Extrem laut und unglaublich nah (Hörbestseller)

Gekürzte Ausgabe, Lesung

(65)
Tieftraurig, seltsam, wunderschön

Oskar ist neun, er ist Erfinder, Pazifist, Schmuckdesigner und Tamburinspieler - und er hat eine Menge Fragen, auf die er dringend eine Antwort braucht. Wieso gab es den Anschlag vom 11. September? Warum musste sein Vater eines der Opfer sein?

Oskar läuft durch New York, immer auf der Suche nach Antworten und nach etwas, dass ihn von den vielen Gedanken in seinem Kopf ablenkt. Er gerät an skurrile Gestalten und in verrückte Abenteuer, die er in einem irrwitzigen Redefluss erzählt, und lässt sich nicht von Jonathan Safran Foer raubt mit seinem Tempo, seiner Sprachgewalt und seinem halsbrecherischen Witz dem Hörer den Atem. Und er lässt einen verstehen, dass manchmal nur Phantasie hilft, den Irrsinn der Welt zu ertragen.

Alexander Khuon ist mit seiner jugendlich warmen Stimme die perfekte Besetzung für dieses Hörbuch.
Portrait
Jonathan Safran Foer wurde 1977 geboren und studierte in Princeton Philosophie und Literatur. Sein erster Roman "Alles ist erleuchtet" war ein sensationeller Erfolg in den USA und wurde in mehr als 20 Länder verkauft. Foer lebt in New York.

Alexander Khuon, geboren 1979 in Freiburg, erhielt seine Ausbildung zum Schauspieler an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater Leipzig 1999 - 2001. Bereits im Rahmen des Studiums spielte er am Studio des Staatsschauspiels Dresden, ab 2002 am Schauspiel Köln. Seit Beginn der Spielzeit 2004/05 ist er Ensemblemitglied am Deutschen Theater in Berlin.

Henning Ahrens lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Frankfurt am Main. Er veröffentlichte die Lyrikbände ›Stoppelbrand‹, ›Lieblied was kommt‹ und ›Kein Schlaf in Sicht‹ sowie die Romane ›Lauf Jäger lauf‹, ›Langsamer Walzer‹ und ›Tiertage‹. Für S. Fischer übersetzte er Romane von Richard Powers, Kevin Powers, Khaled Hosseini. Zuletzt erschien ›Glantz und Gloria. Ein Trip‹, 2015, der mit dem Bremer Literaturpreis ausgezeichnet wurde.

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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Alexander Khuon, Alexander Khoun
Anzahl 6
Erscheinungsdatum 20.01.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783839890684
Genre Belletristik
Reihe Hörbestseller
Verlag Argon
Auflage 5
Spieldauer 451 Minuten
Übersetzer Henning Ahrens
Hörbuch (CD)
10,69
bisher 11,99

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Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Dieses Buch wird unglaublich schön erzählt und die Art wie das Buch gestaltet ist setzt noch einen drauf. Unbedingt lesen! Dieses Buch wird unglaublich schön erzählt und die Art wie das Buch gestaltet ist setzt noch einen drauf. Unbedingt lesen!

Katja Engler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Der Autor erzählt raffiniert und in ungewöhnlicher Weise. Er schafft es, Schicksale & Ereignisse aus verschiedenen Zeiten kunstvoll zu verflechten und den Leser sehr zu berühren. Der Autor erzählt raffiniert und in ungewöhnlicher Weise. Er schafft es, Schicksale & Ereignisse aus verschiedenen Zeiten kunstvoll zu verflechten und den Leser sehr zu berühren.

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Ludwigshafen am Rhein

Ein höchst emotionaler Roman, der bisweilen herzzerreißend ist. Welche Folgen hatte der Anschlag auf das World Trade Center für die Angehörigen? Ein höchst emotionaler Roman, der bisweilen herzzerreißend ist. Welche Folgen hatte der Anschlag auf das World Trade Center für die Angehörigen?

Vanessa Blaumeiser, Thalia-Buchhandlung Bonn

Sprachlich wunderbar nimmt Oskar einen mit auf eine Reise durch New York und die Vergangenheit. Die Ereignisse des 11.09 durch eine neue, und sehr verletzliche Perspektive. Sprachlich wunderbar nimmt Oskar einen mit auf eine Reise durch New York und die Vergangenheit. Die Ereignisse des 11.09 durch eine neue, und sehr verletzliche Perspektive.

