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Das letzte Einhorn

Und zwei Herzen

Peter S. Beagle

(15)
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Beschreibung

Der Klassiker zusammen mit einer erstmalig auf Deutsch erscheinenden Fortsetzung. Die Leser dürfen sich auf ein Wiedersehen mit dem Zauberer Schmendrick, Molly Grew und - dem berühmtesten Huftier der Fantasyliteratur freuen. Für »Zwei Herzen« wurde Peter S. Beagle mit den beiden wichtigsten Fantasypreisen Nebula- und Hugo-Award ausgezeichnet.

Die vielen alten und neuen Liebhaber des letzten Einhorns können hier den Klassiker zusammen mit einer erstmalig auf Deutsch erscheinenden Fortsetzung lesen. »Das letzte Einhorn« kehrt zu den Menschen zurück ...

Längst gehört »Das letzte Einhorn« zum Kanon der Weltliteratur für Jung und Alt und es hat nichts von seiner Faszination verloren. In dieser erweiterten Ausgabe des Klassikers führt Peter S. Beagle die spannende Geschichte um die verschwundenen Einhörner weiter. Das Dorf, in dem die kleine Sooz lebt, wird von einem gefährlichen und bösen Greif bedroht. Immer wieder entführt er kleine Kinder in den Wald und lässt sie nicht mehr frei. Sooz beschließt, sich heimlich aufzumachen und den alten König Lír um Hilfe für ihr Dorf zu bitten. Aber vermögen Normalsterbliche wirklich etwas gegen ein gefährliches Fabeltier auszurichten? Ein Greif nämlich hat zwei Herzen, das eines Adlers und das eines Löwen. Die Leser dürfen sich auf ein Wiedersehen mit dem Zauberer Schmendrick, Molly Grew und - dem berühmtesten Huftier der Fantasyliteratur freuen.

Durch Zufall hört das letzte Einhorn, dass es das Letzte seiner Art ist
und dass die anderen Einhörner vom roten Stier vertrieben wurden.
Gemeinsam mit dem gänzlich unbegabten Zauberer Schmendrick und der
Räuberbraut Molly Grue macht sich das letzte Einhorn auf zum Hof von
König Hagard, seine Gefährten zu suchen: »Das helle Funkeln der Hörner.
Wie regenbogenschimmernde Masten auf silbernen Schiffen kamen die Hörner
aus dem Meer geritten. Jede Woge trug Hunderte heran, sie bäumten sich
auf und stampften und bogen ihre langen wolkigen Hälse weit zurück.«

»"Das letzte Einhorn" ist das wunderschönste und anmutigste Fantasybuch aller Zeiten. Nah, melancholisch, fantastisch, stimmungsvoll, bildhaft und traurig.«
Nadine Schomakers, LovelyBooks, 16.12.2015

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 18.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-93920-0
Verlag Klett Cotta
Maße (L/B/H) 20,7/12,7/2,8 cm
Gewicht 368 g
Originaltitel The Last Unicorn / Two Hearts
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Jürgen Schweier, Cornelia Holfelder-von der Tann
Verkaufsrang 14059

Buchhändler-Empfehlungen

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Nachdem wir mal wieder den Film geschaut hatte, habe ich mich erneut an den Roman + die kurze Folgegeschichte gesetzt und bin wieder dem Zauber der Sprache Peter Beagle`s erlegen. Auch wenn "Zwei Herzen" nur einen Kurz-Auftritt des Einhorns hat,liebe ich die anderen Protagonisten

