I glaub, i spinn

Neue und alte Gschichten

Toni Lauerer

"Am Ende fangt es an

Feriengast: Entschuldigen Sie, lieber Freund, sagen Sie, warum sind denn auf einmal alle so ruhig?
Einheimischer: Amend gejts o!
Feriengast: Wie bitte?
Einheimischer: Amend gejts o, 's Spül!
Feriengast: Ich verstehe Sie nicht. Könnten Sie nicht etwas langsamer und deutlicher sprechen?
Einheimischer: Am Ende fangt das Spiel an!
Feriengast: Aber das ist doch nicht möglich. Das Spiel kann doch nicht am Ende anfangen. Es fängt doch am Anfang an.
Einheimischer: Ja frale am Ofang.
Feriengast: Wie bitte?
Einheimischer: Freilich am Ofang!
Feriengast: Na sehen Sie, Sie haben sich geirrt, lieber Freund.
Einheimischer: Naa! Es gejt o net gwieß o, bloß amend!
Feriengast: Wie bitte?
Einheimischer: Es tut nicht gewies angehen, nur am Ende vielleicht.
Feriengast: Aber Sie sagten doch am Anfang, nicht am Ende. Das sagten Sie doch eben.
Einheimischer: Eben. Holt's Maal ejtz, Blädl, wal ejtz gejts wirklich o!
Feriengast: Wie bitte?
Einheimischer: Der Ofang ist jetzt nicht meh r am Ende, sondern gewies. Und ejtz bi staad, wal sunst schebberts!
Feriengast: Wie bitte?
Einheimischer: Es tut jetzt angehen, das Spül!
Feriengast: Oh ja, ich sehe schon, danke. Ein freundliches Völkchen seid ihr Bayern, nur etwas schwer von Begriff!"
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Beschreibung

Wenn selbst hartgesottene Grantler sich's nicht verzwicken können, wenn der größte Teil des Publikums vor Lachen fast auf dem Boden liegt und sich die Tränen wegwischen muß, dann steht vorn bestimmt der Toni Lauerer. Treffsicher und so, "wia holt d'Leit redn", läßt er den Alltag in seinen Stücken vorbeiziehen.
Die besten Geschichten und die neuesten Stücke von Toni Lauerer finden Sie jetzt in seinem neuen Buch "I glaub, i spinn - Neue und alte Gschichten".

Toni Lauerer Jahrgang 1959, stammt aus Furth im Wald. 1978 macht er Abitur am Chamer Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium. Schon während seiner Schulzeit verfaßt er erste Gedichte. Nach dem Grundwehrdienst studiert Toni Lauerer an der Bayerischen Beamtenfachhochschule in Holzhausen am Ammersee. Nach bestandener Abschlußprüfung ist er zwischen 1982 und 1984 bei der Regierung von Oberbayern in München tätig, von 1984 bis 1988 bei der Regierung der Oberpfalz in Regensburg. 1988 kehrt er in seine Geburtsstadt zurück und seither Standesbeamter der Stadt Furth i.W.
- 1981 Erster öffentlicher Auftritt im "Altstadtcafe", Regensburg.
- 1983 Veröffentlichung des ersten Gedichtbandes von neun "Net so wichtig".
- 1991 erster Fernsehauftritt in "Gaudimax".
- Seit 1992 regelmäßige Rundfunkauftritte.
- Seit 1998 eigene Fernsehsendung "Fernsehhausmeister Toni Lauerer" auf OTV Amberg, mit der er täglich auf Sendung geht. Er selbst bezeichnet sich als begeisterten Waldler, Weißbiertrinker und Schafkopfspieler, mit dem Lebensmotto "Durch Jammern wird nix besser".

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 01.07.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-931904-43-2
Verlag MZ Buchverlag
Maße (L/B/H) 21,1/14,2/1,7 cm
Gewicht 264 g
Auflage 13. Auflage

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