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Solar

Roman

detebe Band 24174

Michael Beard ist Physiker – und Frauenheld. Er hat den Nobelpreis erhalten, doch ist er alles andere als nobel: Im Beruf ruht er sich auf seinen Lorbeeren aus, privat hält es ihn auf Dauer bei keiner Frau. Bis die geniale Idee eines Rivalen für Zündstoff in seinem Leben sorgt. In ›Solar‹ geht es nicht nur um Sonnen-, sondern auch um kriminelle Energie.
Portrait
Ian McEwan, geboren 1948 in Aldershot (Hampshire), lebt bei London. 1998 erhielt er den Booker-Preis und 1999 den Shakespeare-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung. Seit seinem Welterfolg ›Abbitte‹ ist jeder seiner Romane ein Bestseller. Zuletzt kamen Verfilmungen von ›Am Strand‹ (mit Saoirse Ronan) und ›Kindeswohl‹ (mit Emma Thompson) in die Kinos. Ian McEwan ist Mitglied der Royal Society of Literature, der Royal Society of Arts und der American Academy of Arts and Sciences.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 405
Erscheinungsdatum 26.06.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-24174-7
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,2/11,5/2,5 cm
Gewicht 319 g
Auflage 1
Übersetzer Werner Schmitz
Verkaufsrang 109861
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Genialer Geniestreich von Ian McEwan. Clever, witzig und brillant!

Der betrogene Betrüger!

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Michael Beard ist Physiker und Frauenheld. Nach zahlreichen Ehen (5!) und noch mehr Affären wird er von seiner jungen Frau mit einem Bauarbeiter ( wie schrecklich banal!) betrogen. Seit seinem Nobelpreis ruht er sich auf seine und auf fremde Federn aus und beschließt an einer Klimakonferenz in Spitzbergen teilzunehmen. Er will die Menschheit mit künstlicher Photosynthese aus der Energiefalle erlösen. Tolle Geschichte um Eine ziemlich unsympathische Figur (trotzdem liest man gerne weiter!) um den Klimawandel und die Moral im privaten wie im beruflichen Umfeld, mit einer guten Portion englischen Humor! Wunderbar!

Kundenbewertungen

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Unterhaltsamer und witziger Roman über Klimawandel und Solarenergie.
von einer Kundin/einem Kunden am 22.05.2013
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Der neue Roman des Briten Ian McEwan handelt vom alternden Physiknobelpreisträger Michael Beard, dessen Leben total aus den Fugen gerät als ihn seine vierte Frau betrügt – und man vergönnt es ihm. Er ist ein schrecklicher Mensch. Er ist ein Schwätzer, Säufer, hemmungslos esssüchtig und wird dadurch immer dicker. Trotzdem ist er ... Der neue Roman des Briten Ian McEwan handelt vom alternden Physiknobelpreisträger Michael Beard, dessen Leben total aus den Fugen gerät als ihn seine vierte Frau betrügt – und man vergönnt es ihm. Er ist ein schrecklicher Mensch. Er ist ein Schwätzer, Säufer, hemmungslos esssüchtig und wird dadurch immer dicker. Trotzdem ist er ein Frauenheld, aber keine hält es lange mit ihm aus. Nobelpreis und wissenschaftlicher Erfolg liegen lange zurück und er ist ein schlechter Chef ohne Verant¬wortung und Ehrgeiz. Erderwärmung und Solarenergie interessieren ihn eigentlich überhaupt nicht. Das ändert sich erst als er nach einer Reise auf seinen größten Fan (Physiker) und gleichzeitig Geliebten seiner Frau trifft und dieser über ein Eisbärfell stolpert und stirbt. Die Devise lautet nun – schnell mal einem anderen Nebenbuhler den Mord anhängen und dann die fremden Ideen verwirklichen... Solar ist sicher nicht McEwans bester, aber vielleicht sein komischster Roman. Das Leben Beards ist gespickt mit Peinlichkeiten und (irr)witzigen Unfällen. Auch wenn Humor und Slapstick manchmal (im wahrsten Sinne des Wortes) unter der Gürtellinie liegen, ist der Roman von Anfang bis Ende extrem unterhaltsam.

Wenn's nicht sein soll...
von Sandra am 14.12.2012

... sollte man's lassen. Ian Mc Ewan hat bestimmt genügend gute Bücher geschrieben, um ein solch schwaches verkaufen zu müssen. Die Hauptfigur ist überzeichnet, das kennt man von Mc Ewan nicht anders, diese hier wirkt aber mehr gesucht als erfunden, sie erinnert an Laienschriftsteller, oder an solche, die einen Abgabetermin einh... ... sollte man's lassen. Ian Mc Ewan hat bestimmt genügend gute Bücher geschrieben, um ein solch schwaches verkaufen zu müssen. Die Hauptfigur ist überzeichnet, das kennt man von Mc Ewan nicht anders, diese hier wirkt aber mehr gesucht als erfunden, sie erinnert an Laienschriftsteller, oder an solche, die einen Abgabetermin einhalten mussten. Alles scheint viel zu wenig überdacht, hingekritzelt, dem Zufall überlassen. Schade.

Und wieder: ein Meisterwerk!
von GinaLeseratte aus Kornwestheim am 05.07.2012

Ian McEwan gehört zweifellos zu den wichtigsten und besten Schriftstellern unserer Zeit. Immer wieder findet er neue (zum Teil ungewöhnliche) Themen und schafft eindrucksvolle Charaktere. So auch Michael Beard in „Solar“ – Nobelpreisträger der Physik, der sich auf seinen Lorbeeren ausruht, seine diversen Ehefrauen mit unzähl... Ian McEwan gehört zweifellos zu den wichtigsten und besten Schriftstellern unserer Zeit. Immer wieder findet er neue (zum Teil ungewöhnliche) Themen und schafft eindrucksvolle Charaktere. So auch Michael Beard in „Solar“ – Nobelpreisträger der Physik, der sich auf seinen Lorbeeren ausruht, seine diversen Ehefrauen mit unzähligen Affären betrügt, maßlos isst und trinkt und sich mit fremden Federn schmückt … Er ist wahrlich kein Symphatieträger, niemand, mit dem man sich identifizieren kann und will und trotzdem liest man immer weiter und will unbedingt wissen, was passiert. Und natürlich geht es in „Solar“ auch um Physik, aber diese Stellen sind auch für „Nichtwissenschaftler“ gut lesbar und vor allem verständlich. Mir gefällt der Roman – wie bisher alles von Ian McEwan – insgesamt sehr gut, aber besonders Teil eins, der im Jahr 2000 spielt, ist grandios geschrieben!