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Psychose

Joachim Küchenhoff

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Beschreibung

Psychotische Störungen greifen tief in den Lebensalltag der Betroffenen ein und belasten ihre Beziehung zu sich selbst und zu anderen. Für die Diagnostik und Therapie von Psychosen ist die Kenntnis ihrer Psychodynamik unverzichtbar. Der Sinn einer Psychose erschließt sich dem Therapeuten, wenn er ernst nimmt, was der psychotisch kranke Mensch zu sagen hat, und er sich von der Beziehung zu ihm berühren lässt. Dabei verweisen die aktuellen Beziehungsformen des Patienten auf biografisch wichtige Erfahrungen.

In der vorliegenden Einführung werden die entscheidenden psychoanalytischen Psychosekonzepte vorgestellt, die psychodynamisch relevanten diagnostischen und therapeutischen Dimensionen in einem Mehrebenenmodell zusammengefasst und Konsequenzen für die therapeutische Haltung herausgearbeitet. Zahlreiche klinische Beispiele veranschaulichen und vertiefen die Konzepte.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 140
Erscheinungsdatum 01.03.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8379-2110-6
Reihe Analyse der Psyche und Psychotherapie
Verlag Psychosozial
Maße (L/B/H) 21,2/13,1/1,5 cm
Gewicht 187 g
Verkaufsrang 158830

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    Einleitung

    Psychiatrie, Psychopathologie und Psychodynamik
    Psychiatrische Klassifikationen und ihre Grenzen
    Psychotische Störungen in der ICD-10
    Verstehende Psychopathologie und die Person des psychotisch Erkrankten
    Verstehende Psychopathologie und Psychoanalyse
    Der psychisch Kranke als Person
    Interpersonalität und die Anerkennung des Fremden

    Psychoanalytische Psychosetheorien
    Die Psychose als Abwehrleistung und Umbau der Realität (mit Freud)
    Der Wahn als Projektion von Triebwünschen
    Der Wahn als Weltenaufgang
    Narzissmus versus Objektbeziehung in der Psychose
    Die psychotische Sprache und die Rückkehr zum Objekt
    Der schizophrene Konkretismus und die Symbolisierungsstörungen
    Der psychotische Umgang mit der Realität

    Pathologischer Narzissmus und Beziehungsgestaltung (nach Freud)
    Psychogenese und Biogenese sind kein Gegensatz
    Die Psychose und der Körper
    Die Qualität der psychotischen Objektbeziehungen
    Autismus und Psychose
    Lernen aus Erfahrung im psychotischen Prozess
    Die Verwerfung und die symbolische Ordnung
    Sprachgrenzen und Denkgrenzen
    Differenz als etwas Lebensnotwendiges – Fallbeispiel
    Die Bedeutung der Destruktivität in der Psychose
    Erfahrungsräume und die Entwicklung der Repräsentation
    Der pathologische Narzissmus und die Abwehr der Triangulierung
    Die Beziehungsdilemmata und die psychotischen Lösungen
    Positivierung als therapeutische Grundhaltung

    Bedingungen des psychotischen Erlebens: Ein psychodynamisches Faktorenmodell
    Voraussetzungen
    Aufbauprinzip

    Bedingungsgefüge psychotischer Störungen
    Das subjektive Erleben
    Die objektivierbaren psychischen Fähigkeiten
    Die Qualitäten der Beziehungsangebote

    Schlussfolgerungen aus dem Modell
    Die Notwendigkeit eines multidimensionalen Verständnisses
    Psychodynamische Grundhaltung in der Begegnung mit psychotisch erkrankten Menschen
    Beziehungsdynamik und psychotisches Erleben

    Psychotherapeutische Arbeit mit psychotischen Patienten
    Vor dem drohenden Zusammenbruch der Realitätskontrolle
    Der Zwang zur Ökonomie des Gebens – Fallbeispiel

    Psychotische Residualzustände als Beziehungsabwehr
    Umgang mit inneren und äußeren Mauern – literarisches Fallbeispiel

    Psychotische und nichtpsychotische Anteile der Persönlichkeit
    Das Verdecken des psychotischen Anteils der Persönlichkeit durch den nichtpsychotischen
    Das Verdecken des nichtpsychotischen Anteils der Persönlichkeit durch den psychotischen

    Beziehungsdynamik und Psychopharmakologie
    Die Medikamentengabe und die Beziehungsperspektive
    Das Medikament als Übertragungsort
    Medikament und Selbstwirksamkeit

    Engagement in der Psychotherapie – Schlussbemerkung

    Literatur