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Occupy!

Die ersten Wochen in New York. Eine Dokumentation

edition suhrkamp Band 6221

Nach Tunis, Kairo, Madrid, Tottenham und Athen hat die globale Welle der Empörung nun auch das Auge des Sturms erreicht, die Wall Street in New York. Die Aktivisten, die am 17. September 2011 den Zuccotti Park im Financial District besetzten, kämpfen unter dem Motto »We are the 99 percent« für soziale Gerechtigkeit, die strikte Trennung von Wirtschaft und Politik und entwerfen Modelle für eine humanere Gesellschaft im 21. Jahrhundert. Unmittelbar nach dem Beginn der Proteste haben sich junge Publizisten und Aktivisten zusammengetan, um die Entwicklungen vor Ort zu dokumentieren. Neben atmosphärisch dichten Reportagen enthält dieser Band Essays über die Hintergründe und Aussichten der Bewegung, darunter Texte von Judith Butler, Joseph E. Stiglitz und Slavoj Žižek.
Portrait

Mark Greif, geboren 1975, studierte Geschichts- und Literaturwissenschaft in Harvard, Oxford und Yale. Er ist einer der Gründungsherausgeber der Kulturzeitschrift n+1 und publiziert regelmäßig in bedeutenden englischsprachigen Zeitschriften. Im Suhrkamp Verlag eröffentlichte er mit seinen Mitherausgebern die n+1-Anthologie Ein Schritt weiter (es 2539).

Die Filmemacherin Astra Taylor, geboren 1979 in Winnipeg/Kanada, wurde 2005 mit ihrem Film Zizek! bekannt. Ausschnitte aus ihren weiteren Dokumentationen sind unter zu sehen.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Carla Blumenkranz, Keith Gessen, Christopher Glazek, Mark Greif, Sarah Leonard
Seitenzahl 94
Erscheinungsdatum 12.12.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-06221-0
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 21,3/13,7/1,3 cm
Gewicht 127 g
Auflage 2
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Dokumentation eines Aufstandes ...
von Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt am 06.06.2012

Mark Greif, beschäftigt bei der New School in New York und einer der Gründer der Kulturzeitschrift "N+1", stellte mit Kollegen die "Occupy"-Gazette auf die Beine, eine Zeitung über und für die Demonstranten. Ein Teil des Buches besteht aus Artikeln der Gazette, die wie Kurzmeldungen in sozialen Netzwerken anmuten - was sie teilw... Mark Greif, beschäftigt bei der New School in New York und einer der Gründer der Kulturzeitschrift "N+1", stellte mit Kollegen die "Occupy"-Gazette auf die Beine, eine Zeitung über und für die Demonstranten. Ein Teil des Buches besteht aus Artikeln der Gazette, die wie Kurzmeldungen in sozialen Netzwerken anmuten - was sie teilweise auch sind - , ein zweiter aus analytischen Essays. Den Redakteuren, Journalisten und Autoren war klar, dass sie zum Zucotti Park gehen mussten. Nicht nur um mitzumachen, sondern um alles zu dokumentieren. Außer Reportagen und Stimmungsbildern der ersten Tage und Wochen enthält das Buch wie erwähnt auch Analysen. Oder besser gesagt, Versuche von Analysen. Die meisten analytischen Beiträge befassen sich mit der Geschichte. Es ging dabei um Dinge, die man nicht verstand. Also zum Beispiel: Woher kam die Tradition, dass so viel getrommelt wurde? Oder: Wie verhielt sich die Polizei bei früheren Protestbewegungen? Hat man uns besser oder schlechter behandelt? Für die Antworten auf diese Fragen ist es zu früh. Man weiss es einfach noch nicht. Was man noch alles unternehmen könnte, ist am Schluss des Buches, "Occupy! Die ersten Wochen in New York" angeführt. Hier einige Beispiele: Verstaatlicht die Banken Kostenlose Fahrräder für alle Nie wieder Arbeitsessen Besetzt alles: Prozesse, die Vorstellungskraft, den blauen Himmel. Was man davon nun wirklich halten soll, bleibt jedem Leser selbst vorbehalten, jedenfalls stellt das Buch eine übersichtliche Dokumentation dieser "Zeit des Aufruhrs" dar.