bestürzung. Der berühmte deutsche Dirigent Wellauer wird leblos in seiner Garderobe aufgefunden. Nun gilt es für Brunetti das Rätsel um den Maestro zu lösen. Ein ruhiger, entspannter Thriller, ohne große Aufregung um den Tod an sich. Es lebt auf jeder Seite der Duft und die Magie Venedigs. Fast spürt man es auf der eigenen Haut. MEIN KOMMENTAR: Ach, Brunetti. Was kann man schon sagen? Ein Sahnebonbon für die Seele. Die Leichtigkeit und Präzision in Donna Leon’s Werken ist einfach nur fantastisch. Man spürt Venedig, man fühlt venezianische Luft, Zeile um Zeile. Kein Charakter wird banal erzählt, man bekommt für jeden das richtige Gespür. Ein MUSS für jeden Krimi-Fan Meine komplette Rezension mit Steckbrief hier: https://buchgeschnipsel.wordpress.com/2017/08/29/rezension-commissario-brunetti-ein-steckbrief/

Brunetti, zum Ersten
von peedee am 02.06.2016

Commissario Brunetti, Band 1: In Venedigs Opernhaus La Fenice wird La Traviata unter der Leitung des Stardirigentens Helmut Wellauer gespielt. Als er nach der Pause nicht zum nächsten Akt erscheint, wird nach ihm gesucht: Er wird tot in seiner Garderobe aufgefunden! Es riecht nach Bittermandel – ein Zeichen für... Commissario Brunetti, Band 1: In Venedigs Opernhaus La Fenice wird La Traviata unter der Leitung des Stardirigentens Helmut Wellauer gespielt. Als er nach der Pause nicht zum nächsten Akt erscheint, wird nach ihm gesucht: Er wird tot in seiner Garderobe aufgefunden! Es riecht nach Bittermandel – ein Zeichen für Zyankali. Commissario Guido Brunetti wird hinzugezogen. Wer hätte Grund dazu gehabt, ihn zu ermorden? Erster Eindruck: Ein für mich typisches Diogenes-Cover, das mir gestalterisch leider gar nicht gefällt. Es ist für mich der erste Roman von Donna Leon. Ein Arbeitskollege von mir ist grosser Fan der Bücher von Donna Leon und so wollte ich herausfinden, wie mir dieser Brunetti gefällt. Etwa 3/4 der Reihe über Commissario Brunetti liegt seit ziemlich langer Zeit in meinem Regal. Immer wieder holte ich Band 1 hervor und wollte diesen lesen, aber dann kam ich nicht über den Start hinaus. Doch nun habe ich es geschafft. Das Buch hat sich sehr flüssig lesen lassen und mir haben die Protagonisten gut gefallen: Ich habe Guido Brunetti und seine Familie kennengelernt. Brunetti ist für mich ein stolzer Venezianer, der seine Stadt wirklich liebt. Und als Commissario will er natürlich herausfinden, wer in Venedig sein Unwesen treibt. Aber zu Hause ist er auch einfach nur ein Mann und Vater, mit den gleichen Problemen, wie bei anderen. Helmut Wellauer, 74, ein Stardirigent, ein Genie, eine Koryphäe in der Musikszene: Er reist mit seiner Frau an – seiner dritten Frau, die nur halb so alt ist, wie er. Um Wellauer kursieren viele Gerüchte, wie üblich, bei berühmten Persönlichkeiten. Die Sopranistin Flavia Petrelli ist eine begnadete Sängerin, die sich ihre Launen erlauben kann. Sie wird begleitet von ihrer Freundin und Sekretärin Brett Lynch. Brunettis Chef, der Vice-Questore Patta, fand ich amüsant: Er weiss nicht wirklich viel, lässt andere für sich arbeiten, aber wenn Ergebnisse vorliegen, sind es dann plötzlich seine eigenen Ergebnisse. Tja, so läuft es eben… Mir hat der Krimi mit Einblick in die Berufsmusikszene gut gefallen – gut, aber auch nicht mehr. Er war sehr ruhig, ohne grosse Spannung oder Dramatik. Ich mag bildhafte und detaillierte Beschreibungen gerne, aber ich muss nicht über zig Zeilen lesen, wie jemand Oliven isst und nicht weiss, wo er den Kern hinlegen soll und dass er sich noch ein Salamibrot macht. Ich vergebe 3 Sterne und mache vorläufig eine Brunetti-Pause (dann werde ich mit Band 2 weiterfahren und schauen, ob mich jener mehr begeistern kann).

