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Eine Frage der Höflichkeit

Roman

List bei Ullstein 61095

(11)
New York, Neujahr 1937: Die beiden Freundinnen Kate und Eve – zwei Provinzschönheiten, die die Welt erobern wollen – gabeln in einer Jazzkneipe den charmanten Tinker Grey auf. Er trägt Kaschmir und scheint Single zu sein – ein Sechser im Lotto. Eine turbulente Freundschaft à trois beginnt. Die beiden jungen Frauen weisen Tinker in die geheime Kunst des Schnorrens ein, und Tinker revanchiert sich, indem er sie in die feinsten Clubs der City ausführt . Erst als das beschwingte Dauerabenteuer jäh durch einen Unfall beendet wird, stellt sich für Kate die Frage, wer eigentlich in wen verliebt ist – und was das Leben wirklich ausmacht .
Portrait

Amor Towles hat in Yale und Stanford studiert. Er ist in der Finanzbranche tätig und gehört dem Vorstand der Library of America und der Yale Art Gallery an. Nach Veröffentlichungen in der Paris Review ist Eine Frage der Höflichkeit sein erster Roman. Er lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Manhattan.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 09.03.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-61095-5
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/12,1/3 cm
Gewicht 301 g
Originaltitel Rules of Civility
Auflage 10. Auflage
Übersetzer Susanne Höbel
Buch (Taschenbuch)
11,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Katrin Höffler, Thalia-Buchhandlung Günthersdorf

Nicht so eingängig wie "Ein Gentleman in Moskau", aber wer sich für Amerika in den 20ern interessiert, für Jazz und Architektur, hat hier eine literarische (Fast)Liebesgeschichte. Nicht so eingängig wie "Ein Gentleman in Moskau", aber wer sich für Amerika in den 20ern interessiert, für Jazz und Architektur, hat hier eine literarische (Fast)Liebesgeschichte.

Inga Roos, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Eine starke Frau in New York der 30er Jahre, die große Liebe und die beste Freundin, der große Spalt zwischen reich und arm: Unsere Heldin will frei und selbstbestimmt leben!! Eine starke Frau in New York der 30er Jahre, die große Liebe und die beste Freundin, der große Spalt zwischen reich und arm: Unsere Heldin will frei und selbstbestimmt leben!!

B. Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Aurich

Eines dieser wunderschönen Bücher, in denen gleich der erste Satz seinen Zauber verströmt und die man dann nicht aus der Hand legen möchte. Großartig geschrieben! Eines dieser wunderschönen Bücher, in denen gleich der erste Satz seinen Zauber verströmt und die man dann nicht aus der Hand legen möchte. Großartig geschrieben!

„Alles ist möglich“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Bei diesem Buch stimmt einfach alles! Ein wunderschönes Cover mit einer schönen Schrifttype, ein stimmiger Buchtitel, Klappentext und ein wunderbarer Roman. Als ich dieses Buch das erste Mal in den Händen hielt, sprach mich sofort das Titelbild an, welches eine sich sonnende Frau vor Wolkenkratzern zeigt. Dazu die schöne Art Deco Schrift des Titels und der Hinweis auf dem Cover „…ein spritziger Gesellschaftsroman á la F. Scott Fitzgerald…“. Schon hatte man mich, denn ich bin ein Fan der zwanziger und dreißiger Jahre!

Amor Towles erzählt ein Jahr aus dem Leben von Kate, einer jungen New Yorkerin, die aus einer einfachen Familie stammt. Ihre Eltern waren aus Russland in die Neue Welt gekommen, Kate ist die erste Generation, die in den USA geboren wurde. Sie teilt sich ein Zimmer mit Eve in einer Frauenpension. Beide Frauen arbeiten tagsüber als Sekretärinnen und verbringen die Abende gerne in Jazzlokalen. Silvester 1937 lernen sie dort per Zufall den eleganten Tinker kennen und verbringen fortan viel Zeit zu dritt. Kate und Eve führen ihn an ihre Lieblingsorte, er revanchiert sich damit, dass er mit ihnen an die Orte geht, wo sich die bessere Gesellschaft trifft. Doch das Gleichgewicht bricht auseinander, als sie zusammen einen Autounfall überleben.

