The Tenant of Wildfell Hall

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A powerful depiction of a woman's fight for domestic independence and creative freedom, from the youngest of the Brontë sisters

Gilbert Markham is deeply intrigued by Helen Graham, a beautiful and secretive young woman who has moved into nearby Wildfell Hall with her young son. He is quick to offer Helen his friendship, but when her reclusive behaviour becomes the subject of local gossip and speculation, Gilbert begins to wonder whether his trust in her has been misplaced. It is only when she allows Gilbert to read her diary that the truth is revealed and the shocking details of the disastrous marriage she has left behind emerge. Told with great immediacy, combined with wit and irony, The Tenant of Wildfell Hall is a powerful depiction of a woman's fight for domestic independence and creative freedom.

This Penguin Classics edition of Anne Brontë's The Tenant of Wildfell Hall, her groundbreaking study of a woman's valiant struggle for independence from an abusive husband, is edited with an introduction and notes by Stevie Davis. In her introduction Davies discusses The Tenant of Wildfell Hall as feminist testament, inspired by Anne Brontë's experiences as a governess and by the death of her brother Branwell Brontë, and examines the novel's language, biblical references and narrative styles.

For more than seventy years, Penguin has been the leading publisher of classic literature in the English-speaking world. With more than 1,700 titles, Penguin Classics represents a global bookshelf of the best works throughout history and across genres and disciplines. Readers trust the series to provide authoritative texts enhanced by introductions and notes by distinguished scholars and contemporary authors, as well as up-to-date translations by award-winning translators.
Portrait
Anne Brontë was born in 1820, the youngest of the Brontë family. She was educated at home in the Yorkshire village of Howarth, and later held two positions as a governess, difficult experiences which inspired her first novel, Agnes Grey, in 1847. This was followed by The Tenant of Wildfell Hall in 1848. Anne died of tuberculosis in 1849, aged twenty-nine.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Stevie Davies
Seitenzahl 576
Erscheinungsdatum 01.06.1996
Sprache Englisch
ISBN 978-0-14-043474-3
Verlag Penguin Books Ltd
Maße (L/B/H) 19,9/12,9/2,7 cm
Gewicht 400 g
Buch (Taschenbuch, Englisch)
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Szenen einer Ehe im 19. Jahrhundert
von Mag aus Berlin am 20.12.2011
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Wie viele Frauen zu dieser Zeit strebt die Protagonistin Helen in "The Tenant of Wildfell Hall" eine Ehe an. In dem charmanten, gutaussehenden Arthur scheint sie ihren Traummann gefunden zu haben und schon bald wird geheiratet. Doch bereits kurz nach der Hochzeit ziehen dunkle Wolken am himmelblauen Ehefirmament auf.... Wie viele Frauen zu dieser Zeit strebt die Protagonistin Helen in "The Tenant of Wildfell Hall" eine Ehe an. In dem charmanten, gutaussehenden Arthur scheint sie ihren Traummann gefunden zu haben und schon bald wird geheiratet. Doch bereits kurz nach der Hochzeit ziehen dunkle Wolken am himmelblauen Ehefirmament auf. Das ruhige, beschauliche Eheleben taugt nicht für den rastlosen, lebenshungrigen Ehemann, der immer mehr Zeit außerhalb des häuslichen Anwesens verbringt. Außerdem spricht er mehr und mehr dem Alkohol zu, um dann zum brutalen, unberechenbaren Unhold zu mutieren, der seine Frau damit körperlich und seelisch quält. Eine Scheidung kommt im 19. Jahrhundert so leicht nicht in Frage und so erträgt Helen ihr Schicksal still und geduldig leidend, - bis Arthur schließlich beginnt, auch den gemeinsamen jungen Sohn in seine Ausschweifungen miteinzubeziehen. Jetzt endlich ergreift Helen die Initiative und verlässt Arthur, um sich mit ihrem Sohn in Wildfell Hall als Künstlerin niederzulassen und ein zurückgezogenes, eigenständiges Leben zu beginnen. Dabei findet sie nicht nur Ruhe und Zuversicht, sondern muss auch erkennen, dass es auch andere, mitfühlende und einfühlsame Wesen der männlichen Spezies gibt. Doch gerade als sich neue zarte Bande andeuten, kehrt Helen pflichtbewusst zu ihrem mittlerweile schwer kranken Mann zurück, um ihn trotz aller erlittenen Qualen hingebungsvoll und aufopfernd zu pflegen. Anne Bronte liefert mit diesem Werk eine beeindruckende und beklemmende Studie zum Leben der Frau im England des 19. Jahrhunderts, die realistisch und schonungslos zeigt, wie ausgeliefert und rechtlos sich der Status der Frau damals jenseits jeglicher Gleichberechtigungstendenzen gebärdete und auch wie tief dieser Status von den Frauen verinnerlicht wurde, so dass die Protagonistin nach anfänglich geglückter Flucht aus ihrem Martyrium zunächst auf ein neues eigenes Glück verzichtet, um sich ergeben und resignierend um die Pflege ihres Peinigers zu kümmern. Interessant, informativ und absolut lesenswert. (Dieser Kommentar bezieht sich auf eine Taschenbuchausgabe des Werks.)