Moritz Eis, Thalia-Buchhandlung Berlin

Herzerweichende, super emotionale Geschichte, die unter die Haut geht. Der achtjährige Oscar ist seit dem 11. September in New York auf der Suche nach Wahrheit. Herzerweichende, super emotionale Geschichte, die unter die Haut geht. Der achtjährige Oscar ist seit dem 11. September in New York auf der Suche nach Wahrheit.

„Extrem berührend und dennoch unglaublich schön“

S. Flemming

Ein unglaublich rührender Roman, über einen Jungen, der seinen Vater beim Anschlag auf das World Trade Center am 11. September verliert und dem seit dem nur noch eine Frage im Kopf herumspukt: Was bewegte Thomas Schell dazu am 11. September in das World Trade Center zu gehen, obwohl er nicht dort arbeitete? Immer und immer mehr zieht sich Oskar vor seiner Mutter zurück, die täglich damit zu kämpfen hat, ihn nicht an die Traurigkeit über den Verlust seines Vaters zu verlieren. Doch gemeinsam mit einem unerwarteten Helfer, macht Oskar sich schon bald auf die Suche nach der Antwort, die oberste Priorität für ihn hat.

"Extrem laut und unglaublich nah" ist wieder einmal ein Roman, der seines Gleichen sucht, weil er so viele Blickwinkel der unterschiedlichsten Protagonisten beleuchtet, dass man nicht nur erfährt, was Oskars Vater bewegte, am 11. 11 zum Tathergang im World Trade Center zu sein, sondern auch - und das fande ich persönlich auch als Nebenhandlung ziemlich spannend - wie Thomas Schell zu dem wurde, der er vor seinem Tod war und wie auch die anderen Protagonisten mit ihrem Schmerz umgehen.

Einfach unglaublich schön und definitv eines meiner vielen Lieblingsbücher.
Ein unglaublich rührender Roman, über einen Jungen, der seinen Vater beim Anschlag auf das World Trade Center am 11. September verliert und dem seit dem nur noch eine Frage im Kopf herumspukt: Was bewegte Thomas Schell dazu am 11. September in das World Trade Center zu gehen, obwohl er nicht dort arbeitete? Immer und immer mehr zieht sich Oskar vor seiner Mutter zurück, die täglich damit zu kämpfen hat, ihn nicht an die Traurigkeit über den Verlust seines Vaters zu verlieren. Doch gemeinsam mit einem unerwarteten Helfer, macht Oskar sich schon bald auf die Suche nach der Antwort, die oberste Priorität für ihn hat.

"Extrem laut und unglaublich nah" ist wieder einmal ein Roman, der seines Gleichen sucht, weil er so viele Blickwinkel der unterschiedlichsten Protagonisten beleuchtet, dass man nicht nur erfährt, was Oskars Vater bewegte, am 11. 11 zum Tathergang im World Trade Center zu sein, sondern auch - und das fande ich persönlich auch als Nebenhandlung ziemlich spannend - wie Thomas Schell zu dem wurde, der er vor seinem Tod war und wie auch die anderen Protagonisten mit ihrem Schmerz umgehen.

Einfach unglaublich schön und definitv eines meiner vielen Lieblingsbücher.

Vera Theus, Thalia-Buchhandlung Solingen

Dieses Buch ist einzigartig in seiner Ausgestaltung. Die Geschichte ist so wunderschön und die Illustrationen und Fotos im Buch sind mehr als nur Ergänzung. Dieses Buch ist einzigartig in seiner Ausgestaltung. Die Geschichte ist so wunderschön und die Illustrationen und Fotos im Buch sind mehr als nur Ergänzung.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Dieses Buch ist anders. Der Schock und die Hilflosigkeit nach dem 11. September zeigen sich auf jeder Seite. Dieses Buch ist anders. Der Schock und die Hilflosigkeit nach dem 11. September zeigen sich auf jeder Seite.

