Die Wolke

Jetzt werden wir nicht mehr sagen können, wir hätten von nichts gewußt. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 1988 und dem Deutschen Science Fiction Preis 1988. Mit einem Vorwort der Autorin

Easy Readers (DaF)

Gudrun Pausewang

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Beschreibung

Wenn die Ängste unserer Zeit wahr werden.

Eine todbringende Wolke über Deutschland. Was niemand wahrhaben wollte, passiert: Deutschland erlebt einen Super-GAU. Die 14-jährige Janna-Berta verliert ihre Familie und landet selbst im Lazarett.

Wichtig für den Schulunterricht: Seitenzählung unverändert!

Zu diesem Buch gibt es „Materialien zur Unterrichtspraxis“ der Ravensburger Verlag GmbH.

"Dieses Szenario des Grauens ist der mutige Versuch, Abschied von falschen Träumen, von Illusionen zu nehmen". (Die Zeit)

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Altersempfehlung 14 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 01.02.1997
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-473-58014-9
Verlag Ravensburger Verlag GmbH
Maße (L/B/H) 18/12,4/2,2 cm
Gewicht 203 g
Abbildungen mit Illustrationen 18,5 cm
Auflage 22. Auflage
Illustrator Jens Schmidt
Verkaufsrang 9813

Buchhändler-Empfehlungen

Die Aussage ist weit relevanter als der Text

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Essen

Ich war verblüfft, wie unmittelbar "Die Wolke" in den Katastrophenmodus übergeht. Allerdings ist die Corona-Zeit eine, in der man persönlich miterlebt, wie schnell das Leben von normal zu Ausnahmezustand wechseln kann, sodass es besonders heute glaubwürdig wirkt. Mein Problem hingegen sind der Ton des Texts und die Charaktere. Atomkraft ist nicht komplett sicher, und Pausewangs moralischer Zeigefinger ist vernünftig - aber er bleibt ein moralischer Zeigefinger, der manchmal den Holzhammer zu gern schwingt. Das Leid von Janna, einer 14-jährigen, deren Leben stark bergab geht, ist rational nachvollziehbar, berührt mich aber wenig, da Janna kaum Persönlichkeit geschrieben bekommt. Ich lese selten Jugendliteratur, sodass ich nicht einschätzen kann, wie viel dem Genre anzulasten ist - aber "Tschick" ist erfolgreicher in der Erschaffung von Figuren. Und Dystopien wie "Fahrenheit 451" und vor Kurzem "Vox" zeigen, dass auch in dem Bereich figurengetriebene Texte keine Seltenheit sind. Für eine Auseinandersetzung mit den Risiken von Atomkraft ist "Die Wolke" sicherlich empfehlenswert - als literarischer Text weniger.

Mitleid, Wut und Fassungslosigkeit

Stefanie Sturm-Nolte, Thalia-Buchhandlung Halle (Saale)

Gudrun Pausewang erzählt von der vierzehnjährigen Janna-Berta auf ihrem Weg durch Deutschland, auf der Suche nach Zuflucht, nachdem in der Nähe ihres Heimatdorfes in einem Atomkraftwerk die nukleare Katastrophe passiert ist. Sie kommt in ein Lazarett, sieht Kinder gesunden und sterben, hört auf ihr Herz, spürt genau, was als nächstes zu tun ist. Es geht um Verantwortung für sich und seine Nächsten, um menschliche Abgründe, um Optimismus und Pessimismus nach der Katastrophe, um Reaktionen von Familienangehörigen, Politikern und Gleichaltrigen. Mit klarer, schnörkelloser Sprache erzählt die preisgekrönte Autorin von dem brisanten Thema der Atomkatastrophe und ihren schockierenden Folgen. Nach den furchtbaren Ereignissen von Fukushima liest man das Buch mit beklemmenden Gefühlen. Zutiefst bewegend, spannend bis zur letzten Seite, beängstigend, ehrlich, realistisch. Das offene Ende lässt den Leser sich seine eigenen Gedanken machen. Es hallt noch eine ganze Weile nach, lässt einen so schnell nicht los. Gut so!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
28 Bewertungen
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Wirklich toll
von Neby aus Bonn am 08.05.2021

(Ich muss ehrlich zugeben, dass mir der Film auf der Emotionalen Ebene besser gefallen hat. Aber vielleicht hab ich auch einfach nur eine emotionale Bindung dazu weil es einer meiner lieblings Filme ist und ich ihn vor dem Buch entdeckt habe.) Die erste Hälfte vom Buch hat mir sehr, sehr gut gefallen. Die zweite Hälfte fast ich ... (Ich muss ehrlich zugeben, dass mir der Film auf der Emotionalen Ebene besser gefallen hat. Aber vielleicht hab ich auch einfach nur eine emotionale Bindung dazu weil es einer meiner lieblings Filme ist und ich ihn vor dem Buch entdeckt habe.) Die erste Hälfte vom Buch hat mir sehr, sehr gut gefallen. Die zweite Hälfte fast ich etwas schleppend deshalb nur 4 von 5 Sternen ^^

Ein Klassiker, der auch heute nichts an Aktualität verloren hat
von Marcs Bücherecke am 14.01.2021

Mittlerweile sind gefühlte Jahrzehnte an mir vorbeigezogen, seit dem ich das Buch "Die Wolke" damals in der Schule Leben musste. Die Idee, ein solcher GAU, wie er sich 1986 in Tschernobyl abgespielt hat, könnte sich auch in Deutschland ereignen, hat mich als Schüler verägstigt aber auch für das Thema interessieren lassen. Viele ... Mittlerweile sind gefühlte Jahrzehnte an mir vorbeigezogen, seit dem ich das Buch "Die Wolke" damals in der Schule Leben musste. Die Idee, ein solcher GAU, wie er sich 1986 in Tschernobyl abgespielt hat, könnte sich auch in Deutschland ereignen, hat mich als Schüler verägstigt aber auch für das Thema interessieren lassen. Viele weitere Bücher über das Thema "Radioaktivität", "Atomkraft" etc hatte ich damals gelesen, Kurz: Dieses Buch hatte richtige Auswirkungen auf mein damaliges Leben. Als ich dann dieses Buch vor einigen Wochen in einem Bücherschrank gefunden hatte, entstand in meinem Kopf die Idee es unbedingt mal wieder lesen zu wollen. Was soll ich sagen? Für mich hat dieses Buch alles, was ein Klassiker braucht, um als solcher betitelt zu werden. Es hat trotz seiner 30!! Jahre, die dieses Werk schon "auf dem Buckel" hat nichts an seiner Aktualität verloren (abgesehen vielleicht von den Namen der Protagonisten). Pausewangs Schreibstil ist für mich die perfekt Mischung zwischen jugendlich und dennoch auch "erwachsenengeeignet". Die Charaktere sind zwar nicht gerade vielschichtig angelegt, was für mich in diesem Zusammenhang allerdings vertretbar ist, steht in meinen Augen 1.) Die Aufklärung über das Thema SuperGau im Vordergrund und 2.) ist es nunmal ein Jugendbuch aus den 1980er Jahren. Auch heute hat es die Geschichte um Janna-Berta wieder geschafft mich von Anfang an "abzuholen" und in ihren Bann zu ziehen. Fazit: Unverändert! Dieses Buch sollte Pflichtlektüre an den Schulen werden, damit wir eben hinter nicht mehr sagen können, wir hätten vonnichts gewusst.

Wow
von S.M am 30.09.2020

Ich kann einfach nur wow sagen. Das Buch hat mich wirklich zu Tränen gerührt und zum Nachdenken gebracht. Auf jeden Fall empfehlenswert


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