Peter S. Beagles bezaubernder Klassiker

Sophie Hildebrand, Thalia-Buchhandlung Löbau

Eine wunderbare Geschichte für Jung und Alt. Das letzte Einhorn verlässt seinen Wald auf der Suche nach anderen, denn sie kann und will nicht glauben, dass sie das letzte ist. Auf dem Weg begegnen ihr zahllose Gefahren wie Harpien, Hexen und ein roter Stier, aber auch treue Freunde in der Gestalt des Zauberers Schmendrick und Molly Grue.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Wirklich das letzte?
von Meggie aus Mertesheim am 01.04.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Das Einhorn lebt in seinem Wald, zurückgezogen und ohne sich Gedanken über das Leben zu machen. Bis es eines Tages durch Zufall hört, dass es das letzte sein soll. So macht es sich auf die Suche nach weiteren Einhörnern und kommt bald dem Roten Stier auf die Spur, der auf König Haggards Schloss lebt und die Einhörner gefangen ha... Das Einhorn lebt in seinem Wald, zurückgezogen und ohne sich Gedanken über das Leben zu machen. Bis es eines Tages durch Zufall hört, dass es das letzte sein soll. So macht es sich auf die Suche nach weiteren Einhörnern und kommt bald dem Roten Stier auf die Spur, der auf König Haggards Schloss lebt und die Einhörner gefangen halten soll. Auf seinem Weg zum Schloss trifft das Einhorn auf den Zauberer Schmendrick, der ihm helfen will. Nach kurzer Zeit schließt sich ihnen Molly Grue an. Als der Rote Stier jedoch das Einhorn angreift, verwandelt Schmendrick es in ein junges, hübsches Mädchen namens Lady Amalthea. Und während Amalthea zusammen mit dem Prinzen Lir eine junge Liebe genießt und mehr und mehr vergisst, dass sie ein Einhorn war, weiß König Haggard, dass das letzte Einhorn in der Nähe ist und der Rote Stier seine Pflicht erfüllen muss. Der Film "Das letzte Einhorn" gehört für mich und meine Familie zu Weihnachten dazu. Jedes Jahr sehen wir ihn zusammen und genießen die Geschichte, die Musik und wunderschönen Bilder. Nach Jahren dieser Tradition wurde es Zeit, einmal das Buch zu lesen, wobei ich jetzt auch erstaunt feststellen muss, dass es sogar einen zweiten Teil gibt (Zwei Herzen). Dieser ist natürlich schon auf meiner Wunschliste gelandet. Wer den Film kennt, kennt aber auch das Buch. Teilweise wurden Dialoge aus dem Buch in dem Film Wort für Wort übernommen und auch die Szenen waren eins zu eins wie im Buch. Ich hatte die ganzen Figuren vor Augen, konnte z. B. den Schmetterling am Anfang sehen, wie er um das Einhorn flattert und es mit wirren Worten in die Irre führt. Ich konnte sehen, wie das Einhorn durch das Land streift, wie es auf Mummy Fortunas Mitternachtsmenagerie trifft, wie es die Harpyie befreit, wie die Bande um Captain Cully auf Robin Hood trifft usw. Der Rote Stier, das Einhorn, Schmendrick sowie alle anderen Figuren sind genauso beschrieben, wie es letztendlich im Film auch umgesetzt wurde. Selten habe ich eine so buchnahe Verfilmung erlebt. Der Schreibstil des Autors ist genau die Art, die einem im Film erwartet. Man wird mit einer Leichtigkeit durch die Geschichte geführt, die jedoch einen bitteren und traurigen Hintergrund hat. Trotz allem ist es jedoch eine wunderschöne Geschichte mit viel Herz. Meggies Fussnote: Das letzte Einhorn auf der Suche nach seinem Glück.

Kindheitserinnerung deluxe
von mari_liest am 26.10.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das letzte Einhorn ist ein wunderschönes Märchen, das seinesgleichen sucht. Ich vermute, dass jeder die Geschichte kennt. Das letzte „freie“ Einhorn auf der Welt macht sich auf die Suche nach seinen Gefährten. Es kann nicht glauben, dass es das letzte ist. Den Film zum Buch habe ich bestimmt über 100 Mal gesehen – jedes Jahr z... Das letzte Einhorn ist ein wunderschönes Märchen, das seinesgleichen sucht. Ich vermute, dass jeder die Geschichte kennt. Das letzte „freie“ Einhorn auf der Welt macht sich auf die Suche nach seinen Gefährten. Es kann nicht glauben, dass es das letzte ist. Den Film zum Buch habe ich bestimmt über 100 Mal gesehen – jedes Jahr zu Weihnachten auch ein Pflichttermin. Ich kann nicht zu alt sein für diesen Film, die Geschichte oder jetzt diese tolle Graphic Novel. Man ist sofort in der Geschichte drin, die Zeichnungen führen ein direkt rein in die Welt der Magie und Märchen. Mir hat dieses Buch wieder ein Stück Kindheit zurückgebracht. Ich liebe diese Geschichte. Fazit: Tolle Umsetzung in eine Graphic Novel. Die Geschichte ist toll, die Zeichnungen sind toll. Einzige Kritik ist, dass der Schmetterling, der im Film so wunderbar dargestellt wird, hier nicht so stark hervortritt. Für mich zählt diese Geschichte zu den Klassikern, denn es ist über 30 Jahre her, dass ich sie das erste gehört bzw. gesehen habe. Von meiner Seite auf jeden Fall eine Leseempfehlung und eine Kaufempfehlung für dieses wundervolle Exemplar – 5/5 Sternen.

liebevoll geschriebener Klassiker
von einer Kundin/einem Kunden aus Lübeck am 02.05.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Kennt ihr solche Bücher, die euch namentlich als Klassiker bekannt sind, aber irgendwie habt ihr nicht die geringste Ahnung von der Handlung? Das hier ist so eines für mich. Gewesen. Irgendwie war es total ungewohnt, ein Märchen zu lesen oder so etwas in der Art. Aber es hat viel Charme, ein wenig Witz und viele rührende Stell... Kennt ihr solche Bücher, die euch namentlich als Klassiker bekannt sind, aber irgendwie habt ihr nicht die geringste Ahnung von der Handlung? Das hier ist so eines für mich. Gewesen. Irgendwie war es total ungewohnt, ein Märchen zu lesen oder so etwas in der Art. Aber es hat viel Charme, ein wenig Witz und viele rührende Stellen, die einem zu Herzen gehen. Mein Genre wird es allerdings wohl trotzdem nicht. Aber ab und zu ein kleiner Abstecher in Neue Gefilde schadet nicht, oder?

