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Fast ein bisschen Frühling

Roman

Alex Capus

(9)
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Beschreibung

Die deutsche Antwort auf Bonnie und Clyde: Zwei arbeitslose Burschen wollen 1933 aus Nazideutschland fliehen, überfallen eine Bank, um sich das Reisegeld zu beschaffen, und stranden auf ihrer ziellosen Flucht schließlich in Basel. Dort nämlich verliebt sich einer von ihnen in Dorly Schupp, eine Schallplattenverkäuferin. Tag für Tag kauft er bei ihr Tango-Platten, bis das Geld aufgebraucht ist und der nächste Banküberfall ansteht. Alex Capus, der Erfolgsautor aus der Schweiz, hat aus einem authentischen Fall einen kleinen Kriminaltango gemacht, der sich so leicht, so frisch und so anrührend liest, dass man sich sofort auf der Seite dieses romantischen Desperado-Pärchens wiederfindet.

"Alex Capus zeigt sich auch in diesem Roman als der Erzähler, der die leichte Tonlage mit ihren ironisierenden Nuancen schätzt und die Alltagswelt für ebenso bedeutsam hält wie die aussergewöhnlichen Phänomene." Neue Zürcher Zeitung, 03.04.12

"Dank szenisch aufbreiteter Details entsteht eine atmosphärische Dichte und Spannung, die das Buch zu einem Pageturner machen (...) ein herausragendes erzählerisches Talent..." Peter Jungwirth, Wiener zeitung, 09.06.12

Alex Capus, geboren 1961 in der Normandie, lebt heute in Olten. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten und Reportagen. Bei Hanser erschienen Léon und Louise (Roman, 2011), Fast ein bisschen Frühling (Roman, 2012), Skidoo (Meine Reise durch die Geisterstädte des Wilden Westens, 2012), Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer (Roman, 2013), Mein Nachbar Urs (Geschichten aus der Kleinstadt, 2014), Seiltänzer (Hanser Box, 2015), Reisen im Licht der Sterne (Roman, 2015), Das Leben ist gut (Roman, 2016) und Königskinder (Roman, 2018).

 

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 187
Erscheinungsdatum 27.02.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-23917-3
Verlag Carl Hanser Verlag
Maße (L/B/H) 17,5/11/1,9 cm
Gewicht 179 g
Auflage 5. Auflage
Verkaufsrang 143342

Buchhändler-Empfehlungen

Wunderschöne Geschenkausgabe einer älteren Geschichte

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Eins vorab: Dies ist kein neues Buch von Alex Capus! Auf Grund seines großen Erfolges mit seinem wunderschönen Roman „Léon und Louise“, welches übrigens im Juli 2012 als Taschenbuch erscheint, hat sich der Hanser Verlag an eine frühere Geschichte des Autoren erinnert und sie in einer wunderschönen Geschenkausgabe herausgebracht. Ursprünglich ist dieser Text bereits 2002 erschienen. Alex Capus erzählt darin die Geschichte der beiden deutschen Bauingenieure Kurt Sandweg und Waldemar Velte aus Wuppertal, die im Winter 1933/1934 für einiges Aufsehen gesorgt haben. Im jungen Nazideutschland fühlen sie sich nicht mehr zu Hause und Berufsaussichten haben sie ohne Parteizugehörigkeit eh nicht mehr. Da wählen sie den sehr ungewöhnlichen Weg und rauben in Stuttgart eine Bank aus. Der Plan ist eigentlich Deutschland zu verlassen und mit dem Geld nach Indien zu reisen, um dort einen Neuanfang zu beginnen. Leider benötigen sie hierfür diverse Papiere, die sie nicht haben. Und so endet die Reise bereits in Basel. Dort verliebt sich Waldemar Velte in die Schallplattenverkäuferin Dorley Schupp, bei der er jeden Tag eine neue Tango-Platte kauft. Abends geht Dorley mit den beiden Männern spazieren. Am Anfang ist auch noch die Kollegin Marie Stifter mit dabei. Und so entspinnen sich eine zarte, platonische Liebesgeschichte und eine wilde Verbrecherjagd, denn es bleibt nicht bei dem einen Banküberfall. Das pikante an der Geschichte ist, dass Marie Stifter die Großmutter von Alex Capus ist, und ihm diese Geschichte erzählt hat. Und so recherchiert der Autor und flechtet in seine Geschichte Auszüge aus Zeugenaussagen und Polizeiberichten mit ein. Es ist eine kleine ungewöhnliche Geschichte, die sowohl die tragische Geschichte der beiden deutschen Bankräuber erzählt als auch die unglückliche Liebesgeschichte seiner Großmutter. Es ist ein wenig Bonnie und Clyde, denn irgendwie bringt man die beiden netten jungen Männer gar nicht wirklich mit den Bankräubern in Verbindung und leidet so mit ihnen. Sprachlich erkennt man auch schon an dieser frühen Geschichte die erzählerische Qualität von Alex Capus.