Amor Towles führt uns in die Welt der Reichen und Nouveau Riche. Es ist ein Leben auf dem Vulkan. Viele haben ihr Geld bei Börsencrashs verloren, andere aber auch gewonnen. Die Arbeitslosigkeit ist hoch, die Gesellschaftsschere klafft extrem auseinander. Alles ist möglich. Amerika – das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Kate, Eve und Tinker stammen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und versuchen jeder für sich das Beste aus ihrer Situation zu machen.

Amor Towles beschreibt diese dekadente Gesellschaft sehr stilsicher. Bei diesem Roman fühle ich mich ganz stark an die bissigen und humorvollen Geschichten von Damon Runyon und an die Romane und Kurzgeschichten von F. Scott Fitzgerald erinnert. Die Sätze sind kurz und prägnant und treffen genau den Kern dieser Zeit. Glamour und Elend liegen dicht beieinander. Es ist nicht alles so wie es scheint. Und auch den Frauen standen zu der Zeit viele Wege offen. Es musste nicht immer nur eine reiche Heirat sein.

Hübsche Idee, aber in der Praxis etwas unpraktisch – das Taschenbuch mit Schutzumschlag
Bei diesem Buch stimmt einfach alles! Ein wunderschönes Cover mit einer schönen Schrifttype, ein stimmiger Buchtitel, Klappentext und ein wunderbarer Roman. Als ich dieses Buch das erste Mal in den Händen hielt, sprach mich sofort das Titelbild an, welches eine sich sonnende Frau vor Wolkenkratzern zeigt. Dazu die schöne Art Deco Schrift des Titels und der Hinweis auf dem Cover „…ein spritziger Gesellschaftsroman á la F. Scott Fitzgerald…“. Schon hatte man mich, denn ich bin ein Fan der zwanziger und dreißiger Jahre!

Amor Towles erzählt ein Jahr aus dem Leben von Kate, einer jungen New Yorkerin, die aus einer einfachen Familie stammt. Ihre Eltern waren aus Russland in die Neue Welt gekommen, Kate ist die erste Generation, die in den USA geboren wurde. Sie teilt sich ein Zimmer mit Eve in einer Frauenpension. Beide Frauen arbeiten tagsüber als Sekretärinnen und verbringen die Abende gerne in Jazzlokalen. Silvester 1937 lernen sie dort per Zufall den eleganten Tinker kennen und verbringen fortan viel Zeit zu dritt. Kate und Eve führen ihn an ihre Lieblingsorte, er revanchiert sich damit, dass er mit ihnen an die Orte geht, wo sich die bessere Gesellschaft trifft. Doch das Gleichgewicht bricht auseinander, als sie zusammen einen Autounfall überleben.

Amor Towles führt uns in die Welt der Reichen und Nouveau Riche. Es ist ein Leben auf dem Vulkan. Viele haben ihr Geld bei Börsencrashs verloren, andere aber auch gewonnen. Die Arbeitslosigkeit ist hoch, die Gesellschaftsschere klafft extrem auseinander. Alles ist möglich. Amerika – das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Kate, Eve und Tinker stammen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und versuchen jeder für sich das Beste aus ihrer Situation zu machen.

Amor Towles beschreibt diese dekadente Gesellschaft sehr stilsicher. Bei diesem Roman fühle ich mich ganz stark an die bissigen und humorvollen Geschichten von Damon Runyon und an die Romane und Kurzgeschichten von F. Scott Fitzgerald erinnert. Die Sätze sind kurz und prägnant und treffen genau den Kern dieser Zeit. Glamour und Elend liegen dicht beieinander. Es ist nicht alles so wie es scheint. Und auch den Frauen standen zu der Zeit viele Wege offen. Es musste nicht immer nur eine reiche Heirat sein.

Hübsche Idee, aber in der Praxis etwas unpraktisch – das Taschenbuch mit Schutzumschlag

