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Einmal durch die Hölle und zurück

Roman

(40)

Endlich - die Fortsetzung zum SPIEGEL-Bestseller »Schneller als der Tod«!

Nachdem ihm die Flucht vor den Mobstern aus Manhattan gelang, arbeitet Ex-Auftragskiller Pietro unter dem Decknamen Dr. Lionel Azimuth als Schiffsarzt auf einem Luxus-Kreuzfahrer. Doch dann erhält er über einen alten Bekannten ein verlockendes Angebot: für einen mysteriösen Milliardär soll er überprüfen, ob dieser einem Schwindler aufgesessen ist. Zusammen mit der überaus attraktiven Paläontologin Violet macht sich Pietro alias Lionel auf die Suche nach der Wahrheit – und landet mitten in einem Inferno aus Wahnsinn und Gewalt…»Einmal durch die Hölle und zurück« ist ein Fortsetzungskracher, genauso blutrünstig und brüllend komisch. Mit Pietro Brnwa erschuf Josh Bazell den coolsten Antihelden aller Zeiten – und der ist jetzt wieder da!

Portrait
Josh Bazell studierte Literatur und ist ausgebildeter Arzt. Sein erster Roman ›Schneller als der Tod‹ wurde in mehr als dreißig Sprachen übersetzt und war in vielen Ländern Bestseller. Außerdem wurde er 2010 mit dem Deutschen Krimi-Preis ausgezeichnet. Josh Bazell lebt in Brooklyn und Barcelona.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 416 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.11.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783104016276
Verlag Fischer E-Books
Dateigröße 897 KB
Übersetzer Thomas Gunkel, Malte Krutzsch
Verkaufsrang 39.067
eBook
9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Aberwitzig, skurril und mit viel schwarzem Humor ist dieser Krimi gespickt, der sich aus der Masse der Kriminalromane heraushebt. Aberwitzig, skurril und mit viel schwarzem Humor ist dieser Krimi gespickt, der sich aus der Masse der Kriminalromane heraushebt.

Thomas Canje, Thalia-Buchhandlung Krefeld

Ebenso spannender wie witziger Thriller. Teils schwarzer, teils skurriler Humor gepaart mit Action sorgen für beste Unterhaltung. Ebenso spannender wie witziger Thriller. Teils schwarzer, teils skurriler Humor gepaart mit Action sorgen für beste Unterhaltung.

Melanie Böhm, Thalia-Buchhandlung Hagen

Rasanter Schreibstil, tolle Protagonisten, eine spannende Story - und die (Lese-)Zeit vergeht wie im Flug! Rasanter Schreibstil, tolle Protagonisten, eine spannende Story - und die (Lese-)Zeit vergeht wie im Flug!

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Diese rasante Achterbahnfahrt des Exkillers hat mich kaum Atem holen lassen. Eine spannende Mixtur aus Action und tiefschwarzem Humor. Das Buch hat einfach nir Spaß gemacht! Diese rasante Achterbahnfahrt des Exkillers hat mich kaum Atem holen lassen. Eine spannende Mixtur aus Action und tiefschwarzem Humor. Das Buch hat einfach nir Spaß gemacht!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Muenster

Der zweite Teil des Autoren. Nach "Schneller als der Tod" geht es weiter mit unserem Mafia-Arzt. Nicht ganz so gut gelungen wie der Erste aber immer noch sehr spannend. Der zweite Teil des Autoren. Nach "Schneller als der Tod" geht es weiter mit unserem Mafia-Arzt. Nicht ganz so gut gelungen wie der Erste aber immer noch sehr spannend.

„Einmal durch die Hölle und zurück“

M. Dupré, Thalia-Buchhandlung Limburg

Josh Bazells zweiter Roman "Einmal durch die Hölle und zurück" greift die Geschichte des ehemaligen Mafiakillers Peter Brown (aka. Pietro Brwna aka. Lionel Azimuth) wieder auf. Als Bordarzt auf einem Kreuzfahrtschiff versteckt sich Brown auf den Weltmeeren vor seinen mafiösen Verfolgern. Da kommt ihm das Angebot eines einsiedlerischen Millionärs gerade recht, eine Paläontologin auf einer Expedition zu begleiten und für ihre Sicherheit zu sorgen. Dass das Ziel der Expedition ( ein Seeungeheuer zu finden) Peter etwas skurril erscheint, stört ihn nicht sonderlich. Denn die Paläontologin entpuppt sich als ziemlich heißes Geschoß. Und wo wir gerade von Geschossen reden: bald gibt es selbstverständlich die ersten Toten und ein skurriles Pandämonium aus Meeresbiologie, Mafia, Bühnenmagiern, Sarah Palin und blauen Bohnen beginnt sich zu entfalten...

