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1Q84 (Buch 1, 2)

Roman

1984. Aomame hat zwei verschieden große Ohren. Beim Rendezvous mit einem reichen Ölhändler zückt sie eine Nadel und ersticht ihn – ein Auftragsmord, um altes Unrecht zu sühnen. Tengo ist Hobby-Schriftsteller. Er soll einen Roman der exzentrischen 17-jährigen Fukaeri überarbeiten, damit sie einen Literaturpreis bekommt. Der Text ist äußerst originell, aber schlecht geschrieben – ein riskanter Auftrag. Aomame wundert sich, warum die Nachrichten ihren Mord nicht melden. Ist sie in eine Parallelwelt geraten? Um diese Sphäre vom gewöhnlichen Leben im Jahr 1984 zu unterscheiden, gibt Aomame der neuen, unheimlichen Welt den Namen 1Q84.

Portrait
Haruki Murakami, geboren 1949 in Kyoto, ist der international gefeierte und mit den höchsten japanischen Literaturpreisen ausgezeichnete Autor zahlreicher Romane und Erzählungen. Sein Roman "Gefährliche Geliebte" entzweite das Literarische Quartett, mit "Mister Aufziehvogel" schrieb er das Kultbuch seiner Generation. Ferner hat er die Werke von Raymond Chandler, John Irving, Truman Capote und Raymond Carver ins Japanische übersetzt.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 1021
Erscheinungsdatum 10.09.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74362-9
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,8/12,8/4,7 cm
Gewicht 563 g
Originaltitel 1Q84 Book 1 & 2
Abbildungen schwarzweisse Abbildungen
Übersetzer Ursula Gräfe
Verkaufsrang 52686
Buch (Klappenbroschur)
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Buchhändler-Empfehlungen

Grandios!

Antonia Jütte, Thalia-Buchhandlung Münster

Obwohl ich wahrlich kein Fan von Fantasy-Romanen und Parallelwelten bin, zählt 1Q84 zu den großartigsten, klügsten und spannendsten Büchern, die ich je gelesen habe! Murakamis unvergleichbarer Schreibstil gibt den Lesern das Gefühl, die Charaktere bereits nach kürzester Zeit zu kennen und ermöglicht es, sich auf eine Art und Weise mit ihnen zu identifizieren, wie es kein anderer Autor schafft. Meisterhafte Erzählkunst!

Nicht ich bin verrückt, die Welt ist es.

Judith-Lea Mönch, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Mit seinem Meisterwerk 1Q84 gelingt es Murakami, seine Leserschaft völlig in den Bann zu ziehen und eine fantastisch sowie dystopisch angelegte Geschichte zu erzählen, in deren Welt man sich komplett verliert. Obwohl das 3-bändige Gesamtwerk mit weit über 1000 Seiten keine kurzweilige Kost ist und mit vielen Erzähldetails und grandiosen Ausschmückungen aufwartet, scheinen die Seiten gerade so dahin zu fliegen. Nach den ersten 100 Seiten ist man regelrecht erstaunt, wie schnell und flüssig sich dieser großartige Roman liest und genau darin liegt Murakamis großes Talent. Seine unvergleichliche Liebe zum Detail und zum Innenleben seiner Protagonisten ermöglicht es dem Leser, sich mit jedem weiteren Kapitel immer mehr mit Aomame und Tengo zu identifizieren und gemeinsam mit ihnen immer tiefer in die nervenaufreibende Welt von 1Q84 einzutauchen. Am Ende von Band 1 und 2 bleibt gar nichts anderes übrig, als sofort zu Band 3 zu greifen, um das Rätsel dieser Parallelwelt zu lösen.

