Gefühlte Nähe

Roman in 23 Paarungen

(7)
23 Männer – und eine Frau

Harald Martensteins neuer Roman besticht durch eine genaue Beobachtung des Paarungsverhaltens im ausgehenden 20. Jahrhundert. Er beschreibt 23 Männer in archetypischen Situationen, die eines gemeinsam haben: dieselbe Frau; eine Frau, die wir nur als N. kennenlernen. An ihrem Liebesleben und Lebenslauf reiht Harald Martenstein die unterschiedlichen Männer wie Verhältnisse auf – ein Roman in 23 Liebesabenteuern. Die Geschichten und Situationen ergänzen sich, zeigen Verhaltensmuster, ergeben eine Sittengeschichte im Privaten – aber sie sind vor allem eins: überraschend komisch und eigensinnig.

Portrait
Harald Martenstein, geboren 1953, ist Autor der Kolumne "Martenstein" im "ZEITmagazin" und Redakteur beim Berliner "Tagesspiegel". 2004 erhielt er den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Sein Roman "Heimweg" wurde im September 2007 mit der Corine ausgezeichnet, 2010 erhielt er den Curt-Goetz-Ring. Außerdem erschienen seine Kolumnensammlungen "Männer sind wie Pfirsiche. Subjektive Betrachtungen über den Mann von heute mit einem objektiven Vorwort von Alice Schwarzer" und "Der Titel ist die halbe Miete. Mehrere Versuche über die Welt von heute".
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 221
Erscheinungsdatum 09.05.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74414-5
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,5/11,6/2,5 cm
Gewicht 212 g
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Kundenbewertungen

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Gefühlte Nähe
von Agnes Bötticher aus Fulda am 04.06.2013

Die Männer im Leben einer Frau, 23 Männer, zum Teil einander kennend, zum Teil sich begegnend, ohne darum zu wissen. Die Frau im Leben dieser Männer, beim ersten ist sie 17jährige Schülerin auf Klassenfahrt, er ihr Lehrer, bis hin zur 60jährigen Frau, er eine Strandbekanntschaft. Die Idee, so genial sie... Die Männer im Leben einer Frau, 23 Männer, zum Teil einander kennend, zum Teil sich begegnend, ohne darum zu wissen. Die Frau im Leben dieser Männer, beim ersten ist sie 17jährige Schülerin auf Klassenfahrt, er ihr Lehrer, bis hin zur 60jährigen Frau, er eine Strandbekanntschaft. Die Idee, so genial sie ist, mag nicht neu sein, doch Martensteins Texte sind es definitiv. Nicht nur, wie genau er beobachten kann - und zwar die ganzen verschiedenen Spielarten der Liebe und der Suche nach ihr -sondern wie treffend und humorvoll er diese beschreiben kann: das kennen wir, oder wollten es immer gerne mal (er)leben, oder haben es glücklicherweise nie erleben müssen, tragen es mit uns herum oder suchen es noch heute. Und zwar wir alle, Männer wie Frauen.

es ist schon eine außergewöhnliche Idee
von Sabrina Wallant aus Erlangen am 15.05.2012

dass hier die Hauptperson, also N., um die sich alles dreht, selbst dem Leser ein Rätsel bleibt bis zuletzt. Und man immer wieder hin und hergerissen ist, was man denn nun davon halten soll... alles in allem ein sehr gelungener, tiefgründiger Roman, der Männer wie Frauen gleichermaßen begeistern dürfte!

Bärchen
von einer Kundin/einem Kunden aus Ingolstadt am 17.09.2011
Bewertet: Buch (gebunden)

Marteinstein ist ein kurzweiliges, unterhaltsames aber streckenweise auch nachdenkliches Buch gelungen. Natürlich erinnert die Struktur stark an "Amanda Herzlos" von Jurek Becker. Und wo Becker durch seine nur drei Männerperspektiven psychologisch runde Charaktersudien gelingen, bleibt Marteinsein mit seinen 23 Perspektiven doch stets etwas sehr an der Oberfläche. Weder konnte ich... Marteinstein ist ein kurzweiliges, unterhaltsames aber streckenweise auch nachdenkliches Buch gelungen. Natürlich erinnert die Struktur stark an "Amanda Herzlos" von Jurek Becker. Und wo Becker durch seine nur drei Männerperspektiven psychologisch runde Charaktersudien gelingen, bleibt Marteinsein mit seinen 23 Perspektiven doch stets etwas sehr an der Oberfläche. Weder konnte ich für N. noch einen ihrer Liebhaber irgendeine Symphatie aufbringen. Aber die Überschneidungen und Verschlingungen der verschiedenen Entwicklungswege sind spannend zu lesen. Durch die jeweiligen Erzählperspektiven kann sich der Leser nie sicher sein, was denn nun "wirklich" passiert ist. Manches bleibt der eigenen Phantasie oder Erfahrung überlassen. Trotzdem ist Marteinstein ein feiner Beobachter widersprüchlicher Gefühlswelten und menschlicher Schwächen.