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Der Professor

Roman

(6)
Die alten Eheleute Hazel sehnen sich nach einem friedlichen Lebensabend auf dem Land. Als sie ihr kleines Traumhaus beziehen, dürfte ihrem Glück eigentlich nichts mehr im Wege stehen. Doch dann lernen sie ihren Nachbarn kennen … Ein Psychothriller mit hintergründigem Witz.
Rezension
"Amelie Nothomb hat in Emile Hazel einen Nachkommen von Heinrich Manns Professor Unrat geschaffen.
Amelie Nothomb ist noch nicht dreißigjährig und verfügt doch schon über mehr als die Bildung und den Stil, die eine lebenslange Schulung voraussetzen: über die Skepsis des Alters, die sie beides, hohe Bildung und glänzenden Stil, mit der gebotenen Respektlosigkeit in Szene setzen läßt." (Tages-Anzeiger)

"Ein philosophischer Roman, ein zutiefst amoralisches Lesevergnügen, durch das uns die Autorin boshaft und blitzgescheit zu führen weiß." (Münchner Merkur)"Ein vollendet komponiertes Meisterwerk. Es beginnt wie eine Zeichnung von Sempe, es geht weiter wie ein Roman von Stephen King, um schließlich zu enden wie ein Stück von Beckett." (Lire)
Portrait
Amélie Nothomb, geboren 1967 in Kobe, Japan, hat ihre Kindheit und Jugend als Tochter eines belgischen Diplomaten hauptsächlich in Fernost verbracht. Seit ihrer Jugend schreibt sie wie besessen. Ihre Romane erscheinen in 39 Sprachen. Für ›Mit Staunen und Zittern‹ erhielt sie den Grand Prix de l’Académie française. Amélie Nothomb lebt in Paris und Brüssel.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 25.07.1997
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-22968-4
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,1/11,3/1,4 cm
Gewicht 176 g
Originaltitel Les Catilinaires
Auflage 10
Übersetzer Wolfgang Krege
Verkaufsrang 9.432
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„"Der Professor"“

M. Dupré, Thalia-Buchhandlung Limburg

Das perfekte Traumhaus für den Lebensabend haben sie gefunden, das Ehepaar Émile und Juliette Hazel. Traumhafte Tage bis zum Dahinscheiden scheinen gesichert – wäre da nicht der unangenehme Nachbar, Monsieur Bernadin, der jeden Tag um 16.00 Uhr solange gegen die Haustür poltert, bis er eingelassen wird, den Kaffee der Hazels trinkt, Konversation verweigert und um 18.00 Uhr wieder geht. Um 2 Stunden jeden Tages fühlen sie sich betrogen, doch wie kann man einen unangenehmen Menschen loswerden, der komplett resistent gegen jede Art von zwischenmenschlicher Kommunikation scheint?

Schwarzhumorig und auf eine düstere Art sehr, sehr witzig. Prima Unterhaltung für alle Leser, bei denen Humor und Anspruch sich nicht ausschließen müssen.
Das perfekte Traumhaus für den Lebensabend haben sie gefunden, das Ehepaar Émile und Juliette Hazel. Traumhafte Tage bis zum Dahinscheiden scheinen gesichert – wäre da nicht der unangenehme Nachbar, Monsieur Bernadin, der jeden Tag um 16.00 Uhr solange gegen die Haustür poltert, bis er eingelassen wird, den Kaffee der Hazels trinkt, Konversation verweigert und um 18.00 Uhr wieder geht. Um 2 Stunden jeden Tages fühlen sie sich betrogen, doch wie kann man einen unangenehmen Menschen loswerden, der komplett resistent gegen jede Art von zwischenmenschlicher Kommunikation scheint?

Schwarzhumorig und auf eine düstere Art sehr, sehr witzig. Prima Unterhaltung für alle Leser, bei denen Humor und Anspruch sich nicht ausschließen müssen.

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Nichts für mich ...
von LEXI am 04.10.2013