Svenja Lockenvitz, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein auf und ab der Gefühle und ein junger, besonderer Mann auf der Spur eines großen Geheimnisses Ein auf und ab der Gefühle und ein junger, besonderer Mann auf der Spur eines großen Geheimnisses

K. Heidschötter, Thalia-Buchhandlung Köln

Ein atemberaubender Roman der einen alle Höhen und Tiefen durchleben lässt! Fantastisch! Ein atemberaubender Roman der einen alle Höhen und Tiefen durchleben lässt! Fantastisch!

Nina Aselmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

Einer der ersten Romane über 9/11. Oskar ist 9 und (er)lebt seine eigene Geschichte. Rührendes Buch über ein traumatisiertes Kind in New York. Liebevoll geschrieben. Einer der ersten Romane über 9/11. Oskar ist 9 und (er)lebt seine eigene Geschichte. Rührendes Buch über ein traumatisiertes Kind in New York. Liebevoll geschrieben.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Großartig. Einfach in die Geschichte fallen lassen. Großartig. Einfach in die Geschichte fallen lassen.

Daniel Derpmann, Thalia-Buchhandlung Münster

Eine sehr ungewöhnliche, aber dadurch vielleicht umso intensivere Annäherung an 9/11 und auch die Schrecken der Bombennächte des 2. Weltkriegs. Gleichzeitig Familiendrama. Genial! Eine sehr ungewöhnliche, aber dadurch vielleicht umso intensivere Annäherung an 9/11 und auch die Schrecken der Bombennächte des 2. Weltkriegs. Gleichzeitig Familiendrama. Genial!

Mario Goldmann, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

Eine tragisch komische Spurensuche in New York.
Extrem klug konstruiert und unglaublich traurig-schön.
Eine tragisch komische Spurensuche in New York.
Extrem klug konstruiert und unglaublich traurig-schön.

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Sprachgewaltig (und mit viel Witz) erzählt Foer die tragische Geschichte eines traumatisierten Kindes. Sprachgewaltig (und mit viel Witz) erzählt Foer die tragische Geschichte eines traumatisierten Kindes.

David Möckel, Thalia-Buchhandlung Coburg

Auch als Film empfehlenswert! Auch als Film empfehlenswert!

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Foer ist ein phantastischer Geschichten-Erzähler. Das beweist er erneut in diesem intensiven, tottraurigen Buch, das doch unter Tränen immer wieder zum Lachen reizt. Wertvoll. Foer ist ein phantastischer Geschichten-Erzähler. Das beweist er erneut in diesem intensiven, tottraurigen Buch, das doch unter Tränen immer wieder zum Lachen reizt. Wertvoll.

„Extrem ergreifend!“

Valentina Hattler, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Oskar ist 9 Jahre alt und laut seiner Visitenkarte Erfinder, Goldschmied, Amateur-Entomologe, Frankophiler, Veganer, Origamist, Computer-Spezialist, Sammler und noch so vieles mehr. Zum Beispiel auf der Suche nach Antworten, nachdem sein Vater bei den Terroranschlägen vom 11. September ums Leben gekommen ist.
So versucht Oskar auf seine ganz eigene Weise, den Verlust seines Vaters zu verkraften und durchkämmt deswegen eine ganze Großstadt. Dabei begegnet er den unterschiedlichsten Menschen und erfährt nicht nur etwas über deren Lebensgeschichte, sondern auch über seine eigene.
Durch die enthaltenen Zeichnungen und Fotos kommt man sich vor, als würde man Oskar bei seinen Abenteuern durch New York direkt begleiten und so kam es vor, dass ich während des Lesens gelacht, geweint, geschmunzelt und diesen kleinen, traurigen und bisweilen neunmalklugen Jungen ins Herz geschlossen habe.
Ein absolut lesenswerter Roman, der mit seiner frischen und ergreifenden Erzählweise kein Auge trocken lässt und einen die Welt für einen kurzen Augenblick aus der Perspektive eines außergewöhnlichen Jungen sehen lässt.
Oskar ist 9 Jahre alt und laut seiner Visitenkarte Erfinder, Goldschmied, Amateur-Entomologe, Frankophiler, Veganer, Origamist, Computer-Spezialist, Sammler und noch so vieles mehr. Zum Beispiel auf der Suche nach Antworten, nachdem sein Vater bei den Terroranschlägen vom 11. September ums Leben gekommen ist.
So versucht Oskar auf seine ganz eigene Weise, den Verlust seines Vaters zu verkraften und durchkämmt deswegen eine ganze Großstadt. Dabei begegnet er den unterschiedlichsten Menschen und erfährt nicht nur etwas über deren Lebensgeschichte, sondern auch über seine eigene.
Durch die enthaltenen Zeichnungen und Fotos kommt man sich vor, als würde man Oskar bei seinen Abenteuern durch New York direkt begleiten und so kam es vor, dass ich während des Lesens gelacht, geweint, geschmunzelt und diesen kleinen, traurigen und bisweilen neunmalklugen Jungen ins Herz geschlossen habe.
Ein absolut lesenswerter Roman, der mit seiner frischen und ergreifenden Erzählweise kein Auge trocken lässt und einen die Welt für einen kurzen Augenblick aus der Perspektive eines außergewöhnlichen Jungen sehen lässt.

