Warenkorb
 

Bestellen Sie bis zum 20.12.2018 und erhalten Sie Ihre Sendung pünktlich zu Heiligabend.**

Du mußt dein Leben ändern

Über Anthropotechnik

(8)
Für Peter Sloterdijk ist die Erde ein »Planet der Übenden«. Bauern, Arbeiter, Krieger, Schreiber, Yogi, Rhetoren, Instrumentalvirtuosen oder Models, sie alle sind Übende und verkörpern am deutlichsten die Existenzweise des Menschen als sich durch Übungen selbst erzeugendes Wesen. Rainer Maria Rilke hat den Antrieb zu solchen Exerzitien zu Beginn des 20. Jahrhunderts in die Form gefaßt: »Du mußt dein Leben ändern.« In seiner großen Untersuchung zur Natur des Menschen versammelt Peter Sloterdijk Trainingspläne und Höchstleistungen zu einer vergnüglich-instruktiven Lektüre von den Übungen, die erforderlich sind, ein Mensch zu sein und zu bleiben.

Peter Sloterdijk fordert in seinem Bestseller eine grundlegende Veränderung der Sicht auf den Einzelnen und die Gesellschaft. Den Kern seiner Wissenschaft vom Menschen bildet die Einsicht von der Selbstbildung alles Humanen. Der Mensch, der sich als Übender immer wieder selbst erzeugt, wird zum über sich hinausgehenden Wesen.
Portrait
Peter Sloterdijk wurde am 26. Juni 1947 als Sohn einer Deutschen und eines Niederländers geboren. Von 1968 bis 1974 studierte er in München und an der Universität Hamburg Philosophie, Geschichte und Germanistik. 1971 erstellte Sloterdijk seine Magisterarbeit mit dem Titel Strukturalismus als poetische Hermeneutik. In den Jahren 1972/73 folgten ein Essay über Michel Foucaults strukturale Theorie der Geschichte sowie eine Studie mit dem Titel Die Ökonomie der Sprachspiele. Zur Kritik der linguistischen Gegenstandskonstitution. Im Jahre 1976 wurde Peter Sloterdijk von Professor Klaus Briegleb zum Thema Literatur und Organisation von Lebenserfahrung. Gattungstheorie und Gattungsgeschichte der Autobiographie der Weimarer Republik 1918–1933 promoviert. Zwischen 1978 und 1980 hielt sich Sloterdijk im Ashram von Bhagwan Shree Rajneesh (später Osho) im indischen Pune auf. Seit den 1980er Jahren arbeitet Sloterdijk als freier Schriftsteller. Das 1983 im Suhrkamp Verlag publizierte Buch Kritik der zynischen Vernunft zählt zu den meistverkauften philosophischen Büchern des 20. Jahrhunderts. 1987 legte er seinen ersten Roman Der Zauberbaum vor. Seit 2001 ist Sloterdijk in Nachfolge von Heinrich Klotz Rektor der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe sowie dort Professor für Philosophie und Ästhetik.
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 723
Erscheinungsdatum 20.05.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-46349-9
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,9/11,4/3,6 cm
Gewicht 491 g
Auflage 3
Verkaufsrang 43.164
Buch (Taschenbuch)
15,00
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
0
2
3
3
0

Erhellend, Hilfreich, Ermutigend
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 29.07.2014

Der Autor spannt einen Bogen von den Artisten zu den Übermenschen, die nur durch Übung das erreichen und werden was sie anstreben. Sehr spannend auch die Beschreibungen zur sogenannten Vertikalspannung derer die Christenheit ausgesetzt ist und warum die Artisten den Platz Jesus' eingenommen haben... Eine Philosphie, die ermutigt... Der Autor spannt einen Bogen von den Artisten zu den Übermenschen, die nur durch Übung das erreichen und werden was sie anstreben. Sehr spannend auch die Beschreibungen zur sogenannten Vertikalspannung derer die Christenheit ausgesetzt ist und warum die Artisten den Platz Jesus' eingenommen haben... Eine Philosphie, die ermutigt seine persönlichen Übungen ernsthaft auszuführen auch wenn dabei immer die Gefahr besteht, vom Seil zu fallen...

durchwachsen
von einer Kundin/einem Kunden aus Bern am 03.11.2012

Ja, Herr Sloterdijk, vielleicht sollten Sie selber wieder mal Ihr Leben ändern. Wie wärs zB. mit 2-3 Jahren ausschliesslich von Hartz IV leben zu müssen, in einer engen Wohnung, nicht mal Geld für ein Bahn-Ticket, um der Mühsal einige Stunden zu entfliehen usw. Was für Texte könnten wir dann... Ja, Herr Sloterdijk, vielleicht sollten Sie selber wieder mal Ihr Leben ändern. Wie wärs zB. mit 2-3 Jahren ausschliesslich von Hartz IV leben zu müssen, in einer engen Wohnung, nicht mal Geld für ein Bahn-Ticket, um der Mühsal einige Stunden zu entfliehen usw. Was für Texte könnten wir dann von ihm erwarten? Evtl. vertieftere, belangvollere, eines echten Philosophen würdiger? Aber ein "Wortakrobat", wie der Autor einer ist, der dauernd Vorträge hält, dauernd redet und schreibt, bleibt irgendwie immer neben der wirklichen Praxis stecken. Der Text ist wieder mal sehr lang geraten und weist einige Hänger auf. "Übung macht den Meister", jaja, das kennen wir schon. In der Kürze wäre hier wohl mehr Würze entstanden. Und was ist mit all den übenden Kriegern, Terroristen, Kriminellen usw., die wollen auch Meister ihres Fachs sein. So implodiert die Idealvorstellung des Autors wieder mal im richtigen Leben zu dem, was wir eigentlich schon hatten und es entsteht nichts Neues daraus, ausser noch mehr Egomanien evtl...Sloterdijk hat schon bessere Ideen und Anregungen vorgetragen als in diesem Buch.

heikler Anspruch
von Hans aus Karlsruhe am 27.03.2011
Bewertet: Taschenbuch

"Du mußt dein Leben ändern" - den Anspruch auf diesen Satz entreisst P. Sloterdijk, auf seine bewährte Art, jeglicher Religion und Ideologie um diesen einer "Elite" zu Füßen zu legen. Historische Beispiele wie Galilei, Luther....würden es deutlicher veranschaulichen, daß dieser Satz in einer humanistischen Gesellschaft nichts zu suchen hat.