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Schattenfangen

Roman

(5)

Ein grausames Spiel hat sich Irene ausgedacht, als sie feststellt, daß ihr Mann heimlich in ihrem Tagebuch liest. Sie beginnt ein neues, das sie jetzt besser versteckt. Dem vertraut sie ihre wahren Gefühle, ihre Hoffnungen und Enttäuschungen an, die Zweifel an ihrer Ehe, aus der sie nicht loskommt. Das alte Tagebuch führt eine andere Irene. Eine, die ihren Mann wissen lassen will, daß sie ihn nicht mehr liebt, eine, die vorgibt, ihn zu betrügen, eine, die ihm sagen will, daß sie nur noch Verachtung für ihn übrig hat. Es ist der perfide Versuch, die Ehe zu einem Ende zu bringen. Das Bild, das die beiden nach außen vermitteln, ist ein anderes: zwei, die füreinander bestimmt sind. Er der Maler, sie die Kunstwissenschaftlerin, seine Muse. Ohne sie kann er nicht malen. Ohne ihn kann sie nicht leben. In Wirklichkeit: ein Paar, aneinander gefesselt durch Haßliebe und ihre Kinder. Sie werden zusammenbleiben, bis daß der Tod sie scheidet. Louise Erdrich hat mit »Schattenfangen« einen beeindruckenden Psychothriller geschrieben, konsequent stülpt sie das Innenleben ihrer Protagonisten nach außen und zeigt, wohin es führt, wenn aus Liebe Hass wird.

Portrait

Louise Erdrich, 1954 in Little Falls, Minnesota als Tochter einer Indianerin und eines Deutschamerikaners geboren, wuchs in North Dakota auf. Sie wurde für ihre Romane und Lyrikbände mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. In Deutschland war sie vor allem mit den Romanen Die Rübenkönigin und Liebeszauber erfolgreich. Sie lebt mit ihren fünf Kindern in Minnesota.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 239
Erscheinungsdatum 20.05.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-46347-5
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 19,1/11,8/2 cm
Gewicht 223 g
Originaltitel Shadow Tag
Auflage 1
Übersetzer Chris Hirte
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Louise Erdrich hat mich mit diesem Familien-und Eheroman “

Claudia Hüllmann, Thalia-Buchhandlung Magdeburg (Allee-Center)

von der ersten Seite an gefesselt. Irenes Mann, ein mittlerweile berühmter Maler, liest heimlich ihr Tagebuch.Erbost über diese Indiskretion beschließt sie, nur für ihn zu schreiben, häßliche, ihn diskreditierende Gedanken, Anspielungen auf einen vermeintlichen Liebhaber etc.und ihre echten Gedanken in ein zweites, blaues Notizbuch zu schreiben, das sie in einem Schließfach versteckt.
Vor Jahren hat er sie bei der Geburt ihres Kindes allein gelassen, das verzieh Irene ihm nie.
Trotz der Eifersucht und schlimmen, zum Teil gewalttätigen Streitereien und Sticheleien kommen die beiden aber nicht voneinander los.
Sie ist seine Muse, alle seine Bilder sind Portraits von ihr. Und es gibt die 3 Kinder, heißgeliebt von beiden, die nachts, wenn die Eltern streiten, gemeinsam im Bett liegen und sich trösten.
Dieser Roman ist berührend, traurig und trotzdem voller Hoffnung.
von der ersten Seite an gefesselt. Irenes Mann, ein mittlerweile berühmter Maler, liest heimlich ihr Tagebuch.Erbost über diese Indiskretion beschließt sie, nur für ihn zu schreiben, häßliche, ihn diskreditierende Gedanken, Anspielungen auf einen vermeintlichen Liebhaber etc.und ihre echten Gedanken in ein zweites, blaues Notizbuch zu schreiben, das sie in einem Schließfach versteckt.
Vor Jahren hat er sie bei der Geburt ihres Kindes allein gelassen, das verzieh Irene ihm nie.
Trotz der Eifersucht und schlimmen, zum Teil gewalttätigen Streitereien und Sticheleien kommen die beiden aber nicht voneinander los.
Sie ist seine Muse, alle seine Bilder sind Portraits von ihr. Und es gibt die 3 Kinder, heißgeliebt von beiden, die nachts, wenn die Eltern streiten, gemeinsam im Bett liegen und sich trösten.
Dieser Roman ist berührend, traurig und trotzdem voller Hoffnung.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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Schattenfangen
von I. Schneider aus Mannheim am 02.10.2011
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Alles sieht von außen ganz toll aus: Ein attraktives Ehepaar, bei dem der Mann Künstler ist und mit den Portraits seiner Frau schon fast eine Berühmtheit geworden ist, drei hübsche, gesunde Kinder - einfach eine perfekte Familie. Aber leider ist das nicht so, denn Irene ist auf dem besten Weg... Alles sieht von außen ganz toll aus: Ein attraktives Ehepaar, bei dem der Mann Künstler ist und mit den Portraits seiner Frau schon fast eine Berühmtheit geworden ist, drei hübsche, gesunde Kinder - einfach eine perfekte Familie. Aber leider ist das nicht so, denn Irene ist auf dem besten Weg sich von ihrem Mann Gil zu trennen, denn sie kommt sich schon seit Jahren als Modell für ihren Mann ausgenutzt vor und hintergangen, da Gil definitiv heimlich ihre Tagebücher liest. Auch die Kinder haben von ihrem Vater ein schlechtes Bild und fürchten seine cholerischen Wutausbrüche. Wie schnell kann aus Liebe Hass werden?