„Einer meiner Auf-ewig-Lieblingsbücher!“

M. Dupré, Thalia-Buchhandlung Limburg

Oskar ist ein kleiner Junge, der in New York bei seiner Mutter aufwächst. Sein Vater starb am 11. September 2001 in den Trümmern des World Trade Centers. Warum, weiß niemand so genau – denn eigentlich hätte der Vater an diesem verhängnisvollen Vormittag in seinem kleinen Laden in der Bronx sein sollen. Oskar, ein hochtalentiertes Wunderkind mit Hang zu fantasievollen Erfindungen, kann den Tod des Vaters nicht überwinden. Seine sensible Seele ist arg verstört und eine unbeschwerte Kindheit scheint unmöglich. Doch dann entdeckt Oskar etwas merkwürdiges im Schrank des Vaters: einen Briefumschlag mit der Aufschrift „BLACK“ und einem seltsamen Schlüssel. In der Annahme, es müsse sich um einen Namen handeln, besucht der Knirps über Wochen und Monate hinweg alle New Yorker Einwohner mit Nachnamen Black, in der Hoffnung, den einen zu finden, der ihm etwas über seinen Vater erzählen kann...

Jonathan Safran Foer wurde nicht umsonst als „das neue Wunderkind der amerikanischen Literatur“ gefeiert. Schon mit Ende 20/Anfang 30 schrieb er Romane, die sich hinter einem Updike, Roth oder Franzen nicht verstecken müssen. „Extrem laut und unglaublich nah“ ist da keine Ausnahme. Derartig kraftvolle und berührende Literatur auf hohem Niveau kommt nicht so oft vor. Deshalb: ein potenzielles Lieblingsbuch! Und was der Titel zu bedeuten hat: Stellen Sie sich vor, Sie stehen in einem Hochhaus an einem Fenster und ein Passagierjet rast genau auf Sie zu. Oskar malt sich aus, dass die letzten Gedanken seines Vaters vor seinem Tod wahrscheinlich waren: „Dieses Flugzeug ist aber extrem laut und unglaublich nah.“ Und genauso intensiv ist auch der Rest des Buches. So ein gutes Buch findet man tatsächlich ungefähr einmal im Jahr – wenn überhaupt.
Oskar ist ein kleiner Junge, der in New York bei seiner Mutter aufwächst. Sein Vater starb am 11. September 2001 in den Trümmern des World Trade Centers. Warum, weiß niemand so genau – denn eigentlich hätte der Vater an diesem verhängnisvollen Vormittag in seinem kleinen Laden in der Bronx sein sollen. Oskar, ein hochtalentiertes Wunderkind mit Hang zu fantasievollen Erfindungen, kann den Tod des Vaters nicht überwinden. Seine sensible Seele ist arg verstört und eine unbeschwerte Kindheit scheint unmöglich. Doch dann entdeckt Oskar etwas merkwürdiges im Schrank des Vaters: einen Briefumschlag mit der Aufschrift „BLACK“ und einem seltsamen Schlüssel. In der Annahme, es müsse sich um einen Namen handeln, besucht der Knirps über Wochen und Monate hinweg alle New Yorker Einwohner mit Nachnamen Black, in der Hoffnung, den einen zu finden, der ihm etwas über seinen Vater erzählen kann...