Commissario Brunettis erster Fall
von Igelmanu66 aus Mülheim am 27.08.2015

»Der Tod hatte die Züge des Mannes verzerrt, der in dem Sessel mitten im Zimmer lag. Seine Augen waren starr ins Leere gerichtet und die Lippen zu einer häßlichen Grimasse verzogen. Der Körper hing schwer zur einen Seite, der Kopf war gegen den Sesselrücken gepreßt. Auf der gestärkten, blendendweißen... »Der Tod hatte die Züge des Mannes verzerrt, der in dem Sessel mitten im Zimmer lag. Seine Augen waren starr ins Leere gerichtet und die Lippen zu einer häßlichen Grimasse verzogen. Der Körper hing schwer zur einen Seite, der Kopf war gegen den Sesselrücken gepreßt. Auf der gestärkten, blendendweißen Hemdbrust waren Spritzer einer dunklen Flüssigkeit. Einen Augenblick dachte die Ärztin, es sei Blut. Sie trat näher und roch mehr, als daß sie es sah, den Kaffee. Der andere Geruch, der sich mit dem des Kaffees vermischte, war ebenso eindeutig. Es war der durchdringende, säuerliche Geruch nach bitteren Mandeln, über den sie bislang nur gelesen hatte.« An diesem Abend wird die Pause vor dem letzten Akt von „La Traviata“ in Venedigs Opernhaus „La Fenice“ ungewöhnlich lang, denn das Publikum wartet vergeblich auf die Rückkehr des deutschen Stardirigenten Helmut Wellauer, der tot in seiner Garderobe liegt. Der durchdringende Geruch von Zyankali lässt keinen Zweifel aufkommen, dass Wellauer ermordet wurde. Die Musikwelt trauert und Commissario Brunettis Vorgesetzter erklärt deutlich, dass sich die Stadt Venedig einen solchen Skandal – den Mord an einem der berühmtesten Künstler unserer Zeit – nicht erlauben kann! Brunetti, der sich nicht nur „mit den üblichen Verdächtigen“ befassen will, erkennt schnell, dass der Maestro so einigen Leuten Grund gegeben hatte, ihn zu hassen… Das war ein Krimi ganz nach meinem Geschmack! Brunetti ist mir als Charakter sehr sympathisch. Er gehört nicht zu der Sorte von Ermittlern, die sich – durch irgendein schreckliches Erlebnis traumatisiert oder völlig desillusioniert – durch den Tag quälen. Brunetti mag sein Leben, seine Stadt und seinen Beruf. Er liebt seine Familie, gute Bücher und guten Wein. Dabei geht er aber durchaus nicht unkritisch durch die Welt, bildet sich seine eigene Meinung und steht auch dazu. Ein intelligenter Mann, der mir mit seiner trockenen und oftmals ironischen Art ans Herz gewachsen ist. »Brunetti? … Warum machen Sie keine Notizen?« Brunetti erlaubte sich die Andeutung eines Lächelns. »Oh, ich vergesse nie etwas von dem, was Sie sagen, Signore.« Sehr gefielen mir auch die vielen Details und Beschreibungen, die Venedig deutlich vor meinen Augen erscheinen ließen. Zusammen mit der schillernden Welt der Opernbühne ergab das ein wunderschönes und verlockendes Szenario. Doch werden nicht nur die schönen Bilder Venedigs gezeigt, auch die dunklen Flecken kommen nicht zu kurz, die Makel, die es in der Stadt und auch in der Gesellschaft gibt. Den Fall fand ich hochinteressant und vielschichtig, die Auflösung schlüssig. Das Ende sagte mir sehr zu und begeisterte mich noch mehr für Commissario Brunetti. Fazit: Intelligenter und anspruchsvoller Krimi mit einem sehr sympathischen Ermittler und vor toller Kulisse. »Ich dachte, Sie wollen vielleicht mit den Sängern sprechen, Commissario. Da habe ich sie gebeten, oben zu warten. Es schien ihnen nicht zu gefallen…« Opernsänger, dachte Brunetti, und wiederholte es noch einmal: Opernsänger. … »Wer war am ungeduldigsten, Follin?«, fragte Brunetti, als sie oben angelangt waren. »Die Sopranistin, Signora Petrelli«, antwortete Follin und deutete rechts den Korridor hinunter auf eine Tür ganz am Ende. »Gut«, sagte Brunetti und wandte sich nach links. »Dann heben wir uns Signora Petrelli bis zum Schluß auf.«