Szenen einer Ehe
von Helen Wirth aus Ulm am 28.06.2011
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Irene ist die Muse ihres Mannes, er malt sie vorwiegend in sehr intimen Positionen. Durch den Verkauf der Bilder wird er berühmt und verdient dadurch auch sehr viel Geld. Als Irene bemerkt, dass ihr Mann ihr Tagebuch liest, ist sie tief enttäuscht über diese Indiskretion. Sie beginnt ein zweites... Irene ist die Muse ihres Mannes, er malt sie vorwiegend in sehr intimen Positionen. Durch den Verkauf der Bilder wird er berühmt und verdient dadurch auch sehr viel Geld. Als Irene bemerkt, dass ihr Mann ihr Tagebuch liest, ist sie tief enttäuscht über diese Indiskretion. Sie beginnt ein zweites Buch. In diesem Buch schreibt sie alles nieder was ihn beleidigt, lügt ihn an, ihr ganzer Hass spieglt sich darin wider. Die Ehe der beiden wird bestimmt durch Streitereien, Sticheleien und Eifersucht und doch können sie nicht von einander lassen. Eine Hassliebe, die ein dramatisches Ende findet. Erschütternd, zu sehen, was aus einer einstmals großen Liebe werden kann.

Hass-Liebe
von einer Kundin/einem Kunden aus Rothrist am 28.04.2011
Bewertet: Schulbuch (gebundene Ausgabe)

Irene erkennt eines Tages, dass ihr Mann Gil ihr Tagebuch liest und entschliesst sich, dieses Tagebuch weiterzuführen, aber in einer Weise, die ihren Mann vor den Kopf stösst und ihn verletzen soll. Das Tagebuch soll ihr helfen, dass ihr Mann sie verlässt...Ihr anderes, neues Tagebuch versteckt sie, so dass... Irene erkennt eines Tages, dass ihr Mann Gil ihr Tagebuch liest und entschliesst sich, dieses Tagebuch weiterzuführen, aber in einer Weise, die ihren Mann vor den Kopf stösst und ihn verletzen soll. Das Tagebuch soll ihr helfen, dass ihr Mann sie verlässt...Ihr anderes, neues Tagebuch versteckt sie, so dass er dieses nicht finden kann. Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! Eine Geschichte, die sich um Hassliebe dreht. Es geht nicht mit, aber auch nicht ohne den anderen. Die Geschichte ist nicht wirklich etwas Aussergewöhnliches oder Besonderes, die sich aber dank des Schreibstils der Autorin sehr flüssig liest. Man ist rasch durch mit dem Buch. Man ist für eine Zeit Zeuge einer unglücklichen Ehe. Ich habe mir mehr erwartet von diesem Buch. Der Anteil, in dem das Tagebuch erwähnt wird, das ihr Mann liest, nimmt einen verschwindend kleinen Teil ein, nicht wirklich erwähnenswert, stattdessen wird die Gewalt, die Enttäuschung, die sexuelle Begierde, das sich von einander abwenden, dick herausgestrichen und betont. Szenen einer schlechten Ehe.