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Liebesnöter

Roman

Diese Augen auf dem Porträt sind seine Augen. Ella ist wie vom Blitz getroffen: Moritz’ Augen! Auf die war ihre Zwillingsschwester Inka damals hereingefallen – und hatte es mit ihrem Leben bezahlt. Seitdem ist Moritz wie vom Erdboden verschluckt. Doch wenn er einer schwedischen Malerin Modell gesessen hat, dann muss er noch am Leben sein. Neugier und Abenteuerlust flackern in Ella auf – und sie steigt spontan in einen Flieger nach Stockholm, um Moritz zur Rede zu stellen. Im Hotel angekommen, erliegt Ella aber erst einmal dem Charme des unwiderstehlichen Franzosen Roger…
Liebe, Eifersucht und eine gesalzene Portion schwarzer Humor – der neue Roman aus der Feder der Bestsellerautorin Gaby Hauptmann!
Rezension
"Eine Gaby Hauptmann, die für Spannung, Erotik und Unterhaltung sorgt, von der ersten bis zur letzten Zeile.", Echo, 01.09.2012 20151120
Portrait
Gaby Hauptmann, geboren 1957 in Trossingen, lebt als freie Journalistin und Autorin in Allensbach am Bodensee. Ihre Romane »Suche impotenten Mann fürs Leben«, »Nur ein toter Mann ist ein guter Mann«, »Die Lüge im Bett«, »Eine Handvoll Männlichkeit«, »Die Meute der Erben«, »Ein Liebhaber zuviel ist noch zuwenig«, »Fünf-Sterne-Kerle inklusive«, »Hengstparade«, »Yachtfieber«, »Ran an den Mann«, »Nicht schon wieder al dente«, »Rückflug zu verschenken«, »Ticket ins Paradies«, »Hängepartie«, »Liebesnöter«, »Zeig mir was Liebe ist«, » Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud« und »Scheidung nie - nur Mord!« sind Bestseller und wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und erfolgreich verfilmt. Außerdem erschienen die Erzählungsbände »Frauenhand auf Männerpo« und »Das Glück mit den Männern«, ihr ganz persönliches Buch »Mehr davon. Vom Leben und der Lust am Leben«, das Kinderbuch »Rocky der Racker«, die mehrbändigen Jugendbuchreihen »Alexa, die Amazone« und die »Kaya«-Reiterbücher, sowie »Wo die Engel Weihnachten feiern« und die von ihr herausgegebene Anthologie »Gelegenheit macht Liebe«. Zuletzt erschien »Plötzlich Millionärin - nichts wie weg!«. 2019 moderierte Gaby Hauptmann die Runde "Talk am See" im SWR, in der sie wöchentlich mit Prominenten und Gästen aus der Region zu aktuellen Themen sprach.
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  • Für
    Doris, Gerd, Hanjo, Joe, Lesley und Tom und Hans Trümper
    Abi 77
    We re older but not wiser,
    For in our hearts the dreams are still the same
    Dienstag
    Der dicke Pinselstrich war ihr zu schwer, die Bilder zu düster, die Motive zu freudlos. Es passte irgendwie zu der Welt da draußen, dem Sprühregen vor den hohen Galeriefenstern und überhaupt zu ihrer Stimmung. Ella fragte sich, warum sie sich zu dieser Vernissage hatte überreden lassen. Sie kannte die Künstlerin nicht, sie wollte nichts kaufen, und eigentlich wartete sie nur auf Ben. Und das schon seit einer halben Stunde.
    Ella ließ ihren Blick über die anderen Gäste schweifen. Die üblichen Verdächtigen. Die einen, die ihren erhabenen Kunstverstand schon über die entsprechende Kleidung ausdrückten, die anderen, die wirklich an den Gemälden interessiert waren und weniger an der Marke des Sekts und der Qualität der Canapés. Und schließlich die Hobbymaler, die in Grüppchen vor einem Bild standen und leidenschaftlich diskutierten. Dazu gehörte normalerweise auch Ben. Er suchte immer das Gespräch mit dem Künstler, war brennend an dem Wie und Warum, der Technik und dem Impuls zu einem Werk interessiert. Doch heute war die Künstlerin nicht anwesend, ein schweres Unwetter hatte ihren Flug von Stockholm verhindert.
    Ella überlegte, ob sie Ben darüber informieren sollte vielleicht wollte er dann ja gar nicht mehr kommen, und sie könnte ihren Aufenthalt hier drastisch abkürzen? Sie war den ganzen Tag von einem Termin zum anderen gehetzt, war hundemüde und sehnte sich nach einem heißen Bad. Vielleicht würde es ihm ja reichen, wenn sie ihm einfach von ihren Eindrücken erzählte? Ella ging die Bilder ab, die sie noch nicht gesehen hatte, und trank dabei ihr Glas aus. Auch hier herrschten Düsternis und der breite Pinselstrich, fast schon wie mit dem Spachtel aufgetragen. Naturmotive, mystische Irrlichter, Wasser und Wälder. Die Bilder waren Ella unheimlich, unbestimmte Erinnerungen kamen hoch, schnell ging sie weiter. Die Gemälde auf der Rückseite der Stellwände hatten dagegen einen völlig anderen Charakter: abstrakter, bunt, farbig, heiter. Mädchen tanzten mit Blumenkränzen im Haar, die Sonne flirrte, man konnte ihr Lachen hören.
    Gute-Laune-Bilder, dachte Ella. So etwas bräuchte sie eigentlich in ihrem Büro als Antidepressivum, wenn ihr mal wieder alles auf die Nerven ging. Sie zog ihr Handy heraus, um Ben anzurufen, und sah, dass er es auch schon versucht hatte. Offensichtlich hatte sie im Stimmengewirr das Läuten überhört. Ben teilte ihr per Mailbox mit, dass es im Büro eine Verzögerung gebe und er leider nicht kommen könne. Typisch Ben. Nie klappte eine Verabredung. Langsam nervte sie das wirklich. Nur ihm zuliebe war sie überhaupt hierhergekommen, und jetzt stand sie alleine da. Ärgerlich stellte sie ihr Sektglas ab. Nur keine schlechte Laune, versuchte sie sich beim Hinausgehen aufzumuntern, und wählte den menschenleersten Weg entlang einer Portraitreihe in Richtung Ausgang. Freu dich auf ein duftendes Bad, auf eine Auszeit, auf den gemütlichen Abend mit allem, was du dir selbst Gutes tun kannst. Sie hatte sich schon fast selbst von ihrer guten Laune überzeugt, da sah sie ihn. Sie sah ihn aus dem Augenwinkel, und eigentlich war es, als sähe er sie. Sie blieb stehen und hatte plötzlich das Gefühl, völlig alleine in dem Raum zu sein. Nur er und sie. Sie traute sich kaum, den Kopf nach ihm zu drehen, aus Angst, etwas zu sehen, was sie nicht sehen wollte. Was sie lieber nicht wissen wollte. Gleichzeitig fühlte sie, dass es dafür schon zu spät war. Sie schloss die Augen und trat auf das Bild zu. Dann zählte sie bis fünf und öffnete die Augen. Es war nicht wirklich er, eher das, was die Malerin in ihm gesehen hat. Große, braune, aufmerksame Augen, eine steile Unmutsfalte an der Nasenwurzel, einen leicht spöttischen Mund. Der Rest ging unter in breiten Pinselstrichen, die die Konturen des Gesichtes nur erahnen ließe
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 316
Erscheinungsdatum 14.05.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-27447-0
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,8/12,3/3,3 cm
Gewicht 335 g
Buch (Taschenbuch)
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Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Charmante Komödie, mit bissigem Humor. Diese Geschichte ist unterhaltsam und leicht zu lesen, perfekt für den Urlaub.

