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Faktotum

Roman

radikale Ehrlichkeit

»Es regnete, als ich um 5 Uhr morgens in New Orleans eintraf.«


Mit diesem lapidaren Satz beginnt Charles Bukowski einen illusionslosen Roman, der sich nirgends über die Perspektive eines jungen Mannes erhebt, der essen, trinken und gelegentlich eine Frau haben will und dafür arbeiten muss. Was kann daran fesseln? Nichts als die radikale Ehrlichkeit dieses Mannes, den die Ansprüche bürgerlicher Moral nie gequält haben, der nur eines will: Überleben. Und dadurch die Freiheit gewinnt, dass er sich niemals für irgendwelche »Karrieren« hat einspannen lassen.

Portrait
Bukowski, Charles
Charles Bukowski, am 16. August 1920 in Andernach geboren, seit dem zweiten Lebensjahr Einwohner von Los Angeles, begann nach wechselnden Jobs als Tankwart, Schlachthof- und Hafenarbeiter (und natürlich als Postmann) zu schreiben. Er starb am 9. März 1994 in San Pedro/LA.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 01.08.1997
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-12387-7
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/11,8/1,5 cm
Gewicht 191 g
Originaltitel Factotum
Auflage 20. Auflage
Übersetzer Carl Weissner
Verkaufsrang 76588
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Demian Stock, Thalia-Buchhandlung Düren

Die absolute Einfachheit dieses Romans zieht einen sofort in den Bann. Brutal ehrlich schafft der Roman absolut keine Illusionen einer besseren Welt. Mein Tipp des Monats!

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Aus dem Leben eines Underground-Poeten vor seinem Durchbruch als Schriftsteller
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 17.05.2017

Los Angeles in den 1940er Jahren. Charles Bukowski alias Henry Chinaski schreibt offen und ehrlich. Einfach so wie sich sein Leben abspielt – trostlos, abgründig und schonungslos. Er ist stehst angetan von attraktiven Frauen, hört gerne Beethoven, Brahms und Mahler, ist dem Alkohol verfallen und treibt sich in Bars und auf Pfer... Los Angeles in den 1940er Jahren. Charles Bukowski alias Henry Chinaski schreibt offen und ehrlich. Einfach so wie sich sein Leben abspielt – trostlos, abgründig und schonungslos. Er ist stehst angetan von attraktiven Frauen, hört gerne Beethoven, Brahms und Mahler, ist dem Alkohol verfallen und treibt sich in Bars und auf Pferderennbahnen herum. Da sich vor allem letztere Tätigkeiten (noch) nicht mit seiner schriftstellerischen Arbeit – er schreibt Kurzgeschichten für Zeitungen – finanzieren lassen, muss andere her. Als Putzkraft, Fließband-, Lager- oder sonstiger Hilfsarbeiter. Da Chinaski aber kaum einen Job längerfristig halten kann geht’s ständig von einem zum nächsten. „Ehrlich gesagt, ich hatte einen Horror vor dem Leben; vor dem, was ein Mann alles tun musste, nur um essen und schlafen und sich was zum Anziehen kaufen zu können. Also blieb ich im Bett und trank. Wenn man trank, war die Welt zwar immer noch da draußen, aber wenigstens hatte sie einen im Augenblick nicht an der Kehle.“ – Seite 63 Atmosphärisch, poetisch, bildgewaltig – Charles Bukowski! Unter dem originalen Buchtitel 'Factotum' gibt es auch eine Verfilmung mit Matt Dillon in der Hauptrolle des Henry Chinaski – nach dieser Lektüre absolutes Pflichtprogramm!