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Ein Zimmer für sich allein

Reclam Universal-Bibliothek 18887

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Was wäre gewesen, wenn Shakespeare eine Schwester gehabt hätte, genauso begabt wie er? Welche Widerstände hatten Jane Austen oder die Brontë-Schwestern zu überwinden, um ihre Romane schreiben und veröffentlichen zu können? Diese und andere Fragen erörtert Virginia Woolf in ihrem brillanten Essay über ›Frauen und Literatur‹. »Fünfhundert Pfund im Jahr und ein eigenes Zimmer« sind Voraussetzungen dafür, dass auch Frauen große Literatur produzieren. Das bedeutet: Unabhängigkeit. Und die hatten Frauen über Jahrhunderte nicht. Axel Monte hat den Grundtext der Frauenbewegung neu übersetzt, mit den nötigen Erläuterungen versehen und ein Nachwort beigegeben, das die Lebensumstände Virginia Woolfs beleuchtet und mit Missverständnissen aufräumt.
Portrait
Virginia Woolf wurde am 25. Januar 1882 als Tochter des Biographen und Literaten Sir Leslie Stephen in London geboren. Zusammen mit ihrem Mann, dem Kritiker Leonard Woolf, gründete sie 1917 den Verlag ›The Hogarth Press‹. Ihre Romane, die zur Weltliteratur gehören, stellen sie als Schriftstellerin neben James Joyce und Marcel Proust. Zugleich war sie eine der lebendigsten Essayistinnen ihrer Zeit und hinterließ ein umfangreiches Tagebuchwerk. Virginia Woolf nahm sich am 28. März 1941 in dem Fluß Ouse bei Lewes (Sussex) das Leben.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 189
Erscheinungsdatum 01.02.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-018887-3
Verlag Philipp Reclam Jun.
Maße (L/B/H) 14,7/9,7/1 cm
Gewicht 112 g
Originaltitel A Room of One's Own
Übersetzer Axel Monte
Verkaufsrang 24.741
Buch (Taschenbuch)
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„Aus einer anderen Welt“

, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Ein Zimmer für sich allein.
Welcher Luxus.
Luxus in einer Zeit, in der weiblicher Intellekt keinen öffentlichen Raum hatte.
In der eine Frau, die denken könnte, sich nicht gehörte.
Es ist ein sehr persönliches Buch, in dem Virginia Woolf für sich festlegt, was für sie selbstbestimmtes lebenswertes Leben ist.
Faszinierend als Zeitdokument, lesenswert durch die Gradlinigkeit und Klarheit, mit der Erleben, Gefühle, Gedanken zu Papier gebracht wurden.
Ein Zimmer für sich allein.
Welcher Luxus.
Luxus in einer Zeit, in der weiblicher Intellekt keinen öffentlichen Raum hatte.
In der eine Frau, die denken könnte, sich nicht gehörte.
Es ist ein sehr persönliches Buch, in dem Virginia Woolf für sich festlegt, was für sie selbstbestimmtes lebenswertes Leben ist.
Faszinierend als Zeitdokument, lesenswert durch die Gradlinigkeit und Klarheit, mit der Erleben, Gefühle, Gedanken zu Papier gebracht wurden.

Kundenbewertungen

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Bestürzend aktuell!
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 13.07.2013

Dieses Buch habe ich gerade mal wieder gelesen. Und bin verblüfft, wie aktuell ich es finde! Virginia Woolf entwickelt in diesem Essay, diesem Vortrag auf sehr ruhige, nachdenkliche Weise ihre Thesen. Und weist dabei ganz schlüssig nach, warum es Literatur von Frauen (eigenständiges Leben, Nachdenken, Unabhängigkeit) nur mit einem... Dieses Buch habe ich gerade mal wieder gelesen. Und bin verblüfft, wie aktuell ich es finde! Virginia Woolf entwickelt in diesem Essay, diesem Vortrag auf sehr ruhige, nachdenkliche Weise ihre Thesen. Und weist dabei ganz schlüssig nach, warum es Literatur von Frauen (eigenständiges Leben, Nachdenken, Unabhängigkeit) nur mit einem Zimmer für sich allein (=Platz und Raum für die eigenen Gedanken, Ruhe zum Denken) und einem geregelten eigenen Einkommen geben kann. Ich denke, alle ihre Argumente sind heute noch sehr aktuell. Und wenn ich mir die Wohnungen und Häuser ansehe, in denen Frauen (egal ob jung oder alt) heute leben, frage ich mich oft, was Virginia Woolf zu den Zimmeraufteilungen sagen würde.