Kundenbewertungen

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Ein Erlebnis!
von Marilena Müller am 24.03.2016

Vorweg kann man schon einmal sagen, dass 1Q84 definitiv zu Murakamis absoluten Meisterwerken gehört. Zugegeben: Für die über 1000 Seiten braucht man ein wenig Durchhaltevermögen, aber dafür wird man mehr als belohnt. In 1Q84 versetzt Murakami einen so literarisch kunstvoll in eine fremde Welt, dass man es kaum weglegen kann. ... Vorweg kann man schon einmal sagen, dass 1Q84 definitiv zu Murakamis absoluten Meisterwerken gehört. Zugegeben: Für die über 1000 Seiten braucht man ein wenig Durchhaltevermögen, aber dafür wird man mehr als belohnt. In 1Q84 versetzt Murakami einen so literarisch kunstvoll in eine fremde Welt, dass man es kaum weglegen kann. Die Protagnoisten Aomame und Tengo finden sich auf einmal in einer Welt wieder, die vordergründig nach genau der aussieht, die sie gewohnt sind. Doch näher betrachtet fallen beiden immer wieder Dinge auf, die dort so gar nicht hineinpassen. Am auffälligsten sind wohl die zwei Monde, die sich am Himmel wieder finden und die Aomame im ersten Moment für eine Illusion hält. Wie von Murakami gewohnt laufen einem im Laufe der Geschichte diverse, charakteristisch sehr komplexe Figuren über den Weg. Dabei wirkt vor allem Tengo am anfänglich relativ seicht, doch da muss man sich im Laufe der Handlung eines besseren belehren lassen. Unabhängig davon, ob einem diese Figur dann sympathisch oder unsympathisch ist, man fühlt sich immer so, als sei man im Geschehen mitten drin und mit dieser Figur dabei. Die Geschichten von Aomame und Tengo erzählt Murakami abwechselnd und zu Beginn findet man kaum einen Zusammenhang zwischen den Beiden, doch in der Parallelwelt finden ihre Geschichten erst Berührungspunkte und werden dann immer weiter miteinander verwoben ohne jedoch vereinigt zu werden. Am Ende bleiben dann, mal wieder typisch Murakami, so einige Fragen offen. Man selbst wird irgendwo zwischen 1Q84 mit den "little people" und der Tristesse, die Kafka alle Ehre gemacht hätte, und der eigenen, realen Welt zurückgelassen. Es ist ein wahres Erlebnis!

Wenn der Großstadtmensch zweimal klingelt
von einer Kundin/einem Kunden am 31.05.2014