Jonathan Safran Foer wurde nicht umsonst als „das neue Wunderkind der amerikanischen Literatur“ gefeiert. Schon mit Ende 20/Anfang 30 schrieb er Romane, die sich hinter einem Updike, Roth oder Franzen nicht verstecken müssen. „Extrem laut und unglaublich nah“ ist da keine Ausnahme. Derartig kraftvolle und berührende Literatur auf hohem Niveau kommt nicht so oft vor. Deshalb: ein potenzielles Lieblingsbuch! Und was der Titel zu bedeuten hat: Stellen Sie sich vor, Sie stehen in einem Hochhaus an einem Fenster und ein Passagierjet rast genau auf Sie zu. Oskar malt sich aus, dass die letzten Gedanken seines Vaters vor seinem Tod wahrscheinlich waren: „Dieses Flugzeug ist aber extrem laut und unglaublich nah.“ Und genauso intensiv ist auch der Rest des Buches. So ein gutes Buch findet man tatsächlich ungefähr einmal im Jahr – wenn überhaupt.

„Oskar lässt sich nicht unterkriegen!“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Oskar ist neun, hochbegabt, altklug und sehr traurig. Sein Vater starb nämlich beim Anschlag vom 11 September. Bei den Sachen seines Vaters findet einen Schlüssel und einen Namen. Er reist nun durch die Stadt und sucht das passende Schloss. Warum war sein Vater im World Trade Center? Bei seinen Nachforschungen trifft er die verschiedensten Menschen.

Jonathan Safran Foer, junger, amerikanischer Autor mit jüdisch-europäischen Wurzeln, verknüpft diese aktuelle, amerikanische Geschichte mit der europäischen. Oskars Großeltern, seine Stütze in schweren Zeiten, sind gebrochene, heimatlose Seelen, die in Dresden ausgebombt wurden und in Amerika Zuflucht gesucht haben.

Die Verknüpfung gelingt Foer vorzüglich. Er entwickelt eine Geschichte deren Sog man sich kaum entziehen kann und die noch lange nachdenklich stimmt.

Trotz allem Ernst ist die Geschichte nicht ohne Humor. Sie ist auch für Jugendliche geeignet.
Oskar ist neun, hochbegabt, altklug und sehr traurig. Sein Vater starb nämlich beim Anschlag vom 11 September. Bei den Sachen seines Vaters findet einen Schlüssel und einen Namen. Er reist nun durch die Stadt und sucht das passende Schloss. Warum war sein Vater im World Trade Center? Bei seinen Nachforschungen trifft er die verschiedensten Menschen.

Jonathan Safran Foer, junger, amerikanischer Autor mit jüdisch-europäischen Wurzeln, verknüpft diese aktuelle, amerikanische Geschichte mit der europäischen. Oskars Großeltern, seine Stütze in schweren Zeiten, sind gebrochene, heimatlose Seelen, die in Dresden ausgebombt wurden und in Amerika Zuflucht gesucht haben.

Die Verknüpfung gelingt Foer vorzüglich. Er entwickelt eine Geschichte deren Sog man sich kaum entziehen kann und die noch lange nachdenklich stimmt.

Trotz allem Ernst ist die Geschichte nicht ohne Humor. Sie ist auch für Jugendliche geeignet.

„Extrem schnell fertig gelesen :-)“

Judith Fekete, Thalia-Buchhandlung Darmstadt

Dieser Roman ist mir von der ersten bis zur letzten Seite an's Herz gegangen.
Wortgewaltig und mit faszinierenden Bildern schildert Jonathan Safran Foer die Reise eines klugen, einsamen Jungen, quer durch New York.
Wundervoll erzählt und einfach lesenwert.

Unbedingt lesen!
Dieser Roman ist mir von der ersten bis zur letzten Seite an's Herz gegangen.
Wortgewaltig und mit faszinierenden Bildern schildert Jonathan Safran Foer die Reise eines klugen, einsamen Jungen, quer durch New York.
Wundervoll erzählt und einfach lesenwert.

Unbedingt lesen!

