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Ulysses

Roman

Anaconda Weltliteratur Dünndruckausgabe Band 8

James Joyce

(9)
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Beschreibung

Der 16. Juni 1904 war ein ganz gewöhnlicher Tag, und dennoch ist er in die Geschichte der Weltliteratur eingegangen. An diesem Tag von acht Uhr früh bis drei Uhr morgens erlebt Leopold Bloom die Großstadt Dublin, und der Leser lernt mit ihm seine Handlungen, Begegnungen und Gedanken kennen: ›Ulysses‹, der Roman des Jahrhunderts.

James Joyce wurde am 2. Februar 1882 in Dublin geboren, wo er in schwierigen und ärmlichen Familienverhältnissen aufwuchs. Joyce studierte am University College von Dublin moderne Sprachen, u.a. Englisch, Französisch und Italienisch. 1902 ging er nach Paris, um ein Medizinstudium zu beginnen. Er wandte sich dort aber dem Schreiben zu und führte einen ausschweifenden Lebensstil. 1903 kehrte er nach Dublin zurück, konnte dort jedoch nicht Fuß fassen. Mit seiner Geliebten und späteren Ehefrau Nora Barnacle siedelte er 1904 auf den Kontinent über und lebte hauptsächlich in Triest. Er schrieb Kurzgeschichten und überarbeitete seinen ersten Roman Stephen Hero, der später als A Portrait of the Artist as a Young Man (Porträt des Künstlers als junger Mann) veröffentlicht wurde. 1914 erschien Joyces erste Kurzgeschichtensammlung Dubliners. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges zog er mit seiner Familie nach Zürich, wo sein bekanntestes Werk Ulysses entstand. Der Roman wurde 1918-1920 in Auszügen in der amerikanischen Zeitschrift »The Little Review« abgedruckt; 1921 wurde er wegen obszöner Inhalte verboten. 1922 erschien Ulysses schließlich in (zensierter) Buchform in der Pariser Buchhandlung »Shakespeare and Company«. 1920 zog Joyce auf Einladung seines Freundes Ezra Pound nach Paris, wo er bis zu Frankreichs Besetzung im Zweiten Weltkrieg lebte. Dort entstand sein letzter Roman Finnegan’s Wake (Finnegans Totenwache), der 1939 veröffentlicht wurde. James Joyce starb am 13. Januar 1941 in Zürich..
Hans Wollschläger wurde 1935 in Minden geboren. Er arbeitete als Schriftsteller, Literaturkritiker und Übersetzer, unter anderem übertrug er James Joyces Roman Ulysses ins Deutsche. 1982 erschien sein Roman Herzgewächse oder der Fall Adams. Hans Wollschläger starb 2007 in Bamberg.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 987
Erscheinungsdatum 29.04.1996
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-39051-1
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 19,1/12,6/3,5 cm
Gewicht 620 g
Auflage 14. Auflage
Übersetzer Hans Wollschläger
Verkaufsrang 101100

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Buchhändler-Empfehlungen

Diese Ausgabe ist ein wahrer Schatz!

Almuth Brenner, Thalia-Buchhandlung Berlin East Side Mall

Für alle Joyce-Leser, die es ganz genau wissen wollen! Sicher, man kann Ulysses auch einfach so als unterhaltenden Text lesen - aber wie viel geht dann dem Leser verloren! Mit dieser kommentierten Ausgabe und ihren wunderbaren Einleitungen zu den Kapiteln erschließt sich uns dieses grandiose Werk voll und ganz. Ein absolutes Vergnügen!!

Irisches Tage-Buch

Barbara Mahlkemper, Thalia-Buchhandlung Kleve

Ein Tag im Leben des Leopold Bloom. Ein Tag, beschrieben auf rund 1000 Seiten. Es ist wie eine Reise durch sein Leben, das stellvertretend für viele andere steht. Gewohnheiten, Rituale, das Alltägliche spiegeln das Kaleidoskop der irischen Kultur. Nicht umsonst ist "Bloomsday " eine Art Nationalfeiertag in Irland. Ein Meisterwerk, das zu lesen viel mehr Zeit beansprucht als einen Tag. Eine Leseerfahrung fürs Leben!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
6
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0
2
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!
von einer Kundin/einem Kunden am 25.08.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Idiotisch, dass ich zu diesem Wer k mehr tex t ei ngeben soll (so wollte es das sistem, und glei ch beginne ic h, yber das „esigrecesteeem“ nachts udenken)

angestaubt und aufgeblasen
von einer Kundin/einem Kunden aus Bern am 21.12.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Auch beim 2. Lesen 30 Jahre später kann ich die hohen Bewertungen nicht nachvollziehen. Zu viele überhebliche Stellen durchziehen dieses Werk .Joyce war Alkoholiker und so erscheinen oft auch seine Intentionen. Vorstufen von Delirium tremens? Hochbildung, die in eher banale Verbidung umschlägt? Die Form des Romans ist gestelzt, ... Auch beim 2. Lesen 30 Jahre später kann ich die hohen Bewertungen nicht nachvollziehen. Zu viele überhebliche Stellen durchziehen dieses Werk .Joyce war Alkoholiker und so erscheinen oft auch seine Intentionen. Vorstufen von Delirium tremens? Hochbildung, die in eher banale Verbidung umschlägt? Die Form des Romans ist gestelzt, zu offensichtlich gesucht, der Inhalt durchtränkt von heute altbackenen Banalitäten, ähnlich wie die Alterswerke von Arno Schmidt. Vor 100 Jahren vielleicht eine Sensation, heute ziemlich angestaubt. Für Literaturwissenschafter evtl. noch interessant. Gleich erging es mir mit "Finnegans Wake", infantile Sprachspielchen bis zum Abwinken, Anderen Lesern würde ich dann doch lieber Foster-Wallaces "Unendlicher Spass" empfehlen (sicher ein harter Brocken, aber langsam lesen hilft, sich Zeit nehmen und die vielen, oft störenden Fussnoten kann man bei Bedarf auslassen, das geht nämlich auch) oder neuer Chuck Palahniuks "Die Kolonie" und für von Buchsucht Betroffene das unsterbliche "Die Blendung" von Elias Canetti (auch schon alt, aber hintersinnig gut). Wenigstens Joyces "Dubliner" fand ich besser als sein "Ulysses", weniger aufgesetzt und tiefgründiger.

Diese kommentierte Ausgabe macht den Text perfekt zugänglich!
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 11.06.2013
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Jahrelang habe ich immer wieder versucht, dieses Buch zu lesen. Leider bin ich nie über die ersten 40 Seiten hinaus gekommen. Und jetzt, mit dieser kommentierten Ausgabe, lese ich Kapitel um Kapitel. Begreife plötzlich den Inhalt, die Schönheit, den Witz und die Hintergründe dieses Romans. Und wenn Sie sich dazu noch die Hörbuch... Jahrelang habe ich immer wieder versucht, dieses Buch zu lesen. Leider bin ich nie über die ersten 40 Seiten hinaus gekommen. Und jetzt, mit dieser kommentierten Ausgabe, lese ich Kapitel um Kapitel. Begreife plötzlich den Inhalt, die Schönheit, den Witz und die Hintergründe dieses Romans. Und wenn Sie sich dazu noch die Hörbuchfassung von Klaus Buhlert aus dem Hörverlag besorgen, dann können Sie zuerst lesen, dann zuhören, danach begreifen und sich freuen. Ihnen stehen ganz besondere Wochen bevor!


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