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Der Ekel

(mit einem Anhang, der die in der ersten französischen Ausgabe vom Autor gestrichenen Passagen enthält)

GROSSE WERKE. GROSSE STIMMEN

Jean Paul Sartre

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Beschreibung

Für Antoine Roquentin, Einzelgänger und Außenseiter in einer Provinzstadt, verliert das Leben plötzlich seine Selbstverständlichkeit. Unnachsichtig um Selbsterforschung bemüht, versucht er seinem immer stärkeren Ekel vor Dingen und Menschen auf den Grund zu gehen. Die Erfahrungen, Empfindungen und Visionen des Helden dieses ersten und bedeutendsten Romans des Existentialismus gaben Anstöße zu einer neuen Lebensphilosophie, die bis heute nichts von ihrer Brisanz eingebüßt hat.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 346
Erscheinungsdatum 01.05.1975
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-10581-4
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19,1/11,5/2,5 cm
Gewicht 280 g
Originaltitel La Nausée
Auflage 62. Auflage, Neuausgabe
Übersetzer Uli Aumüller
Verkaufsrang 11227

Buchhändler-Empfehlungen

Demian Stock, Thalia-Buchhandlung Düren

Dieser Roman ist bis heute ein Grundstein für eine Lebensphilosphie. Sartre ist nicht nur ein Intellektueller, sondern auch ein Künstler der Worte. Klare Leseempfehlung!

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Der Ekel
von Katja Burke aus Lingen (Lookentor-Passage am 04.02.2011

Antoine Roquentin ist der Protagonist dieser Erzählung und in einigen Belangen dem Autoren selbst recht ähnlich. Er ist Einzelgänger und Schriftsteller, lebt allein, zieht immer wieder um. Durch sein Einzelgängertum nimmt er immer mehr Abstand von der Realität und entwickelt eine Art von Ekel bei seinen Beobachtungen des Alltags... Antoine Roquentin ist der Protagonist dieser Erzählung und in einigen Belangen dem Autoren selbst recht ähnlich. Er ist Einzelgänger und Schriftsteller, lebt allein, zieht immer wieder um. Durch sein Einzelgängertum nimmt er immer mehr Abstand von der Realität und entwickelt eine Art von Ekel bei seinen Beobachtungen des Alltags, Gegenstände wie Menschen betreffend. Selbst Erinnerungen an eine alte Geliebte und ihr Besuch können ihm in seiner Abgeschiedenheit nicht helfen. Sein Hauptkontakt ist wohl ein Autodidakt, der seine Nähe sucht und über seine Entdeckungen und über sein Leben berichtet. Nichts ist mehr selbstverständlich in Antoines Leben und mühsam versucht er, die Vorgänge zu verstehen... Sartres Roman gilt als das Hauptwerk des Existenzalismus, eine der wichtigsten philosophischen Ströumungen im 20. Jahrhundert.

Der Ekel!
von Zitronenblau am 31.07.2008

Ein großartiges Buch! Die penible Auseinandersetzung mit sich und dem Äußeren, jenen Details, bis hin zur Gabel, die nicht ich halte, sondern die mich hält - so war es doch - wie ein Gift des Lebens, das nur zur einzig logisch-konsequenten Handlung führen kann. Ein Debütroman der Superlative, teilweise aber auch zu detailverlieb... Ein großartiges Buch! Die penible Auseinandersetzung mit sich und dem Äußeren, jenen Details, bis hin zur Gabel, die nicht ich halte, sondern die mich hält - so war es doch - wie ein Gift des Lebens, das nur zur einzig logisch-konsequenten Handlung führen kann. Ein Debütroman der Superlative, teilweise aber auch zu detailverliebt dargestellt hinsichtlich geschichtstheoretischer Exkurse, aber dennoch berührend und in Erinnerung an Dostojewski (Aufzeichnungen aus dem Kellerloch)...


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