Josh Bazell hat hier viel versucht, um seinem Erstling "Schneller als der Tod" gerecht zu werden. Geglückt ist das leider nur hier und da mal. "Einmal durch die Hölle und zurück" verliert sich in seinen verschiedenen Skurrilitäten. Ich kann es nicht besser ausdrücken als der Kollege Revermann: "Er bleibt im Morast der Bemühung stecken". Mein Fazit: immer nochein lesenswerter Roman, aber der dritte Teil darf gerne wieder ein, zwei Gänge hochschalten.
Josh Bazells zweiter Roman "Einmal durch die Hölle und zurück" greift die Geschichte des ehemaligen Mafiakillers Peter Brown (aka. Pietro Brwna aka. Lionel Azimuth) wieder auf. Als Bordarzt auf einem Kreuzfahrtschiff versteckt sich Brown auf den Weltmeeren vor seinen mafiösen Verfolgern. Da kommt ihm das Angebot eines einsiedlerischen Millionärs gerade recht, eine Paläontologin auf einer Expedition zu begleiten und für ihre Sicherheit zu sorgen. Dass das Ziel der Expedition ( ein Seeungeheuer zu finden) Peter etwas skurril erscheint, stört ihn nicht sonderlich. Denn die Paläontologin entpuppt sich als ziemlich heißes Geschoß. Und wo wir gerade von Geschossen reden: bald gibt es selbstverständlich die ersten Toten und ein skurriles Pandämonium aus Meeresbiologie, Mafia, Bühnenmagiern, Sarah Palin und blauen Bohnen beginnt sich zu entfalten...

Josh Bazell hat hier viel versucht, um seinem Erstling "Schneller als der Tod" gerecht zu werden. Geglückt ist das leider nur hier und da mal. "Einmal durch die Hölle und zurück" verliert sich in seinen verschiedenen Skurrilitäten. Ich kann es nicht besser ausdrücken als der Kollege Revermann: "Er bleibt im Morast der Bemühung stecken". Mein Fazit: immer nochein lesenswerter Roman, aber der dritte Teil darf gerne wieder ein, zwei Gänge hochschalten.

„zynisch, hochpolitisch, rabenschwarz“

Britta Weiler

Jetzt gibt es ihn auch als Taschenbuch: Den 2. Band mit dem zynischen Ex-Mafiakiller im Zeugenschutzprogramm mit seinen wunderbaren Abschweifungen in Politik, Ethik, Geschichte, Ökologie etc. - nicht immer pc aber immer kurzweilig. Diesmal soll er gemeinsam mit einer Paläontologin (jung, sportlich, attraktiv) dem Geheimnis eines angeblichen Seeungeheuers nachspüren. Dabei kommen Drogen und Knarren wieder voll zum Einsatz - diesmal alles in allem aber weniger haarsträubend, auch wenn der Plot anderes vermuten läßt.

Wer sich von "Schneller als der Tod" bestens unterhalten gefühlt hat, kommt auch hier wieder voll auf seine Kosten: zynisch, witzig, rabenschwarz!
Jetzt gibt es ihn auch als Taschenbuch: Den 2. Band mit dem zynischen Ex-Mafiakiller im Zeugenschutzprogramm mit seinen wunderbaren Abschweifungen in Politik, Ethik, Geschichte, Ökologie etc. - nicht immer pc aber immer kurzweilig. Diesmal soll er gemeinsam mit einer Paläontologin (jung, sportlich, attraktiv) dem Geheimnis eines angeblichen Seeungeheuers nachspüren. Dabei kommen Drogen und Knarren wieder voll zum Einsatz - diesmal alles in allem aber weniger haarsträubend, auch wenn der Plot anderes vermuten läßt.

Wer sich von "Schneller als der Tod" bestens unterhalten gefühlt hat, kommt auch hier wieder voll auf seine Kosten: zynisch, witzig, rabenschwarz!