„Unbedingt lesen“

Petra Kraus, Thalia-Buchhandlung Emden

Es sind viele bemerkenswerte Erkenntnisse, die der 9jährige Oskar findet. Oskar ist ein besonderer Junge, Tamburinspieler, Schmuckdesigner, Veganer, Pazifist,alles auf seiner Visitenkarte vermerkt.
Der Vater von Oskar ist am 11.09 bei dem Terroranschlag auf das WTC getötet worden. Ein Schlüssel, den Oskar in einer kleinen Vase liegend findet, veranlasst ihn auf die Suche zu gehen. Diese Suche, vordergründig nach dem passenden Schloss, führt Oskar durch ganz New York. Es kommt zu wundervollen Begegnungen mit ihm bis dahin unbekannten Menschen, mit der Geschichte seines Vaters und seines Grossvaters und letztendlich auch mit sich selbst.
Ein unglaublich gefühlsstarkes Buch, das mich sehr beeindruckt hat.
Unbedingt lesen.
Es sind viele bemerkenswerte Erkenntnisse, die der 9jährige Oskar findet. Oskar ist ein besonderer Junge, Tamburinspieler, Schmuckdesigner, Veganer, Pazifist,alles auf seiner Visitenkarte vermerkt.
Der Vater von Oskar ist am 11.09 bei dem Terroranschlag auf das WTC getötet worden. Ein Schlüssel, den Oskar in einer kleinen Vase liegend findet, veranlasst ihn auf die Suche zu gehen. Diese Suche, vordergründig nach dem passenden Schloss, führt Oskar durch ganz New York. Es kommt zu wundervollen Begegnungen mit ihm bis dahin unbekannten Menschen, mit der Geschichte seines Vaters und seines Grossvaters und letztendlich auch mit sich selbst.
Ein unglaublich gefühlsstarkes Buch, das mich sehr beeindruckt hat.
Unbedingt lesen.

„Extrem genial und unglaublich berührend“

Katharina Leyendecker

Eigentlich ist dieses Buch eine Liebesgeschichte.Die Geschichte über die Liebe zwischen einem Vater und seinem Sohn.Darüber hinaus ist es noch so viel mehr:ein politisches Buch,ein nachdenkliches Buch,ein mahnendes Buch,ein trauriges Buch und ein lustiges Buch.Dieses Buch ist ein Meisterwerk,das mich voll und ganz begeistert hat! Eigentlich ist dieses Buch eine Liebesgeschichte.Die Geschichte über die Liebe zwischen einem Vater und seinem Sohn.Darüber hinaus ist es noch so viel mehr:ein politisches Buch,ein nachdenkliches Buch,ein mahnendes Buch,ein trauriges Buch und ein lustiges Buch.Dieses Buch ist ein Meisterwerk,das mich voll und ganz begeistert hat!

„Extrem laut und unglaublich nah!“

Laura-Marie Hanßen, Thalia-Buchhandlung Bremen

Am 11. September verlor Oscar seinen Vater in den Trümmern des World Trade Centers. Seit dem ist für ihn nichts mehr wie vorher. Was hat sein Vater Thomas Schell an diesem Tag im World Trade Center gemacht und warum war er nicht im familieneigenen Juweliergeschäft?
Als Oscar dann noch einen mysteriösen Schlüssel findet, beschließt er, der Geschichte seines Vaters auf den Grund zu gehen. Ausgestattet mit seinem Tamburin und ein paar Safttüten geht er den wenigen Hinweisen auf den Grund, die er hat.
Auf seinem Abenteuer, das ihn quer durch New York führt, begegnet er den unterschiedlichsten Menschen.
Langsam fügen sich die Teile zusammen. Doch wie wird die Reise für Oscar ausgehen?

Die Anschläge des 11. Septembers werden einfühlsam aus Sicht eines kleinen Jungen erzählt. Ein Roman, der einen nicht so schnell wieder loslässt und wirklich unter die Haut geht.
Am 11. September verlor Oscar seinen Vater in den Trümmern des World Trade Centers. Seit dem ist für ihn nichts mehr wie vorher. Was hat sein Vater Thomas Schell an diesem Tag im World Trade Center gemacht und warum war er nicht im familieneigenen Juweliergeschäft?
Als Oscar dann noch einen mysteriösen Schlüssel findet, beschließt er, der Geschichte seines Vaters auf den Grund zu gehen. Ausgestattet mit seinem Tamburin und ein paar Safttüten geht er den wenigen Hinweisen auf den Grund, die er hat.
Auf seinem Abenteuer, das ihn quer durch New York führt, begegnet er den unterschiedlichsten Menschen.
Langsam fügen sich die Teile zusammen. Doch wie wird die Reise für Oscar ausgehen?

