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Der Golem

Roman

Fischer Klassik Plus

(9)

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Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon.
Mit dem Autorenporträt aus dem Metzler Lexikon Autoren.
Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.

Im siebzehnten Jahrhundert soll Rabbi Löw nach verlorenengegangenen Schriften der Kabbala einen künstlichen Menschen – den Golem – geschaffen haben. Nur eine alte Legende? Ein Traumgespinst? Ein Gespenst des kollektiven Unbewussten? Gustav Meyrink schrieb in der Tradition der schwarzen Romantik einen der ersten und unheimlichsten phantastischen Romane deutscher Sprache.

Portrait
Der österreichische Schriftsteller hieß eigentlich Gustav Meyer. Er wurde am 19. Januar 1868 in Wien geboren. Ab 1889 arbeitete er als Bankier in Prag, 1902 wurde er des Betrugs verdächtigt. 1905 ging er nach München und war dort als freier Schriftsteller tätig. Er wurde zum Vertreter der phantastischen Literatur mit Werken wie ›Der Golem‹ (1915), ›Walpurgisnacht‹ (1917) oder ›Der weiße Dominikaner‹ (1921). 1927 konvertierte der Schriftsteller zum Mahajana-Buddhismus. Von 1911 bis zu seinem Tod am 4. Dezember 1932 lebte Meyrink in Starnberg.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 285 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.11.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783104008745
Verlag Fischer E-Books
Dateigröße 767 KB
eBook
3,99
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Vanessa Pludra, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein sehr eindrucksvolles Buch, das besonders mit seiner dichten, düsteren und mysteriösen Atmosphäre total überzeugen kann. Zu Recht ein bedeutender Klassiker! Ein sehr eindrucksvolles Buch, das besonders mit seiner dichten, düsteren und mysteriösen Atmosphäre total überzeugen kann. Zu Recht ein bedeutender Klassiker!

„Da macht man Urlaub in Prag,“

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

sieht sich das Judenviertel an und fühlt sich endlich bereit, den Golem zu lesen. Ganz zu Anfang sei bemerkt, das ich mit expressionistischen Romanen schon immer meine Probleme hatte. Aber dieser ist wirklich toll. Verworren, gespenstrisch, düster und auch esoterisch. Man sieht die Gestalten durch das alte Prag ziehen und weiß nicht, ist dies alles wahr oder nur ein Traum. Unbedingt lesen. sieht sich das Judenviertel an und fühlt sich endlich bereit, den Golem zu lesen. Ganz zu Anfang sei bemerkt, das ich mit expressionistischen Romanen schon immer meine Probleme hatte. Aber dieser ist wirklich toll. Verworren, gespenstrisch, düster und auch esoterisch. Man sieht die Gestalten durch das alte Prag ziehen und weiß nicht, ist dies alles wahr oder nur ein Traum. Unbedingt lesen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
6
1
0
2
0

von einer Kundin/einem Kunden aus Gotha am 22.11.2016
Bewertet: anderes Format

Pflichtlektüre für Golem- Interessierte, aber ich habe nicht so richtig Zugang dazu gefunden. Langatmig geschrieben, verschachtelte Sätze und wenig Handlung.

von Undine Herr aus Gotha am 13.06.2016
Bewertet: anderes Format

Pflichtlektüre für Golem- Interessierte, aber ich habe nicht so richtig Zugang dazu gefunden. Langatmig geschrieben, verschachtelte Sätze und wenig Handlung.

Okkultes Meisterwerk
von einer Kundin/einem Kunden aus Meltingen am 25.08.2013
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Golem ist ein Meisterwerk, das seinesgeleichen sucht. Meyrink vermischt Traum und Wachzustand, Bewusstsein und Unbewusstes, Magie und Alltag zu einer ergreifenden, von verschiedenen Schicksalen berichtenden Suche eines Einsamen nach Wahrheit und Erlösung. Der "Golem" ist dabei nur am Rande die Sagengestalt der chassidischen Legenden, es geht um viel... Der Golem ist ein Meisterwerk, das seinesgeleichen sucht. Meyrink vermischt Traum und Wachzustand, Bewusstsein und Unbewusstes, Magie und Alltag zu einer ergreifenden, von verschiedenen Schicksalen berichtenden Suche eines Einsamen nach Wahrheit und Erlösung. Der "Golem" ist dabei nur am Rande die Sagengestalt der chassidischen Legenden, es geht um viel tiefere Geheimnisse, wie der Protagonist bald herausfindet. In den gewundenen, verwirrenden Gassen des Ghettos in Prag irrt er von einer seltsam-obskuren Begebenheit zur nächsten, von einem Schritt zum nächsten. Dieses Werk ist meisterhaft in der Dramaturgie, in der Charakterzeichnung und in der Verschmelzung von Gegensätzlichem. Wirklich grossartig ist es aber in der okkulten Tiefe, die es nach und nach offenbart. Ich habe es zum vierten Mal gelesen und jedes mal offenbart es mir neue Aspekte, die ich vorher nicht kannte. Für mich eines der wichtigsten Bücher, die ich jemals gelesen habe. Wer sich darauf mit offenem Herz einlässt wird belohnt.