„Die goldenen Jahre“

Ulrike Seine, Thalia-Buchhandlung Lingen

Dieses Buch wuchs mir mit jeder Seite mehr ans Herz. Die Hauptperson Kate, eine junge Frau aus ärmlichen Verhältnissen schien mir zunächst nicht so recht ins Bild zu passen, aber sie passt dorthin.
Die Dekadenz der reichen Upper-Class Amerikas in den 30er und 40er Jahren, vor allem aber ihrer Sprößlinge, die mit Mitte zwanzig immer noch nicht wirklich erwachsen sind, aber auch keine Eile haben müssen, Geld gibt es genug.
Wie in Fitzgeralds wunderbarem Roman -Der große Gatsby- weht ein Hauch von Traurigkeit über dem Ganzen und man scheint zu spüren, daß Reichtum und Schönheit nicht der eigentliche Sinn des Lebens sind.
Ich liebe dieses Buch.
Dieses Buch wuchs mir mit jeder Seite mehr ans Herz. Die Hauptperson Kate, eine junge Frau aus ärmlichen Verhältnissen schien mir zunächst nicht so recht ins Bild zu passen, aber sie passt dorthin.
Die Dekadenz der reichen Upper-Class Amerikas in den 30er und 40er Jahren, vor allem aber ihrer Sprößlinge, die mit Mitte zwanzig immer noch nicht wirklich erwachsen sind, aber auch keine Eile haben müssen, Geld gibt es genug.
Wie in Fitzgeralds wunderbarem Roman -Der große Gatsby- weht ein Hauch von Traurigkeit über dem Ganzen und man scheint zu spüren, daß Reichtum und Schönheit nicht der eigentliche Sinn des Lebens sind.
Ich liebe dieses Buch.

„Ein spannender und realistischer Roman“

Jeannette Koch, Thalia-Buchhandlung Eisenach

Amor Towles führt uns in das lebensfrohe, dekadente New York der 30er Jahre.
Kate und Tinker scheinen füreinander geschaffen, bis das Schicksal eine Wendung herbeiführt.
Ein interessanter, spannender und realitischer Roman. Lesenswert gleichermaßes für Männer und Frauen.
Amor Towles führt uns in das lebensfrohe, dekadente New York der 30er Jahre.
Kate und Tinker scheinen füreinander geschaffen, bis das Schicksal eine Wendung herbeiführt.
Ein interessanter, spannender und realitischer Roman. Lesenswert gleichermaßes für Männer und Frauen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
8
3
0
0
0

von I. Schneider aus Mannheim am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Kate begegnet auf einer Kunstausstellung in New York ihrer großen Liebe von früher und schwelgt in schönen Erinnerungen. Ganz, ganz berührender Gesellschaftsroman der 1930er Jahre.

Die Geschichte einer nicht gelebten Liebe
von einer Kundin/einem Kunden am 17.05.2015

Ein wundervolles poetisch geschriebenes Buch, was uns einerseits in das NewYork im Jahr 1938 eintauchen läßt, andererseits an den 4. Oktober 1966. Kate, die Ich-Erzählerin der Geschichte, erzählt zunächst von ihrem Leben und ihrer Beziehung zu Eve und Tinker. Als es zu spät ist, erkennt sie ihre Liebe... Ein wundervolles poetisch geschriebenes Buch, was uns einerseits in das NewYork im Jahr 1938 eintauchen läßt, andererseits an den 4. Oktober 1966. Kate, die Ich-Erzählerin der Geschichte, erzählt zunächst von ihrem Leben und ihrer Beziehung zu Eve und Tinker. Als es zu spät ist, erkennt sie ihre Liebe zu Tinker. Kate findet über viele Wege zu ihrem heutigen Mann, den sie auch liebt. Am Tag einer Kunstausstellung sieht sie Tinker auf einem Foto wieder und erinnert sich an ihr zurückliegendes Leben. Eine der Aussagen, die im Buch getroffen werden, daß das Leben jeden Tag eine neue Karte für einen bereit hält und man sich immer wieder neu entscheidet, aber das einmal getroffene Entscheidungen nicht mehr rückgängig gemacht werden können und das Leben bestimmen, hat mich sehr nachdenklich gestimmt. Kate ist zufrieden mit ihrem Leben, aber zurück bleibt ein Stück, was wäre gewesen, wenn ich mit Tinker zusammengekommen wäre. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Zum ersten habe ich sehr viel über das gesellschaftliche Leben mit seinen Regeln und Konventionen der unterschiedlichen Schichten erfahren, über die Musik und zum zweiten war das Leben der Kate äußerst faszinierend.

Toller Gesellschaftsroman!
von Claudia Lemke aus Kiel am 14.08.2012

Ein tolles Lesevergnügen für alle Fans von F. Scott Fitzgerald. Ein Gesellschaftsroman, der die 20er/30er Jahre in New York aufleben lässt, stilistisch und atmosphärisch einfach ein schönes Buch!