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Die göttliche Komödie

Mit e. kleinen Abhandlung zum Lobe Dantes v. Giovanni Boccaccio

Die ›Divina Commedia‹ ist eine der größten Menschheitsdichtungen überhaupt. Dante (1265–1321) hat das Werk um 1307 begonnen und kurz vor seinem Tod vollendet. Das monumentale Gedicht beschreibt das Leben der Seelen in den drei Reichen der Hölle, des Fegefeuers und des Himmels: eine ›Komödie‹ im Sinn der Zeit, die so benennt, was häßlich anfängt und gut endet, erfüllt mit dem ganzen Wissen der Zeit. Die Übersetzung von ›Philaletes‹ (ps. König Johann von Sachsen), der u.a. mit Ludwig Tieck zum Kern der Dresdener Dante-Akademie gehörte, entstand in den Jahren 1828–49 und zählt auch heute noch zu den besten Dante-Übertragungen. Boccaccios kleine Abhandlung zum Leben und Lobe Dantes ist das erste Zeugnis eines Zeitgenossen.
Portrait
Geboren am 21.5.1265 in Florenz, gestorben am 14.9.1321 in Ravenna, dort begraben in der Kirche San Piero Maggiore.

Die Liebe Dantes zu Beatrice Folco dei Portinari schrieb Literaturgeschichte. Neun Jahre alt war er, als er sie zum erstenmal sah, erst mit 18 traf er die nur wenige Monate Jüngere wieder, und 24 Jahre alt war sie, als sie starb. Viel hatte er nicht von ihr gehabt, aber sie wurde ihm zur Inspiration. Dante Alighieri studierte Jura, Philosophie und Theologie. Ab 1295 war er politisch tätig und bekleidete verschiedene Ämter. Im Kampf um die Unabhängigkeit seiner Heimatstadt Florenz gegen die Einmischungsversuche des Papstes Bonifacius VII. stellte er sich auf die Seite dessen Gegner, der sogenannt weißen Guelfen. Als er 1302 während einer diplomatischen Mission den Machtwechsel in Florenz verpaßte, wurde er in Abwesenheit von den schwarzen Guelfen zum Tode verurteilt. Den Rest seines Lebens verbrachte er im Exil an verschiedenen Fürstenhöfen.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 651
Erscheinungsdatum 26.06.1998
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-21910-4
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,5/11,1/3,3 cm
Gewicht 436 g
Originaltitel La Comedia
Abbildungen Abbildungen Gustav Doreé
Auflage 8. Auflage
Illustrator Gustave Dore
Übersetzer Philalethes, Philaletes
Verkaufsrang 109239
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Fehlende Terzine im 13. Gesang des Purgatorio (Verse 88-90) in der neuen Manesse-Ausgabe endlich abgedruckt
von einer Kundin/einem Kunden am 01.05.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Für diejenigen Besitzer der Ausgabe der "Manesse Bibliothek der Weltliteratur", welche die fehlende Terzine im 13. Gesang des Purgatorio (Verse 88-90) auf Seite 561 schon immer vermisst haben, sei sie hier angegeben (es spricht der Jenseitswanderer Dante): (vorangehender Vers 87) das eures Sehnens einzge Sorge ist, (Vers 88)... Für diejenigen Besitzer der Ausgabe der "Manesse Bibliothek der Weltliteratur", welche die fehlende Terzine im 13. Gesang des Purgatorio (Verse 88-90) auf Seite 561 schon immer vermisst haben, sei sie hier angegeben (es spricht der Jenseitswanderer Dante): (vorangehender Vers 87) das eures Sehnens einzge Sorge ist, (Vers 88) Wenn alsbald die Gnade zergehen läßt (Vers 89) eures Gewissens trübe Schäume, daß klar (Vers 90) der Strom des Geistes hindurch mag fließen, (nachfolgender Vers 91) Sagt mir, es wird mir lieb sein und willkommen, [...] Die Übersetzung von Ida und Walther von Wartburg wird vom Verlag (zu Recht) als Referenzausgabe bezeichnet. In ihrer vergleichenden Analyse der Übersetzungen von Ida und Walther von Wartburg, Benno Geiger, Christa Renate Köhler und Hans Werner Sokop ("Deutsche Übersetzungen der Divina Commedia Dante Alighieris 1960-1983", Walter de Gruyter 1994) kommt die Autorin Esther Ferrier zu folgendem Schluss (Kap. VII. Schlusswort, S. 667): "Wie wir in Kapitel III ausgeführt haben, stehen die vier Übertragungen in einer betimmten Übersetzungstradition. Eine Arbeit mit philologischer Ausrichtung stellt die Übersetzung von Ida und Walther von Wartburg dar. Wie schon Philalethes in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts stellen sie den Grundsatz der Genauigkeit in den Vordergrund. Sie teilen die Auffassung von Philalethes, Vossler und Gmelin, daß der Endreim die sorgfältige und genaue Wiedergabe des Gedanklichen beeinträchtige. Ida und Walther von Wartburgs Übertragung bringt keine grundsätzlichen sprachschöpferischen Neuerungen, sie ist eine Übersetzung in die deutsche Gegenwartssprache, welche sehr sorgfältig ausgearbeitet ist. [...] Viele haben Dante übersetzt. Wenige haben Übersetzungen von bleibendem Wert geschaffen. Von Bedeutung für das 20. Jahrhundert sind von den untersuchten Arbeiten ohne Zweifel die Übersetzungen von Ida und Walther von Wartburg und Benno Geiger." (Wobei hier anzumerken ist, dass Esther Ferrier die erste Ausgabe von Hans Werner Sokops Übersetzung von 1983 untersucht hatte; die von Sokop revidierte Übersetzung wurde 2014 in der Akademischen Druck- und Verlagsanstalt veröffentlicht.)

Muss man gelesen haben
von einer Kundin/einem Kunden am 17.03.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Einfach ein Klassiker, den man gelesen haben sollte. Schreibstil ein bisschen zäh, dafür ist die Handlung umso spannender, Thema und Moral bleiben nach wie vor aktuell.

Göttliche Komödie
von einer Kundin/einem Kunden aus Zusmarshausen am 06.01.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Bin sehr zufrieden. Schönes gebundenes Buch mit umfangreichen, über 100 Seiten, Erläuterungen zum Supersparpreis. Schnelle Lieferung und unkomplizierte Abwicklung.