Anders als erwartet!

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Eigentlich habe ich ein freches Frauenbuch erwartet, so für zwischendurch, doch es kam ganz anders. Ella besucht eine Ausstellung und entdeckt ein Portrait, das bei ihr Erinnerungen wachruft. Moritz ist bei der Abifeier vor knapp 20 Jahren spurlos verschwunden nachdem ihre Zwillingsschwester ertrunken ist. Sie will endlich wissen was geschah und reist nach Stockholm um Inga zu finden, die Malerin des Portraits.Da lernt sie einen netten Franzosen kennen, Roger, und entdeckt eine spannende Stadt, die den Besuch lohnt. Die Geschichte entwickelt sich nach und nach zu einem Krimi und erinnert etwas an "Ewig Dein" von Glattauer. Ich war echt angenehm überrascht!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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Spannend...
von einer Kundin/einem Kunden am 30.10.2013
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Dieses Buch ist spannend, prickelnd und wirklich zu empfehlen. Nimmt eine überraschende Wende. Habe danach noch mehrere Bücher von Gaby Hauptmann gelesen.

Einfach super
von einer Kundin/einem Kunden aus Braunschweig am 28.08.2013

Man kann dieses Buch einfach nicht beseite legen - soo spannend ist es geschrieben. Zum Teil kribbelt es unter der Haut. Einer der besten Romane von Gaby Hauptmann wie ich finde.

Erfrischend!!!
von Gudrun Krull aus Lingen (Ems) am 19.06.2012

Eine erfrischende Urlaubslektüre, wieder wunderschön geschrieben von Gaby Hauptmann. Ella ist wie vom Blitz getroffen: Auf einer Ausstellung blickt sie in Moritz' Augen. Denn auf einem Porträt einer schwedischen Malerin erkennt sie den Liebhaber ihrer Zwillingsschwester Inka wieder. Moritz hat Inkas Leben auf dem Gewissen und is... Eine erfrischende Urlaubslektüre, wieder wunderschön geschrieben von Gaby Hauptmann. Ella ist wie vom Blitz getroffen: Auf einer Ausstellung blickt sie in Moritz' Augen. Denn auf einem Porträt einer schwedischen Malerin erkennt sie den Liebhaber ihrer Zwillingsschwester Inka wieder. Moritz hat Inkas Leben auf dem Gewissen und ist seit dem verhängnisvollen Tag verschwunden.Ella fliegt nach Stockholm um Moritz zu finden. In Stockholm lernt sie den unwiderstehlichen Roger kennen und für Ella beginnt eine aufregende Zeit in Schweden. Lesen sie selbst, es ist herrlich !!!