Die Anschläge des 11. Septembers werden einfühlsam aus Sicht eines kleinen Jungen erzählt. Ein Roman, der einen nicht so schnell wieder loslässt und wirklich unter die Haut geht.

„Ein weiteres Lieblingsbuch“

Anke Staiger, Thalia-Buchhandlung Rastatt

Der Leser wird mit auf diese Spurensuche genommen und lernt so Oskar und seine Familie kennen. Die Geschichte ist gezeichnet von Trauer und Verlust. Ein sehr schönes und kluges Buch über die Irrfahrt eines kleinen Jungen.
Eines meiner absoluten Lieblingsbücher! Traurig, anrührend und doch auch mit viel Witz und Liebe fürs Detail geschrieben.
Der Leser wird mit auf diese Spurensuche genommen und lernt so Oskar und seine Familie kennen. Die Geschichte ist gezeichnet von Trauer und Verlust. Ein sehr schönes und kluges Buch über die Irrfahrt eines kleinen Jungen.
Eines meiner absoluten Lieblingsbücher! Traurig, anrührend und doch auch mit viel Witz und Liebe fürs Detail geschrieben.

„Extrem unterhaltsam und unglaublich traurig“

Christian Oertel, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

"Warum machen dich schöne Lieder traurig?" - "Weil sie nicht wahr sind."

Oskar Blum, neun Jahre alt, ein kleiner Schlaumeier, der einem im wahren Leben wahrscheinlich unsymphatischer kaum sein könnte, eine Nervensäge, trauert um seinen verunglückten Vater. In dessen Hinterlassenschaften findet Oskarchen ein Kuvert mit der Aufschrift "black", in ihm ein Schlüssel. Wie selbstverständlich greift das Kind zum Telefonbuch New Yorks und beschließt jeden Black in der Metropole aufzusuchen, streng alphabetisch, um herauszufinden, was es mit dem Erbe seines Vaters auf sich hat. Eine Abenteuerreise für den Held des Buches und den Leser gleichermaßen beginnt.

Jonathan Safran Foer ist ein unglaubliches Erzähltalent, er gehört in einer Riege mit Jonathan Franzen oder T.C. Boyle genannt. Die Personen und Charaktere die Foer da geschaffen hat, mit all ihren Eigenarten und Schrullen nehmen den Leser gefangen. Themen wie familiäre und amoröse Sprachlosigkeit über Generationen hinweg und deren Konsequenz, im Superlativ existieren nur noch "ja" und "nein" als sprachliches Ausdrucksmittel auf die Handflächen tätowiert, machen nachdenklich. Das immer wiederkehrende Motiv des Weinens schnürt einem die Kehle zu - die Notwendigkeit des Weinens, der Trost der Tränen.

Ich lese extrem viel und unglaublich gern, aber was rückblickend bleibt, ist eine Essenz von vielleicht zwanzig Büchern, der Rest vage Erinnerung. Dieser Roman gehört definitiv dazu. Nie habe ich bei der Lektüre eines Buches so weinen müssen; immer wieder innehalten, Passagen mehrfach lesen. Dieses Buch hat mich sehr und nachhaltig beeindruckt.

Es sei auch die originelle Typografie des Buches erwähnt, es ist reich bebildert, manch Seite ist nur mit einer Wortgruppe versehen, manche gänzlich blank, mal über mehrere Seiten nur Zahlenreihen, es wird
g e z e r r t u n d gestaucht: ein kleines Gesamtkunstwerk.
"Warum machen dich schöne Lieder traurig?" - "Weil sie nicht wahr sind."

Oskar Blum, neun Jahre alt, ein kleiner Schlaumeier, der einem im wahren Leben wahrscheinlich unsymphatischer kaum sein könnte, eine Nervensäge, trauert um seinen verunglückten Vater. In dessen Hinterlassenschaften findet Oskarchen ein Kuvert mit der Aufschrift "black", in ihm ein Schlüssel. Wie selbstverständlich greift das Kind zum Telefonbuch New Yorks und beschließt jeden Black in der Metropole aufzusuchen, streng alphabetisch, um herauszufinden, was es mit dem Erbe seines Vaters auf sich hat. Eine Abenteuerreise für den Held des Buches und den Leser gleichermaßen beginnt.