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  • Schmendrick kam kurz vor Tagesanbruch zurück, lautlos wie Wasser zwischen den Käfigen hindurchgleitend. Nur die Harpyie gab Laut, als er vorüberkam. "Ich konnte mich nicht früher freimachen", sagte er zum Einhorn, "sie hat Rukh befohlen, auf mich aufzupassen, und der schläft so gut wie nie. Aber ich habe ihm ein Rätsel aufgegeben, und er braucht immer die ganze Nacht, um eins zu lösen. Das nächste Mal erzähl' ich ihm einen Witz, das wird ihn eine ganze Woche beschäftigen."

    Das Einhorn ließ den Kopf hängen. "Ich bin verzaubert", sagte es leise. "Warum hast du es mir nicht gesagt?"

    "Ich dachte, du wüßtest es", sagte der Zauberer sanft. "Hast du dich denn gar nicht gewundert, daß die Zuschauer dich erkannten?" Er lächelte, was ihn ein wenig älter machte. "Nein, natürlich nicht. Darüber würdest du dich nie wundern!"

    "Ich bin noch nie verzaubert gewesen", erwiderte das Einhorn. Es zitterte und bebte. "Nie gab es eine Welt, in der man mich nicht kannte."

    "Ich weiß genau, wie dir zu Mute ist", pflichtet ihm Schmendrick augenblicklich bei. Das Einhorn sah ihn aus dunklen, unergründlichen Augen an, worauf er nervös lächelte und seine Hände betrachtete. "Selten der Mann, den man für das hält, was er wirklich ist. Die Welt steckt voller Fehlurteile. Ich allerdings habe auf den ersten Blick erkannt, daß du ein Einhorn bist, und ich bin mir gewiß, dein Freund zu sein. Und dennoch hältst du mich für einen Clown, einen Hanswurst, einen Verräter, und wenn du mich so siehst, muß ich auch einer sein. Der Bann, der auf dir liegt, ist nur ein Truggespinst und wird sich in Nichts auflösen, sobald du wieder frei bist, die Larve aber, die du mir aus Vorurteil aufgesetzt hast, die muß ich in deinen Augen für alle Zeiten tragen. Wir sind nicht immer, was wir scheinen, und selten nur, was wir erträumen. Aber irgendwo habe ich gehört und gelesen, daß vor langer, langer Zeit Einhörner wohl zu unterscheiden wußten zwischen lachendem Mund und Herzeleid, Hirngespinst und Wirklichkeit." Der Himmel färbte sich hell, und Schmendricks leise Stimme übertönte für kurze Zeit das Gekreische der Käfiggitter und das leise Rauschen der Harpyienschwingen.

    "Ich glaube, daß du mein Freund bist", sagte das Einhorn. "Wirst du mir helfen?"

    "Wenn nicht dir, dann niemandem", antwortete er. "Du bist meine letzte Hoffnung."

    Nacheinander erwachten winselnd, zitternd und niesend die armseligen Tiere der Mitternachtsmenagerie. Das eine hatte von Steinen und Käfern geträumt und von zarten Blättern; ein anderes war im Traum in sonnenheißem, hohem Gras umhergestreift; ein drittes hatte sich in Blut und Schlamm gewälzt. Und eines hatte davon geträumt, wie eine gute Hand es liebevoll hinter den Ohren kraulte. Die Harpyie schlief nie; sie saß jetzt da und starrte in die Sonne, ohne zu blinzeln. Schmendrick flüsterte: "Wenn sie sich zuerst befreit, sind wir verloren!"

    In der Nähe hörten sie Rukh rufen - seine Stimme klang immer, als sei sie in der Nähe -: "Schmendrick! He, Schmendrick! Ich hab's! Es ist eine Kaffeekanne! Stimmt's?" Der Zauberer empfahl sich und flüsterte zum Abschied: "Heute Nacht! Trau mir, bis es dunkel wird." Und mit flatternden Rockschößen stob er davon, und wieder schien es so, als ließe er einen Teil von sich zurück.

    Gleich darauf galoppierte Rukh am Käfig vorbei, eine geballte Ladung Ehrgeiz und Begeisterung. In ihrem Wagen verborgen, summte Mammy Fortuna Elis Lied:

    Heut ist gestern, kalt ist heiß,
    alles Hohe zieht's hernieder.
    Rätsels Lösung niemand weiß -
    was vergangen, kehrt nicht wieder.

    Die ersten Zuschauer schlenderten herbei; Rukh lockte sie, indem er wie ein eiserner Papagei "Kreaturen der Nacht!" schrie, und Schmendrick stand auf einer Kiste und zauberte. Das Einhorn sah ihm sehr aufmerksam zu, zweifelte in zunehmendem Maße - nicht an seiner Aufrichtigkeit, sondern an seiner Geschicklichkeit. Aus einem Schweinsohr machte er ein ganzes Schwein, aus eine