Es ist das Jahr 1984 und Aomame ist in einem Taxi, zu einem wichtigen Termin unterwegs. Sie steht im Stau und wird dadurch höchstwahrscheinlich zu spät kommen. Sie befolgt den Tipp des Taxifahrers und versucht über eine Notfalltreppe zu einem anderen öffentlichen Verkehrsmittel zu gelangen. Tengo bekommt einen eigenartigen Auf... Es ist das Jahr 1984 und Aomame ist in einem Taxi, zu einem wichtigen Termin unterwegs. Sie steht im Stau und wird dadurch höchstwahrscheinlich zu spät kommen. Sie befolgt den Tipp des Taxifahrers und versucht über eine Notfalltreppe zu einem anderen öffentlichen Verkehrsmittel zu gelangen. Tengo bekommt einen eigenartigen Auftrag. Er soll den Roman der eher ungewöhnlichen 17-jährigen Fukaeri überarbeiten, alles streng geheim versteht sich, damit jene mit ihrem Roman einen bestimmten Literaturpreis verliehen bekommt. Der Inhalt des zu überarbeitenden Romans ist sehr originell, es geht unter anderem darin um die mysteriösen Little People. Allerdings ist er eher schlecht verfasst. Wenn sich zwei Sprachen so sehr unterscheiden, wie es die deutsche und die japanische Sprache tun, ist es eine wahrlich meisterliche Anstrengung, ein über eintausend Seiten langes Werk zu übersetzen. Zwei Meister haben sich hier, literarisch wohl angemerkt getroffen. Ursula Gräfe ist die deutsche Stimme Murakamis und in einem Interview meinte sie zu ihrer Arbeit, dass man sehr wohl aufpassen müsste, um keinen Unsinn zu machen. In diesem Zusammenhang ist es erwähnenswert, dass Gefährliche Geliebte, von ihr direkt aus dem japanischen neu übersetzt wurde (=Südlich der Grenze, westlich der Sonne), und ich wäre ja gespannt, ob denn nicht das eine oder andere „alte“ Werk Murakamis auch wert wäre neuübersetzt zu werden. Auch wenn ich finde, dass man den Übersetzern zu wenig Tribut zollt, möchte ich mich zu diesem Thema kurzhalten und auf Murakami und 1Q84 zurückkommen. Er ist einer meiner liebsten japanischen Schriftsteller und auch mit 1Q84 hat er bei mir, was seine Werke angeht, voll ins Schwarze getroffen. Erzählt wird die Geschichte von Aomame, die schnell erkennt, dass sie in einer Art parallelen Welt gestrandet ist. Sie nennt diese Welt 1Q84. Der Titel ist ein Wortspiel, dessen Erklärung der Leser im Roman findet und nicht nur ein Bezug zu George Orwells wohl bekanntestem Werk ist. Abwechselnd wird aber auch aus Tengos Sicht erzählt, wobei sich nicht sofort erschließt, in welchen Kontext die Beiden zu einander stehen. Altbekannte Verdächtige sind auch wieder mit von der Partie. Sei es nun der übliche Cutty Sark der getrunken wird, die surreale Welt, mit der sich die Hauptprotagonisten auseinandersetzen, oder die Sexualität und Anziehungskraft der Großstadtmenschen der sie sich stellen müssen. Hier liegt auch wieder eine Besonderheit verborgen, die man ebenfalls in seinen anderen Werken wiederfindet: Die Charaktere die er so überaus gelungen in Szene setzt, könnten Großstadtmenschen von überall auf dieser Welt sein. Man kann sich jetzt fragen ob die Entwicklung in den Städten überall gleich ist, oder ob Murakamis Beschreibungen zu Allgemeint gehalten sind. Ich tendiere noch immer ersteres zu glauben. Diese wirklich wunderbar gelungene Mischung und sein Erzählstil(=das Zusammenspiel wie er Zeiten und Perspektive wechselt ist wirklich einmalig) ist für mich ausschlaggebend, um seine Werke immer wieder zu lesen. Die ersten beiden japanischen Bände, sind im deutschen als ein Roman erschienen, was auch die ungewöhnliche Länge des Romans erklärt. Ich bin schon sehr auf den eigentlich dritten und abschließenden Roman gespannt. Jene Leser, die nun Haruki Murakami gar nicht kennen, könnten nun nach der Lektüre des Romans, dem großen Maestro Langatmigkeit und Textwiederholungen vorwerfen und der Anhänger Murakamis weiß es zu schätzen, dass er nirgends in unziemliche Hast verfällt. Mit der ihm zustehenden Aufmerksamkeit und Geduld sollte 1Q84 gelesen werden, erst dann wird man seinen Stil und seine Erzählweise zu schätzen wissen und auch anerkennen können. Schließlich ist die Abwechslung die Würze des Lebens und so kann ich guten Gewissens auf eine japanisch-amerikanische Autorin verweisen, die mich mit ihrer Erzählkunst mindestens genauso verzaubert hat wie Murakami. Ruht Ozeki hat mit "Geschichte für den Augenblick" ihr deutsches Debüt gegeben und ist wie ich finde, eine wirklich wunderbare Schriftstellerin die wärmstens weiterempfehlt werden kann.

Sehr angenehm zu lesen
von einer Kundin/einem Kunden am 06.05.2014

Klare Empfehlung! Das Buch ist trotz über 1000 Seiten durchwegs interessant und tiefgründig.