Echtes Kleinod

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Glückwunsch an den Verlag, der dieses wunderbare Buch in einer wirklich schönen Geschenkausgabe noch einmal aufgelegt hat. Capus widmet sich in "Fast ein bißchen Frühling" dem ebenso abstrusen wie tragischen Schicksal zweier skurriler Gefährten. Eine deutsche Bonnie-und-Clyde-Story, im wahrsten Sinne. Mit seinem wohldosierten Wortwitz und Erfindungsreichtum legt der Autor mit seiner kurzen Erzählung eine ebenso spannende wie abenteuerliche Geschichte vor, die bei all ihrer Tragik immer einmal wieder zum kopfschüttelnden Schmunzeln ermuntert. Unbedingt lesen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Fast ein bisschen Frühling Alex Capus
von einer Kundin/einem Kunden aus Rehetobel am 25.05.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Spannend und unterhaltend von Anfang bis zum Schluss, die Parallelen zu Bonny in Clyde sind berechtigt.

Wunderbare Liebes-/Krimi-Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Solothurn am 01.09.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Geschichte von Kurt Sandweg und Waldemar Velte ist atemberaubend. Zwei beste Freunde die während der Welt-Wirtschaftskrise den Anfängen der NS-Zeit in Deutschland entfliehen wollen und um zu überleben sich gezwungen sehen Verbrechen zu begehen.... In Basel flammt dann eine kurze Liebesgeschichte auf. Kurz, weil die Verbr... Die Geschichte von Kurt Sandweg und Waldemar Velte ist atemberaubend. Zwei beste Freunde die während der Welt-Wirtschaftskrise den Anfängen der NS-Zeit in Deutschland entfliehen wollen und um zu überleben sich gezwungen sehen Verbrechen zu begehen.... In Basel flammt dann eine kurze Liebesgeschichte auf. Kurz, weil die Verbrechen eine Eigendynamik gewinnen, welche sie ins Verderbern führt.... Sensationell recherchiert und erzählt von Alex Capus. I love it!

Sehnsucht nach dem Frühling - doch der Winter ist hart...
von einer Kundin/einem Kunden aus Neuss am 05.11.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Kurt Sandweg und Waldemar Velte, Wuppertaler, angehende Bankräuber und Mörder, kehren 1933 Nazideutschland den Rücken. Ziel: Indien. Tatsächlich landen sie in Basel, hören Tangoplatten und gehen viel spazieren. Mit Dorly Schupp,Plattenverkäuferin, und deren Freundin, Marie Stifter, tatsächlich die Großmutter mütterlicherseits vo... Kurt Sandweg und Waldemar Velte, Wuppertaler, angehende Bankräuber und Mörder, kehren 1933 Nazideutschland den Rücken. Ziel: Indien. Tatsächlich landen sie in Basel, hören Tangoplatten und gehen viel spazieren. Mit Dorly Schupp,Plattenverkäuferin, und deren Freundin, Marie Stifter, tatsächlich die Großmutter mütterlicherseits von Alex Capus... Wie so oft, nimmt Capus einen authentischen Stoff, recherchiert akribisch und benutzt die Erzählungen seiner Verwandschaft, um das Ganze zu einer ebenso abstrusen wie warmherzigen Gangsterklamotte zu formen. Sehnsucht nach dem Glück wird hier leise und melancholisch dargestellt, wobei die Motivation des Tötens nicht wirklich beleuchtet wird. Das hat mich etwas irritiert. Daher einen Stern Abzug. Es ist ein früher Capus (2002) und es sei mir bei all meiner Bewunderung für diesen großartigen Erzähler erlaubt zu sagen: ein noch etwas unreifer. Nichtsdestoweniger zeigt sich in 'Fast ein bisschen Frühling' schon das große Talent und der eigenwillige Erzähl- und Sprachduktus dieses begnadeten Romanciers (ganz im Sinne der alten Schule!). Liebe Grüße nach Olten an dieser Stelle!


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