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Ungeduld des Herzens

Roman

Aus falschem Mitleid, "das eigentlich nur Ungeduld des Herzens ist", verlobt sich ein junger Leutnant mit einem siebzehnjährigen gelähmten Mädchen. Unfähig, für seine Kurzschlusshandlung geradezustehen, streitet er seinen Kameraden gegenüber die Verlobung ab. Sein Schuldbewusstsein erwacht und er ist bereit, Verantwortung zu tragen. Doch dann erfährt seine Verlobte, dass er sie verleugnet hat ...

Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.
Portrait
Stefan Zweig wurde am 28. November 1881 in Wien geboren. Noch während des Studiums veröffentlichte er 1901 seinen ersten Gedichtband. Nach der Promotion unternahm er Reisen durch nahezu die ganze Welt. Zum Militärdienst untauglich, arbeitete er im Kriegsarchiv, bis er als Kriegsgegner 1917 nach Zürich gehen konnte. Von 1919 bis 1934 lebte er zumeist in Salzburg. Seit 1935 zog er sich gelegentlich nach London zurück, wohin er 1938 emigrierte. Zunehmend ruheloser, ging er 1940 für einige Monate nach New York und übersiedelte im August 1941 nach Brasilien. Seine Autobiographie ›Die Welt von Gestern‹ und die ›Schachnovelle‹ vollendete er noch, die Biographie Balzacs blieb Fragment, als er am 23. Februar 1942 zusammen mit seiner Frau »aus freiem Willen und mit klaren Sinnen« aus dem Leben schied.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 23.08.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-90448-8
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19,1/12,6/2,7 cm
Gewicht 311 g
Auflage 1. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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Ein literarischer Hochgenuss
von Susanne Zimmer aus St. Pölten am 20.08.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Den großen Stefan Zweig zu rezensieren ist, wie Eulen nach Athen zu tragen: Worte zu finden über den Meister aller Worte, eine Schwierigkeit. Die sprachliche Besonderheit in den Werken des Schriftstellers ist unvergleichlich, der Status als Klassiker in der deutschen Literatur unbestreitbar. Der einzige abgeschlossene Roman Z... Den großen Stefan Zweig zu rezensieren ist, wie Eulen nach Athen zu tragen: Worte zu finden über den Meister aller Worte, eine Schwierigkeit. Die sprachliche Besonderheit in den Werken des Schriftstellers ist unvergleichlich, der Status als Klassiker in der deutschen Literatur unbestreitbar. Der einzige abgeschlossene Roman Zweigs behandelt die großen Themen Liebe, Mitleid und Hoffnung. Schmerzlich fürs Herz, genüsslich für das literarische Empfinden!