„Abgedrehte Story, skurrile Figuren und verrückte Verwicklungen“

Andreas Hack, Thalia-Buchhandlung Bonn

Der aus dem Thriller "Schneller als der Tod" bekannte ehemalige Mafiakiller Pietro Brwna wird von einem Multimilliardär beauftragt, die Geschichte über ein Seeungeheuer im White Lake, Minessota, zu überprüfen. Er macht sich auf, um des Rätsels Lösung zu finden und trifft auf eine Vielzahl merkwürdiger Gestalten...
Leser, die eine klassische Krimihandlung mit klarer Rollenverteilung bevorzugen, werden von diesem Buch enttäuscht sein; Bazells Roman eignet sich eher für Leser, die Krimis mit schrägen Humor und bizzarer Handlung mögen.
Auch wenn "Einmal durch die Hölle...“ nicht an Bazells Debütroman "Schneller als der Tod" heranreicht, ist es trotzdem ein unterhaltsames, nicht alltägliches Buch, das sich aus der Masse der Kriminalromane hervorhebt.
Der aus dem Thriller "Schneller als der Tod" bekannte ehemalige Mafiakiller Pietro Brwna wird von einem Multimilliardär beauftragt, die Geschichte über ein Seeungeheuer im White Lake, Minessota, zu überprüfen. Er macht sich auf, um des Rätsels Lösung zu finden und trifft auf eine Vielzahl merkwürdiger Gestalten...
Leser, die eine klassische Krimihandlung mit klarer Rollenverteilung bevorzugen, werden von diesem Buch enttäuscht sein; Bazells Roman eignet sich eher für Leser, die Krimis mit schrägen Humor und bizzarer Handlung mögen.
Auch wenn "Einmal durch die Hölle...“ nicht an Bazells Debütroman "Schneller als der Tod" heranreicht, ist es trotzdem ein unterhaltsames, nicht alltägliches Buch, das sich aus der Masse der Kriminalromane hervorhebt.

„Beim nächsten Mal wieder Höchstleistung Mr. Bazell“

Gerd Gewinner, Thalia-Buchhandlung Hof

Was macht denn mein alter zynischer Exmafioso und Onkel Doktor Pietro Brwna mit den unorthodoxen Praxismethoden jetzt so? Das fragte ich mich als verwöhnter Bazell-Wiederholungsleser. Ach so, er ist derzeit als seekranker Arzt auf einem Kreuzfahrtschiff untergetaucht. Blos gut, dass ihn ein ominäser Milliardär beauftragt herauszufinden, ob dieser einem Schwindel um ein menschmordendes amerikanisches Nessie im White Lake-Minnesota aufgesessen ist. Seite an Seite mit der ultra-schönen Paläontologin Violet macht er sich also auf dem Weg. Und siehe da, ein neues Buch-Genre ist geboren. Der rasant aberwitzige Mafia-Fantasie-Thriller mit politischem Hintergrund. Die unzähligen Fußnoten habe ich mir irgendwann gespart...
Fazit: Für Neueinsteiger immer noch besser als die übliche Thrillerkost. Die anderen Bazell-Leser warten auf ein besseres 3. Buch.
Was macht denn mein alter zynischer Exmafioso und Onkel Doktor Pietro Brwna mit den unorthodoxen Praxismethoden jetzt so? Das fragte ich mich als verwöhnter Bazell-Wiederholungsleser. Ach so, er ist derzeit als seekranker Arzt auf einem Kreuzfahrtschiff untergetaucht. Blos gut, dass ihn ein ominäser Milliardär beauftragt herauszufinden, ob dieser einem Schwindel um ein menschmordendes amerikanisches Nessie im White Lake-Minnesota aufgesessen ist. Seite an Seite mit der ultra-schönen Paläontologin Violet macht er sich also auf dem Weg. Und siehe da, ein neues Buch-Genre ist geboren. Der rasant aberwitzige Mafia-Fantasie-Thriller mit politischem Hintergrund. Die unzähligen Fußnoten habe ich mir irgendwann gespart...
Fazit: Für Neueinsteiger immer noch besser als die übliche Thrillerkost. Die anderen Bazell-Leser warten auf ein besseres 3. Buch.

„Einmal durch den See und zurück...“

Moritz Revermann, Thalia-Buchhandlung Neuss

Nein, Herr Bazell, die Hölle konnte ich nirgends entdecken (da lese ich gerade viel besseren Stoff: John Nivens: 'Gott bewahre' - selten wurde bei einer Höllenbeschreibung mehr gelacht als gerade in Düsseldorf!) und so bleibt dieser Nachfolger zu 'Schneller als der Tod' im Morast der Bemühung stecken: Wie toppe ich ein Kultbuch?

Gelesen, flott gelesen, kurzweilige Unterhaltung ja, großartiger Anmerkungsteil ja, - und das wars. Wahrscheinlich habe ich einfach zu viel erwartet und wurde dahingehend enttäuscht. Wäre dies Bazells erster Roman gewesen, hätte es genug Gründe gegeben, ihn zu loben, so aber ist er unter seiner eigenen Meßlatte durchgesprungen...

