Die Stille der Zeit

Gedanken zum Älterwerden

(1)
»Unser Ziel ist die Stille der Zeit.«

»Solange Gott mir seine Sonne scheinen lässt, werde ich vor dem Haus meiner Seele sitzen. Die Figuren meiner Phantasie streifen durch den Garten. Ich schaue den Bäumen zu, wie sie ausschlagen, wie die Blätter fallen, wie Schnee sie deckt, wie sie wieder grünen. Und allmählich wachsen. Ich werde gerne alt und danke Gott für jeden Tag.«

Zwanzig Jahre sind vergangen, seit Jörg Zink diese Zeilen geschrieben hat. Nun meldet er sich wieder zu Wort, um sich dem Thema Alter von einer neuen – »älteren« – Warte zu nähern. Was ist das Entscheidende am Altwerden? Was macht das Altwerden jenseits der zwangsläufigen körperlichen Befindlichkeiten aus? Welche Veränderungen folgen daraus und wie wirkt das auf die Gestalt, die Rolle, die es auszufüllen gilt?

Ehrlich und eindrucksvoll lässt Jörg Zink seine Gedanken rund um das Altsein kreisen. Damit ist er eine unüberhörbare Stimme, die sich mit spiritueller Klarheit und Weisheit im lauten Lamentieren über den demographischen Wandel respektvoll Gehör verschafft.

Das Leben, eine Folge von Krisen und Wandlungen
Was erwartet die Welt von den Alten?
Zum 90. Geburtstag am 22.11.2012

Portrait
Jörg Zink, geboren 1922, Dr. theol., Pfarrer, Schriftsteller, Publizist, hat ein Leben lang mit der Wissenschaft im Gespräch gelebt, doch seine Liebe gehörte weniger der wissenschaftlichen Forschung als den Menschen dieser Zeit und dieses Landes, die an ihrem inneren und äußeren Leben zu tragen und zu leiden haben. Ihnen versuchte und versucht er mit seinen biblischen Auslegungen und seiner Deutung des christlichen Glaubens den einen oder anderen Schritt Verstehen und Vertrauen möglich zu machen.
Auch das weite und vielfach vernachlässigte Feld der religiösen Erfahrung beschreibt er aus seinem lebenslangen Gespräch mit unzähligen Menschen heraus so, dass Christen und Nichtchristen mit diesem Feld, mit seinen Rätseln und Schwierigkeiten, besser zurechtkommen. Nicht mehr, nicht weniger. Jörg Zink starb am 9. September 2016 in seinem Haus in Stuttgart.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 127
Erscheinungsdatum 21.05.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-579-06580-9
Verlag Gütersloher Verlagshaus
Maße (L/B/H) 20,5/13/1,5 cm
Gewicht 226 g
Auflage 6
Verkaufsrang 51.166
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Leise Gedanken in einer lauten Welt
von Claudia Sommermann aus Bayreuth am 02.09.2012

"Altwerden ist nichts für Feiglinge" - diesem Satz seines nicht weniger berühmten Publizisten-Kollegen kann und will Jörg Zink in seinem neuen Buch nicht widersprechen. Aber mit einem neuen, zweiten Blick auf das Älterwerden (das erste Buch zu diesem Thema schrieb er vor 25 Jahren) macht Jörg Zink Mut, das... "Altwerden ist nichts für Feiglinge" - diesem Satz seines nicht weniger berühmten Publizisten-Kollegen kann und will Jörg Zink in seinem neuen Buch nicht widersprechen. Aber mit einem neuen, zweiten Blick auf das Älterwerden (das erste Buch zu diesem Thema schrieb er vor 25 Jahren) macht Jörg Zink Mut, das Alter anzunehmen. In all seinen Facetten, mit all seinen Schönheiten, Höhen und Tiefen. Er macht Mut, sich und sein Alter selbst zu respektieren, weil nur dann auch Jüngere wieder Respekt vor den Alten haben können. Natürlich ist "Die Stille der Zeit" auch ein Rückblick auf das Leben des Autors, aber weit von einer Autobiographie entfernt. Wir dürfen partizipieren am Weg eines praktizierenden Christen, wir dürfen an den mit großer Weisheit und Weitsicht beschriebenen Lernprozessen teilhaben und wir dürfen vieles für uns daraus mitnehmen. Dieses Buch macht Mut, auch wenn man selbst noch nicht am Ende des Lebens steht. Ein leises Buch, ein stilles Buch, das gut tut im Lärm der Zeit. Mit Wehmut habe ich es beiseite gelegt. Es wird wohl das letzte sein, was wir von diesem klugen und großartigen Publizisten und Theologen lesen dürfen.