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Der Blöde und der Gscheite

Die besten Doppelconférencen. Sketches geschrieben für Karl Farkas, Maxi Böhm, Heinz Conrads, Fritz Muliar und Ernst Waldbrunn

Die »Doppelconférence« ist eine Erfindung der Kabarettisten, von der jeder zweite behauptet, sie wäre von ihm. Sie ist eine Art Zwiegespräch, in welchem ein »Gescheiter« versucht, sich einem »Blöden« verständlich zu machen, wobei am Ende der Blöde nicht gescheiter, der Gescheite aber um vieles blöder scheint.
Die Texte von Hugo Wiener, entstanden im legendären Wiener Kabarett »Simpl«, sind längst unsterblich geworden. Sie gehören nicht nur zum festen Bestandteil des Repertoires beliebter SchauspielerKomiker wie Otto Schenk und Helmuth Lohner, sie reihen sich ein in jene Tradition, die von Johann Nestroy bis Helmut Qualtinger reicht.

Erstmals erscheinen sie nun als Comicbuch von Reinhard Trinkler, der Sprachwitz kongenial in Bildwitzumwandelt. Ein Wiedersehen mit unvergessenen Publikumslieblingen wie Karl Farkas, Ernst Waldbrunn, Maxi Böhm, Hans Moser, Heinz Conrads, Helmut Qualtinger, Peter Alexander u. v. a.: lesenswert und sehenswert!

Portrait

Hugo Wiener wurde am 16. Februar 1904 in Wien als Sohn eines Pianisten, der noch bei Johann Strauß gespielt hatte, geboren. Er studierte Musik und arbeitete danach als Kapellmeister am Opernhaus Preßburg sowie im Apollo und Ronacher in Wien. Von 1928 an betreute er zehn Jahre lang als Hausautor das Wiener Revuetheater ""Femina"".
Bis 1938 verfasste er allein 60 Revuen, schieb zahlreiche Drehbücher und Libretti. Praktisch über Nacht wurde er zur Unperson und vom Nazi-Regime verfolgt. Noch in Wien lernte Wiener die junge Soubrette Cissy Kraner kennen. 1943 heirateten sie in Venezuela. Nach dem Krieg, 1949, engagierte das Kabarett ""Simpl"" Hugo Wiener; er textete die berühmten Doppelconférencen für Karl Farkas und Ernst Waldbrunn. Erst 1954 kehrten er und Cissy Kraner endgültig nach Österreich zurück.
Hugo Wiener schrieb mehr als 400 Lieder und Chansons - darunter so legendäre wie ""Der Nowak lässt mich nicht verkommen"" oder ""Ich wünsch mir zum Geburtstag einen Vorderzahn"", die von seiner Frau interpretiert wurden. 1971 veröffentlichte Hugo Wiener seinen ersten Satiren-Band, dem weitere folgten. Neben seiner Karriere als Buchautor war er weiterhin als ständiger Mitarbeiter von ZDF und ORF tätig. Hugo Wiener starb, vielfach ausgezeichnet und geehrt, am 14. Mai 1993 in Wien.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 204
Erscheinungsdatum 09.02.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-85002-784-7
Verlag Amalthea Verlag
Maße (L/B/H) 21,3/13,4/2,8 cm
Gewicht 359 g
Buch (Taschenbuch)
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