Lesenswert trotzdem. Aber auch nicht mehr. Allerdings bin ich mir sicher, dass der nächste Bazell wieder kultiger wird. Ich werde ihn lesen, denn ich weiß, was er kann!
Nein, Herr Bazell, die Hölle konnte ich nirgends entdecken (da lese ich gerade viel besseren Stoff: John Nivens: 'Gott bewahre' - selten wurde bei einer Höllenbeschreibung mehr gelacht als gerade in Düsseldorf!) und so bleibt dieser Nachfolger zu 'Schneller als der Tod' im Morast der Bemühung stecken: Wie toppe ich ein Kultbuch?

Gelesen, flott gelesen, kurzweilige Unterhaltung ja, großartiger Anmerkungsteil ja, - und das wars. Wahrscheinlich habe ich einfach zu viel erwartet und wurde dahingehend enttäuscht. Wäre dies Bazells erster Roman gewesen, hätte es genug Gründe gegeben, ihn zu loben, so aber ist er unter seiner eigenen Meßlatte durchgesprungen...

Lesenswert trotzdem. Aber auch nicht mehr. Allerdings bin ich mir sicher, dass der nächste Bazell wieder kultiger wird. Ich werde ihn lesen, denn ich weiß, was er kann!

„Hier bleibt kein Auge trocken!“

Hendrikje Adriani, Thalia-Buchhandlung Berlin

Josh Bazell ist ein neuer Coup gelungen: in seinem aktuellen Thriller geht es wieder um den bereits bekannten Ex-Mafiakiller - der jetzt Zahnarzt auf einem Kreuzfahrtschiff ist! Das allein wäre ja schon schräg genug, aber es tauchen auch noch ein Milliardär, eine Paläontologin, ein Seeungeheuer, Meth-Hersteller, ein Las Vegas-Zauberer, diverse Gangster und nicht zuletzt US-Politikerin Sarah Palin auf - und diese Mischung hat es in sich! Turbulent, rabenschwarz, spannend, lustig, skurrill... eben echt Josh Bazell! Josh Bazell ist ein neuer Coup gelungen: in seinem aktuellen Thriller geht es wieder um den bereits bekannten Ex-Mafiakiller - der jetzt Zahnarzt auf einem Kreuzfahrtschiff ist! Das allein wäre ja schon schräg genug, aber es tauchen auch noch ein Milliardär, eine Paläontologin, ein Seeungeheuer, Meth-Hersteller, ein Las Vegas-Zauberer, diverse Gangster und nicht zuletzt US-Politikerin Sarah Palin auf - und diese Mischung hat es in sich! Turbulent, rabenschwarz, spannend, lustig, skurrill... eben echt Josh Bazell!

„Ein würdiger Nachfolger!“

Hendrik Sadowski, Thalia-Buchhandlung Hamm

Schon "Schneller als der Tod" hat mir, mit seinem hohen Unterhaltungsfaktor und seinem zynischen Protagonisten, sehr gut gefallen. Endlich ist nun auch der Nachfolger erhältlich, auf den ich eine gefühlte Ewigkeit gewartet habe. Oft schmälern ja große Erwartungen das Lesevergnügen beträchtlich, nicht aber bei Josh Bazell. Mit einzigartigem Sinn für (zumeist schwarzen) Humor hat Bazell einen Nachfolger abgeliefert, der dem Vorgänger in Sachen Unterhaltung in keiner Weise nachsteht, ohne sich dabei in Albernheiten zu verstricken, oder an Spannung zu verlieren. Sehr Empfehlenswert!!! Schon "Schneller als der Tod" hat mir, mit seinem hohen Unterhaltungsfaktor und seinem zynischen Protagonisten, sehr gut gefallen. Endlich ist nun auch der Nachfolger erhältlich, auf den ich eine gefühlte Ewigkeit gewartet habe. Oft schmälern ja große Erwartungen das Lesevergnügen beträchtlich, nicht aber bei Josh Bazell. Mit einzigartigem Sinn für (zumeist schwarzen) Humor hat Bazell einen Nachfolger abgeliefert, der dem Vorgänger in Sachen Unterhaltung in keiner Weise nachsteht, ohne sich dabei in Albernheiten zu verstricken, oder an Spannung zu verlieren. Sehr Empfehlenswert!!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
40 Bewertungen
Übersicht
10
14
8
5
3