Der sechsundsechzigjährige Ich-Erzähler Émile Hazel, ehemaliger Latein- und Griechisch Professor an einem Gymnasium, beschloss zusammen mit seiner Ehefrau Juliette, ihren Ruhestand in völliger Ruhe und Abgeschiedenheit zu verbringen. In einem wunderschönen, mit Glyzinien umrankten Häuschen, fanden sie schließlich das Haus ihrer Träume. Doch die ersehnte Isolation fand ein rasches... Der sechsundsechzigjährige Ich-Erzähler Émile Hazel, ehemaliger Latein- und Griechisch Professor an einem Gymnasium, beschloss zusammen mit seiner Ehefrau Juliette, ihren Ruhestand in völliger Ruhe und Abgeschiedenheit zu verbringen. In einem wunderschönen, mit Glyzinien umrankten Häuschen, fanden sie schließlich das Haus ihrer Träume. Doch die ersehnte Isolation fand ein rasches Ende, als eines Tages der Nachbar, ein etwa siebzigjähriger Kardiologe, auftauchte. Seine Besuche waren von diesem Tage an von einer ausgeprägten Regelmäßigkeit – Bernardin beehrte die beiden Pensionisten von diesem Augenblick an täglich in der Zeit von 16 – 18 Uhr. Sein Besuch wurde jedoch keinesfalls Anlass zu fröhlichem Geplauder oder intelligentem Gedankenaustausch – weit gefehlt. Beklemmendes Schweigen, finstere Blicke und konsequente Beharrlichkeit zeichnen die täglichen Zusammenkünfte aus. Der ersten Verunsicherung folgte Verärgerung, Angst und letztendlich namenlose Wut. Doch die Versuche des Ehepaares, diesem Treiben ein Ende zu setzen, scheiterten kläglich… Ich hatte selten ein Buch in Händen, dessen Inhalt mich dermaßen zwiespältig zurück gelassen hat. Meine anfängliche Begeisterung und mein Amüsement angesichts der detaillierten Beschreibung der beklemmenden Besuche des Palamède Berardin wichen sehr rasch großer Enttäuschung und Verständnislosigkeit. Die Charaktere überzeugten mich nicht, ihre Handlungen waren in keiner Weise für mich nachvollziehbar. Weder die Beschreibung der eigenen Person des Ich-Erzählers sowie seine langjährige Beziehung zu seiner Ehefrau, die er auch als Tochter (?) bezeichnet, ließen auch nur die geringste Sympathie für die beiden aufkommen. Vehemente Kritik möchte ich an der Art und Weise, wie die Autorin mit Fettleibigkeit umgeht, äußern. Madame Berardin, die schwergewichtige Nachbarin, wird im gesamten Verlauf dieser Geschichte ziemlich respektlos als „Qualle“ oder „Zyste“ tituliert, hinsichtlich ihres Verhaltens und ihres Geisteszustandes vermittelt Amèlie Nothomb dem Leser hochgradige Debilität. Ich war zunehmend abgestoßen von der Art und Weise der Autorin, mit diesem Thema umzugehen und der sehr fragwürdige Schluss ließ mich mit der Frage: „Was sollte das denn nun gewesen sein?“ zurück. Zwei Bewertungssterne vergebe ich für die wirklich großartige Schilderung der beklemmenden Situation der ersten Besuche – der Rest war für mich persönlich vergeudete Lesezeit. Schade.

Thriller im Ruhestand
von Bianca Dobler aus Wien am 25.10.2011

DAS Ehepaar HAzle bezieht endlich das Traumhaus am Land, wo sie den verdienten friedlichen Lebensabend genießen wollen. Doch dann bekommen die BEsuch von ihrem Nachbarn und plötzlich kommt alles ganz anders als erwartet und sie stehen vor der Frage, ob sie ihn vielleicht besser umbringen sollten. Gewohnt geniales und... DAS Ehepaar HAzle bezieht endlich das Traumhaus am Land, wo sie den verdienten friedlichen Lebensabend genießen wollen. Doch dann bekommen die BEsuch von ihrem Nachbarn und plötzlich kommt alles ganz anders als erwartet und sie stehen vor der Frage, ob sie ihn vielleicht besser umbringen sollten. Gewohnt geniales und spannendes Werk der meiner Meinung nach besten französischen GEgenwartsautorin.

Lebensabend mal anders...
von ML aus Basel am 08.06.2010

Den Lebensabend geniessen, für sich sein - das ist das Vorhaben des Ehepaar Hazel. Doch leider gibt es auf der anderen Strassenseite einen Nachbarn. Den will aber niemand geschenkt, den einmal die Tür geöffnet, bleibt er für immer. Was tun? Das schmale Büchlein gehört zu den besten Werken Améllie Nothombs... Den Lebensabend geniessen, für sich sein - das ist das Vorhaben des Ehepaar Hazel. Doch leider gibt es auf der anderen Strassenseite einen Nachbarn. Den will aber niemand geschenkt, den einmal die Tür geöffnet, bleibt er für immer. Was tun? Das schmale Büchlein gehört zu den besten Werken Améllie Nothombs und ist gleichzeitig eines meiner Lieblingsbücher. So schwarzhumorig, so düster und wunderbar. Mit so spitzer Feder zu schreiben ist eine Kunst und diese beherrscht nur sie in diesem grandiosem Masse. Undbedingt lesen!