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Spätes Tagebuch

(5)
Erika Pluhar beschreibt sensibel und offen die Sehnsüchte und Ängste des Älterwerdens.
Paulina Neblo kann auf ein bewegtes Leben zurückblicken. Als Choreographin gründete sie eine erfolgreiche Tanz-Company, hatte zahlreiche Affären, eine Tochter, die sie über alles liebt, und endlich, als bereits reife Frau, eine erfüllte Ehe. Doch als ihr Mann bei einem Autounfall ums Leben kommt und sie kurz darauf ein noch härterer Schicksalsschlag - der Tod ihrer Tochter - trifft, zieht Paulina sich aus dem aktiven Leben zurück. Im Alter von 70 Jahren beschließt sie Chronistin ihrer Gegenwart zu werden, Alltäglichkeiten zu notieren und sich der Zukunftslosigkeit des Alters zu stellen. Doch die Gedanken an die Vergangenheit lassen sich nicht verdrängen und auch Paulinas Außenwelt akzeptiert diese selbst gewählte Einsamkeit nicht ...
Erika Pluhar schreibt auf ebenso sensible wie schonungslose Weise über das Alter, Sehnsüchte und Ängste. Poetisch, lebensnah und intensiv.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 08.11.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783701742080
Verlag Residenz Verlag
Dateigröße 1482 KB
eBook
8,99
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„Spanne des Lebens“

Ulrike Seine, Thalia-Buchhandlung Lingen

Als die siebzigjährige Paulina Neblo nach einem bewegten Leben beschließt Tagebuch zu führen, hat sie ihren Mann und ihre Tochter bereits an den Tod verloren und wie sie sagt, alle Tränen geweint, die ein Mensch weinen kann.
Paulina möchte vom Hier und Jetzt schreiben, das Vergangene oder Zukünftige außer acht lassen, doch dies gelingt nicht.
Erika Pluhar, die ich bislang nur als Schauspielerin und Liedinterpretin kannte, hat mich mit ihrer klaren Sprache in diesem Buch über das Alter, die Liebe und den Schmerz tief beeindruckt.
Als die siebzigjährige Paulina Neblo nach einem bewegten Leben beschließt Tagebuch zu führen, hat sie ihren Mann und ihre Tochter bereits an den Tod verloren und wie sie sagt, alle Tränen geweint, die ein Mensch weinen kann.
Paulina möchte vom Hier und Jetzt schreiben, das Vergangene oder Zukünftige außer acht lassen, doch dies gelingt nicht.
Erika Pluhar, die ich bislang nur als Schauspielerin und Liedinterpretin kannte, hat mich mit ihrer klaren Sprache in diesem Buch über das Alter, die Liebe und den Schmerz tief beeindruckt.

Kundenbewertungen

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Empfehlenswert!
von Amouliani aus Bad Münstereifel am 15.02.2013
Bewertet: Hörbuch (CD)

Erika Pluhar überzeugt einmal mehr als einfühlsame Erzählerin. Zwei sehr unterschiedliche Frauen schreiben sich plötzlich Briefe, erzählen sich ihre Leben.. Entstanden ist der Briefwechsel durch eine Postkarte der Hauptfigur, einer Prokuristin, die ihre Haushaltshilfe bittet, nach einem offen gelassenen Fenster zu schauen. Maria vertreibt schließlich mit Hilfe ihres Mannes eine... Erika Pluhar überzeugt einmal mehr als einfühlsame Erzählerin. Zwei sehr unterschiedliche Frauen schreiben sich plötzlich Briefe, erzählen sich ihre Leben.. Entstanden ist der Briefwechsel durch eine Postkarte der Hauptfigur, einer Prokuristin, die ihre Haushaltshilfe bittet, nach einem offen gelassenen Fenster zu schauen. Maria vertreibt schließlich mit Hilfe ihres Mannes eine verirrte Taube und schließt besagtes Fenster. Gut, dass man ihr geschrieben hat! Diese Meldung schickt sie an die "gnädige Frau" und so entsteht ein spannender Briefwechsel. Damit es schneller geht, bedienen sich beiden Damen später der Fax-Technik. Moderneren Methoden der Kommunikation mails) misstrauen sie. Auch als Hörbuch ein Genuss !!! Dass die Pluhar eine tolle Stimme hat, dürfte sich rumgesprochen haben.

Ich fühle mich in diesem Haus geborgen,...
von einer Kundin/einem Kunden am 24.03.2010
Bewertet: Kunststoff-Einband

Nachdem ich von Erika Pluhar und Peter Simonischek das Hörbuch „Verzeihen Sie, ist das hier schon die Endstation?“ gehört habe, wollte ich unbedingt ein Buch von ihr lesen. Der Lesegenuss war ganz ein besonderer, denn ich hatte häufig ihre Stimme noch im Ohr als ob sie es gerade vorliest. Erika Pluhar... Nachdem ich von Erika Pluhar und Peter Simonischek das Hörbuch „Verzeihen Sie, ist das hier schon die Endstation?“ gehört habe, wollte ich unbedingt ein Buch von ihr lesen. Der Lesegenuss war ganz ein besonderer, denn ich hatte häufig ihre Stimme noch im Ohr als ob sie es gerade vorliest. Erika Pluhar verarbeitet ihre Schicksale und ist sehr einsam und allein. Aber trotzdem schafft sie es immer wieder neu Anzufangen. Eine Hommage an das Alter – vieles kann noch schön sein – auch wenn man seine Beschwerlichkeiten hat.

Leben ist Tanz
von Birgit Schlechte aus Dresden am 09.03.2010
Bewertet: Kunststoff-Einband

Paulina ist 70. Sie lebt allein in einer weitläufigen Villa mit einem verwilderten Garten. Ihre aktive Zeit als Tänzerin und Leiterin einer Tanzcompany liegt weit zurück. Die Tochter ist tot und der späten Ehe mit einem Seelenverwandten war nur eine kurze Zeit beschieden. Paulina beginnt Tagebuch zu führen, um ihre... Paulina ist 70. Sie lebt allein in einer weitläufigen Villa mit einem verwilderten Garten. Ihre aktive Zeit als Tänzerin und Leiterin einer Tanzcompany liegt weit zurück. Die Tochter ist tot und der späten Ehe mit einem Seelenverwandten war nur eine kurze Zeit beschieden. Paulina beginnt Tagebuch zu führen, um ihre Tage zu strukturieren, nicht um die Zeit totzuschlagen oder sich ihrer Gefühle klar zu werden. Es gibt nicht viel zu berichten über die Gleichförmigkeit ihrer Tage. Versuche von ehemaligen Kollegen, sie ins Leben zurückzureißen, weist sie von sich. Sie fühlt sich so wenig als Frau, dass sie Verehrung nicht erträgt. Umsorgt wird sie von einer liebevollen „Zugehfrau“, die sie nie so nennt. Das scheint ihr zu herablassend, trotzdem wahrt sie Distanz. Die Tagebuchschreiberin bedient sich einer gediegenen Sprache, kurzer Sätze und gewählter Worte, ganz Unnahbarkeit und Eleganz. In der wörtlichen Rede, der sie sich erinnert, wirkt das zuweilen unnatürlich. Nach 200 Seiten Nabelschau ist der Leser gleichsam mit Paulina erlöst, als sie endlich in ihre Welt zurückfindet, die Welt des Tanzes.