Einmal durch die Hölle...
von einer Kundin/einem Kunden aus Perpignan am 19.07.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ex-Auftragskiller Pietro erhält ein verlockendes Angebot: Er soll für den Milliadär Rec Bill herausfinden, ob sich im White Lake ein Seeungeheuer befindet. Die Paläontologin Violet Hurst begleitet auf die Expedition. Dazu müssen sie in die tiefste Provinz der USA, ins Herz Minnesotas. Ford ist keine Bilderbuchkleinstadt eher ein urbanisierter... Ex-Auftragskiller Pietro erhält ein verlockendes Angebot: Er soll für den Milliadär Rec Bill herausfinden, ob sich im White Lake ein Seeungeheuer befindet. Die Paläontologin Violet Hurst begleitet auf die Expedition. Dazu müssen sie in die tiefste Provinz der USA, ins Herz Minnesotas. Ford ist keine Bilderbuchkleinstadt eher ein urbanisierter Albtraum, voller Verlierer, Drogenfreaks und Bad Guys. Im nahe gelegenen White Lake See sind Menschen angeblichen von einem Seeungeheuer vom Leben zum Tode befördert worden. In Ford herrschen- neben selbst hergestellten synthetischen Drogen- Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und Misstrauen. Pietro glaubt die Geschichte vom Nessi-verwandten Seeungeheuer natürlich nicht. Aber für 85000 Dollar ist ihm kein Weg zu weit, keine Idee zu blöd. Pietro ist Vernunft pur. Genau wie die schöne Violet. Zwischen den beiden entspinnt sich eine explosive Beziehung. Leider hält der Roman nicht, was der Buchumschlag verspricht. Da wird ein Inferno aus Wahnsinn und Gewalt angekündigt. Ein Riesenspaß, soll da auf den Leser zukommen. Im Buch sind von davon nur homöopathische Dosen zu finden. Vor allem kommt die Spannung zu kurz. Dafür ist der „Ich“-Erzähler Pietro ein echter Pluspunkt. Ein heiliger Unheiliger mit Hang zum Nihilismus. Überhaupt hat Josh Bazell ein gute Händchen beim Figurenaufbau. Außer dem Milliardär Rec Bill, den ich als zu saftlos empfunden habe, wirkt das gesamte Personal vom Leben auf sonderbare Weise deformiert, interessant und skurril, wenn auch bezogen auf das Ende, nicht immer glaubhaft. Der Text erzeugt trotz fehlender Spannung einen gewissen Sog, weil die ironische Sichtweise des Protagonisten und der Dauerschlagabtausch mit Violet ein regelrechtes Sperrfeuer gegen aufkommende Langeweile legen. Ungemein intelligente Dialoge atmen die liberal aufgeklärte Grundhaltung des Autoren, der falschen Konservatismus und Unwissenheit seines Geburtslandes anprangert. Da wird anhand der Evolution, die wortgetreue Auslegung der Bibel zerlegt. Sarah Palin, ehemalige Präsidentschaftskandidatin der USA bekommt ihr Fett weg, wobei es allerdings nur partiell komisch zugeht. Die Leugner des Klimawandels, die gesamte neoliberale Elite des politischen Amerikas wird mit Hohn und Spott überzeugen. Was oft in unzähligen Fußnoten geschieht, die jeweils den Lesefluss unterbrechen und mit der Handlung wenig zu tun haben. Fast hat man den Eindruck, der Roman wäre lediglich wegen der Fußnoten und dem Anhang geschrieben worden. Denn inhaltlich hapert es bei dem Buch über weite Strecken. Da wäre ein läppisch abgehandeltes, unglaubwürdiges Ende zu nennen, dass ich ehrlich gesagt, schon hundert Seiten lang auf mich zukommen gesehen habe. Oder dramaturgisch durchhängende Handlungsabläufe, die in Lappalien münden, wie bei der nächtlichen Fotostory. Vieles ist einfach an mir vorbei gelaufen, manches fand ich unverständlich. Das Lustige ist: Letztlich scheitert der Roman ausgerechnet auf der Ebene auf die Josh Bazell den Leser hinführen will, es mangelt an logischer Unterfütterung der der Welt präsentierten Wahrheit, an Nachvollziehbarkeit. -Ja, an Vernunft.

von einer Kundin/einem Kunden aus Hilden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Abgedrehte Krimireihe, unerwartet und drastisch. Für alle, die mal was Neues lesen wollen, dass in kein Schema passt. Sehr gut.

Höllentrip
von Leni Pawelczynski aus Wiesbaden am 29.03.2012

Endlich, Peter Brown ist wieder zurück! Und mit ihm die ganze atemberaubende Rasanz und die bewährte schräge Derbheit des ersten Teils "Schneller als der Tod ". Achtung, wer diese Story liest,könnte verschlungen werden!