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Wer schön sein will, muss reisen

Ein Selbstversuch im Land der runden Frauen

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Auf der Suche nach einem anderen Schönheitsideal: Tine Wittler im Land der runden Frauen.

'Wer schön sein will, muss reisen', sagt sich Tine Wittler. Und fliegt nach Mauretanien, Afrika. In ein Land, in dem sie – anders als in Deutschland – dem Schönheitsideal entspricht: üppig und rund. Mehrere Wochen lang ist sie dort zum Thema 'Schönheit' unterwegs: zu Fuß, im Jeep oder auf Kamelen. Sie sucht Frauen, die sich regelrecht mästen lassen und gefährliche Medikamente einnehmen, um für ihr Lebensglück an Gewicht zu gewinnen. Denn je schwerer, desto begehrenswerter sind sie. Aber sie trifft auch jene, die sich dieser Tradition entziehen – und gerade in weniger Gewicht ein Stück Freiheit und neue Unabhängigkeit finden. Ein Reisebericht, der tiefer geht und das eigene Selbst- und Gesellschaftsbild auf den Kopf stellt.
Portrait
Tine Wittler, geb. 1973, studierte Kultur- und Kommunikationswissenschaften. Sie begann schon früh journalistisch zu arbeiten und zu schreiben. Bis heute sind von ihr fünf Unterhaltungsromane, mehrere Ratgeber sowie das Sachbuch ›Wer schön sein will, muss reisen‹ erschienen, zu dem sie auch einen gleichnamigen Dokumentarfilm produzierte. Tine Wittler lebt und arbeitet in Hamburg.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 23.02.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-502-15197-5
Verlag Fischer Scherz
Maße (L/B/H) 22,4/14,5/2,5 cm
Gewicht 437 g
Auflage 2. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
19,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Wer schön sein will, muss reisen“

Silke Herzger-März, Thalia-Buchhandlung Magdeburg, Allee-Center

Bei der Recherche für ihren nächsten Roman stieß Tine Wittler auf ein Land, in dem runde Frauen zum Schönheitsideal gehören, Mauretanien.

Die Idee Roman war bald verworfen und die neue Idee, ein Reisebericht über Mauretanien geboren.
Im ersten Drittel ihres Buches schreibt Tine Wittler über die Idee zur Afrika-Reise und zitiert viel aus Büchern anderer Autoren, stellt einfach mal unkommentiert Blogeinträge und Zeitschriftenartikel vor und bemüht die ein oder andere Statistik zum Thema Schönheitsideal in der westlichen Gesellschaft.
In tagebuchartigen Einträgen dürfen wir Leser ihren Gedanken und dem Entstehen dieses Buches inklusive Reise von der Idee bis zur Durchführung folgen.
Auf den ersten Seiten habe ich hin und wieder gedacht, eigentlich könnte ich auch die zitierten Bücher lesen und würde dann sicher noch mehr zum Thema erfahren. Doch mit Fortschreiten der Reisevorbereitungen wird die Geschichte immer spannender und zog mich in ihren Bann.
Ausgerechnet Anfang des Jahres 2011, zum Beginn des arabischen Frühlings, ist es dann soweit. Trotz aller Bedenken und Ängste reist die Autorin nach Mauretanien, um herauszufinden, wie Frauen ohne das oktroyierte Schönheitsideal „dünn“ leben .
In Mauretanien erlebt sie Erstaunliches, trifft kluge und interessante Menschen, die zu Freunden werden und findet viel über die innere und äußere Schönheit in unseren Gesellschaften und über sich selbst heraus.

Ich zitiere meine Lieblingssätze über die Schönheit aus dem Buch:
Isselmou, der Teemann zu der Frage, wann eine Frau schön ist: „ Wenn sie sich ein bisschen Mühe gibt. Denn wenn sie schmutzig ist und sich nicht gut pflegt, dann kann man ihre Schönheit nicht sehen.“
Adolphos, ein Freund aus Ghana erklärt: „Denn in seiner Heimat gälten Frauen als grundsätzlich schön..., doch die Natur der Frau sei es schön zu sein.“
Wafa, eine mauretanische Freundin: „ Das allerwichtigste ist es, eine gute Gastgeberin zu sein. Denn der Gast ist dein Spiegel. Er kommt zu dir, dann geht er wieder, und er wird allen berichten, was er bei dir erlebt hat. Wie du ihn behandelt hast, ob du gut zu ihm warst. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Familienmitglieder handelt oder völlig Fremde.“

Tine Wittler hat Antworten, richtig gute Freunde, viel Lebenserfahrung und wichtige Erkenntnisse auf ihrer Reise ins Land der runden Frauen gewonnen und lässt uns in ihrer frischen und offenen Art daran teilhaben.
Bei der Recherche für ihren nächsten Roman stieß Tine Wittler auf ein Land, in dem runde Frauen zum Schönheitsideal gehören, Mauretanien.

