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Melancholia

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Justine feiert ihre Hochzeit im Landhaus ihrer älteren Schwester Claire. Kein schönes Fest: Erst bleibt die Stretch-Limo mit den Eheleuten stecken, die Mutter entpuppt sich als Furie, der Vater als Lustmolch, der Schwiegervater als korrupter Machtmensch, der stinkreiche Schwager als aufbrausendes Arschloch. Justine gibt sich auf dem Golfplatz einem Fremden hin. Claire versucht, Justine aus ihrer Depression zu befreien. Während der Planet Melancholia auf die Erde zurast und die Panik wächst, finden die Schwestern zueinander.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium DVD
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 03.05.2012
Regisseur Lars von Trier
Sprache Deutsch, Englisch (Untertitel: Deutsch)
EAN 4010324028778
Genre Drama
Studio Concorde Home Entertainment GmbH / Grünwald
Spieldauer 130 Minuten
Bildformat 16:9 Widescreen
Tonformat Deutsch: DD 5.1, Englisch: DD 5.1, Deutsch: DTS
Produktionsjahr 2011
Film (DVD)
6,99
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Kundenbewertungen

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Titel=Wirkung
von Selma Wattendorf aus Darmstadt am 05.04.2014

MIt der Deutung dieses Filmes kann man sicher ganze Bücher füllen.Ich habe noch nie einen Film gesehen, in dem praktisch jede Szene eine Metapher, eine Anspielung, eine Symptomatik bezüglich einer psychischen Störung enthält. Zwar steht die Melancholie im Vordergrund und erhält zudem durch einen Planeten gleichen Namens, der für... MIt der Deutung dieses Filmes kann man sicher ganze Bücher füllen.Ich habe noch nie einen Film gesehen, in dem praktisch jede Szene eine Metapher, eine Anspielung, eine Symptomatik bezüglich einer psychischen Störung enthält. Zwar steht die Melancholie im Vordergrund und erhält zudem durch einen Planeten gleichen Namens, der für die Erde eine tödliche Bedrohung darstellt, einen erhöhten Stellenwert; doch daneben bekommt man den Eindruck, dass Lars von Trier den Versuch unternommen hat, möglichst viele Kriterien aus dem ICD-10 in einen Film zu packen. Es beginnt mit einer zum Scheitern verurteilten Hochzeit (Hoch-Zeit) in einer sehr reichen Familie, in wunderschöner Umgebung und wunderschönen Bildern (Bilderbuch-Hochzeit). Und endet, ebenfalls in wunderschönen Bildern inszenierten, letzten Stunden der Menschheit (End-Zeit). Dazwischen das vielschichtige Scheitern der Darsteller, im Leben zu finden, was sie suchen und sich wünschen. Als Zuschauer gerät man unweigerlich in einen Zustand der Melancholie. Der Film ist grausam ehrlich und liefert jede Menge Stoff zum Nachdenken und Diskutieren.

Bedrückendes Weltuntergangsszenario
von Lea am 08.11.2013
Bewertet: Medium: Blu-ray

Der Film ist in zwei Teile gegliedert und beschreibt das Ende der Welt aus Sicht der beiden Schwestern Justine und Claire. Die schwerst Depressive Justin zieht nach ihrer Missglückten Hochzeit auf den Landsitz ihrere Schwester. Dort wird bald klar, dass der herannahende Planet Melancholia mit der Erde kolliedieren und somit... Der Film ist in zwei Teile gegliedert und beschreibt das Ende der Welt aus Sicht der beiden Schwestern Justine und Claire. Die schwerst Depressive Justin zieht nach ihrer Missglückten Hochzeit auf den Landsitz ihrere Schwester. Dort wird bald klar, dass der herannahende Planet Melancholia mit der Erde kolliedieren und somit alles leben ausslöschen wird. Im Angesicht des nahenden Todes blüht Justine auf. Clair hingegen verfällt in Panik. Lars von Trier inszeniert das Ende der Welt wie kein andere. Unheimlich, fesselnd und schön. Ab Filmmitte wird eine Spannung aufgebaut, welche so unerträglich wird, dass man froh ist, wenn Melancholia endlich auf die Erde trifft. Kirsten Dunst (Justine) und Charlotte Gainsbourg (Claire) spielen ihre Rollen als unterschiedliche Schwestern perfekt. Ein durchaus grandioser Film!

Treffender Filmtitel
von Iris Donnert aus Wien am 24.08.2012

Anfangs wirken Justine und Michael noch wie ein glückliches Paar. Nach ihrer Trauung kommen sie durch ein Missgeschick zu spät zur eigenen Feier, doch ihrem Glück tut dies keinen Abbruch. Nach und nach schwingt Justines Stimmung allerdings um, sie wird ruhiger, zurückgezogen, kapselt sich von den anderen Gästen ab.... Anfangs wirken Justine und Michael noch wie ein glückliches Paar. Nach ihrer Trauung kommen sie durch ein Missgeschick zu spät zur eigenen Feier, doch ihrem Glück tut dies keinen Abbruch. Nach und nach schwingt Justines Stimmung allerdings um, sie wird ruhiger, zurückgezogen, kapselt sich von den anderen Gästen ab. Auch ihre Schwester, Claire, kann sie nicht beruhigen und das Fest endet schließlich in einem Debakel. Justine kommt daraufhin auf dem Landsitz ihres Schwagers unter. Unter all dem Trubel nähert sich der Planet Melancholia der Erde, soll, laut Wissenschaftlern, allerdings bloß vorbeiziehen. Je näher Melancholia kommt, desto mehr verändert sich auch Justines Wesen. Es bleibt abzuwarten, ob die Berechnungen recht behalten werden. Nur widerwillig ließ ich mich zu diesem Film überreden, da mir Lars von Triers Antichrist sehr missfallen hat, was eigentlich noch untertrieben ist. Melancholia hat mich jedoch schwer begeistert. Ein ruhiger, tiefsinniger Film mit beeindruckendem Bildmaterial.