Jonathan Safran Foer ist ein unglaubliches Erzähltalent, er gehört in einer Riege mit Jonathan Franzen oder T.C. Boyle genannt. Die Personen und Charaktere die Foer da geschaffen hat, mit all ihren Eigenarten und Schrullen nehmen den Leser gefangen. Themen wie familiäre und amoröse Sprachlosigkeit über Generationen hinweg und deren Konsequenz, im Superlativ existieren nur noch "ja" und "nein" als sprachliches Ausdrucksmittel auf die Handflächen tätowiert, machen nachdenklich. Das immer wiederkehrende Motiv des Weinens schnürt einem die Kehle zu - die Notwendigkeit des Weinens, der Trost der Tränen.

Ich lese extrem viel und unglaublich gern, aber was rückblickend bleibt, ist eine Essenz von vielleicht zwanzig Büchern, der Rest vage Erinnerung. Dieser Roman gehört definitiv dazu. Nie habe ich bei der Lektüre eines Buches so weinen müssen; immer wieder innehalten, Passagen mehrfach lesen. Dieses Buch hat mich sehr und nachhaltig beeindruckt.

Es sei auch die originelle Typografie des Buches erwähnt, es ist reich bebildert, manch Seite ist nur mit einer Wortgruppe versehen, manche gänzlich blank, mal über mehrere Seiten nur Zahlenreihen, es wird
g e z e r r t u n d gestaucht: ein kleines Gesamtkunstwerk.

„Langer Nachhall“

Andrea Oberländer, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Es gibt Bücher, die sind witzig, spannend, abenteuerlich und auch wirklich gut,man liest sie ratzfatz weg und weiß einige Monate später schon nichts mehr darüber. Geht mir jedenfalls öfter so. Und dann gibt es diese ganz außergewöhnlichen Bücher, die man einfach langsamer lesen muß und die man nie wieder ganz abschütteln kann, weil sie einen so tief berühren. "Extrem laut und unglaublich nah" gehört mit Sicherheit in diese Kategorie, ein unheimlich fesselndes und berührendes Buch. Die Handlung ist so vielschichtig, dass sie sich kaum zusammenfassen läßt, aber ich kann sagen, dass man diesen außergewöhnlichen kleinen Jungen Oskar einfach ins Herz schließen muß, mit ihm trauert, liebt, rätselt, Freundschaften schließt, durch New York streift und ihn eigentlich nie weider loslassen möchte. Absolut herausragendes Buch, bitte lest es! Es gibt Bücher, die sind witzig, spannend, abenteuerlich und auch wirklich gut,man liest sie ratzfatz weg und weiß einige Monate später schon nichts mehr darüber. Geht mir jedenfalls öfter so. Und dann gibt es diese ganz außergewöhnlichen Bücher, die man einfach langsamer lesen muß und die man nie wieder ganz abschütteln kann, weil sie einen so tief berühren. "Extrem laut und unglaublich nah" gehört mit Sicherheit in diese Kategorie, ein unheimlich fesselndes und berührendes Buch. Die Handlung ist so vielschichtig, dass sie sich kaum zusammenfassen läßt, aber ich kann sagen, dass man diesen außergewöhnlichen kleinen Jungen Oskar einfach ins Herz schließen muß, mit ihm trauert, liebt, rätselt, Freundschaften schließt, durch New York streift und ihn eigentlich nie weider loslassen möchte. Absolut herausragendes Buch, bitte lest es!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
65 Bewertungen
Übersicht
55
8
2
0
0

Vielleicht ein bisschen zu nah
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 12.03.2018
Bewertet: Taschenbuch

Mir war das ein bisschen zu viel an Emotionen. Ich kann an der Traurigkeit anderer Leute nicht so viel positives sehen.

Extrem laut und unglaublich nah
von einer Kundin/einem Kunden aus Burgwedel am 02.10.2017
Bewertet: Taschenbuch

Das Buch ist sehr schön geschrieben und fesselt den Leser gleich. Man möchte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Allerdings werden bei dieser Geschichte definitiv die Augen nicht trocken bleiben. Viel Freude beim lesen.

von Victoria Richter aus Gotha am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Foer schreibt sehr einfühlsam und gefühlvoll über den kleinen Oskar Schell, dessen Vater am 11. September ums leben kommt. Ein Lieblingsbuch!