Die Idee Roman war bald verworfen und die neue Idee, ein Reisebericht über Mauretanien geboren.
Im ersten Drittel ihres Buches schreibt Tine Wittler über die Idee zur Afrika-Reise und zitiert viel aus Büchern anderer Autoren, stellt einfach mal unkommentiert Blogeinträge und Zeitschriftenartikel vor und bemüht die ein oder andere Statistik zum Thema Schönheitsideal in der westlichen Gesellschaft.
In tagebuchartigen Einträgen dürfen wir Leser ihren Gedanken und dem Entstehen dieses Buches inklusive Reise von der Idee bis zur Durchführung folgen.
Auf den ersten Seiten habe ich hin und wieder gedacht, eigentlich könnte ich auch die zitierten Bücher lesen und würde dann sicher noch mehr zum Thema erfahren. Doch mit Fortschreiten der Reisevorbereitungen wird die Geschichte immer spannender und zog mich in ihren Bann.
Ausgerechnet Anfang des Jahres 2011, zum Beginn des arabischen Frühlings, ist es dann soweit. Trotz aller Bedenken und Ängste reist die Autorin nach Mauretanien, um herauszufinden, wie Frauen ohne das oktroyierte Schönheitsideal „dünn“ leben .
In Mauretanien erlebt sie Erstaunliches, trifft kluge und interessante Menschen, die zu Freunden werden und findet viel über die innere und äußere Schönheit in unseren Gesellschaften und über sich selbst heraus.

Ich zitiere meine Lieblingssätze über die Schönheit aus dem Buch:
Isselmou, der Teemann zu der Frage, wann eine Frau schön ist: „ Wenn sie sich ein bisschen Mühe gibt. Denn wenn sie schmutzig ist und sich nicht gut pflegt, dann kann man ihre Schönheit nicht sehen.“
Adolphos, ein Freund aus Ghana erklärt: „Denn in seiner Heimat gälten Frauen als grundsätzlich schön..., doch die Natur der Frau sei es schön zu sein.“
Wafa, eine mauretanische Freundin: „ Das allerwichtigste ist es, eine gute Gastgeberin zu sein. Denn der Gast ist dein Spiegel. Er kommt zu dir, dann geht er wieder, und er wird allen berichten, was er bei dir erlebt hat. Wie du ihn behandelt hast, ob du gut zu ihm warst. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Familienmitglieder handelt oder völlig Fremde.“

Tine Wittler hat Antworten, richtig gute Freunde, viel Lebenserfahrung und wichtige Erkenntnisse auf ihrer Reise ins Land der runden Frauen gewonnen und lässt uns in ihrer frischen und offenen Art daran teilhaben.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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gelungen
von Naturejoghurt am 19.11.2013

Am Anfang hatte ich Mühe es zu lesen. Aber so ab der Mitte des Buches hat es mich dann doch gefesselt. Ich hätte gerne viel mehr über die Kultur anderer Länder (Schönheitskultur) erfahren als über Tine Wittler. Trotzdem - es hat mir gefallen!

Tolles Thema
von CC aus Bern am 09.05.2012

Das Buch ist empfehlenswert, weil es ein sehr bedenkenswertes Thema aufgreift und in der Auseinandersetzung mit einer anderen Kultur vermeintlich absolute Wahrheiten (den Schlankheitswahn) relativiert. Eine andere literarische Form hätte dem Buch aber gutgetan. Es kommt als Tagebuch daher, das über ein Jahr vor der Reise anfängt. Hierbei wird... Das Buch ist empfehlenswert, weil es ein sehr bedenkenswertes Thema aufgreift und in der Auseinandersetzung mit einer anderen Kultur vermeintlich absolute Wahrheiten (den Schlankheitswahn) relativiert. Eine andere literarische Form hätte dem Buch aber gutgetan. Es kommt als Tagebuch daher, das über ein Jahr vor der Reise anfängt. Hierbei wird Nebensächliches oft übermässig ausgewalzt. Die Sprache kommt in der ersten Buchhälfte beim krampfhaften Versuch, witzig-flapsig zu sein, eher nervtötend daher. Zuviel Blabla, zuviel Hamburger Slang. Im zweiten Teil ist eine deutliche Entwicklung zum Besseren erkennbar. Die Autorin lässt sich erkennbar berühren, der Text gewinnt an Tiefe und sie fördert Erstaunliches zutage. Es ist Tine Wittler hoch anzurechnen, dass sie sich nicht scheut, für das Buch persönlich zu werden. Sie schöpft aus ihrem eigenen Erfahrungsschatz als runde Frau im Rampenlicht und nennt die Grausamkeit, die ihr in dieser Rolle oft entgegengebracht wird, beim Namen. Nicht zuletzt deshalb ist es lesenswert, wie die Reise nach Mauretanien vieles auf den Kopf stellt.

Ein etwas anderer Reisebericht!
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 10.03.2012

Tine Wittler ist in ein Land gefahren,in dem eine andere Kultur und auch ein anderes Schönheitsideal gilt.Nun könnte man annehmen,daß es nur spassig um runde Frauen geht.Aber dies Buch geht erstaunlicherweise tiefer.Es beleuchtet die eigene Einstellung zum Körper,die Einstellung gegenüber anderen.Zwar auch mit Humor,aber auch mit der notwendigen Tiefe.