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Herr der Zeit

Ein Science-Fiction-Roman vom Hugo und Nebula Award Preisträger Joe Haldeman

Hochschulabbrecher Matt Fuller schlägt sich als einfacher Forschungsassistent am Massachusetts Institute of Technology durch. Als er sich gerade mit den Quantenbeziehungen zwischen Gravitation und Licht beschäftigt, verschwindet plötzlich sein Kalibrator - und taucht eine Sekunde später wieder auf. Und jedes Mal, wenn Matt den Reset-Knopf drückt, verschwindet die Maschine zwölfmal länger. Nachdem er mit dem Kalibrator herumexperimentiert hat, kommt Matt zu dem Schluss, dass er nun in Besitz einer Zeitmaschine ist, mit der er Dinge in die Zukunft schicken kann - einschließlich einer Schildkröte, welche die Reise unbeschadet übersteht. Mit einem Job ohne Zukunft und einer Freundin, die in wegen eines anderen Mannes verlassen hat, scheint nichts dagegen zu sprechen, dass Matt selbst eine kleine Zeitreise unternimmt. Also leiht er sich ein altes Auto, stopft es mit Essen und Wasser voll und landet in der nahen Zukunft - wo er wegen Mordes am Besitzer des Autos verhaftet wird, welcher tot umgefallen ist, als Matt direkt vor seinen Augen verschwunden ist. Die einzige Möglichkeit, der Mordanklage zu entgehen, besteht darin, weiter in die Zukunft zu reisen, bis er einen Ort in der Zeit findet, an dem er sich in Ruhe niederlassen kann. Doch was ist, wenn solch ein Ort gar nicht existiert ...

Portrait
Joe Haldeman, 1943 in Oklahoma City geboren, studierte Physik, Astronomie, Mathematik und Informatik an den Universitäten von Maryland und Iowa. 1967 wurde er zum Militär eingezogen und nach Vietnam geschickt. Die schrecklichen Erlebnisse in diesem Krieg, aus dem er schwer verwundet zurückkehrte, haben ihn zutiefst geprägt und sein Schreiben maßgeblich beeinflusst. Mit zahlreichen preisgekrönten Romanen und Erzählungen hat er sich als einer der bekanntesten SF-Autoren unserer Zeit etabliert, der wesentlich an der Renaissance der naturwissenschaftlich-technisch orientierten Science Fiction mitwirkte. Darüber hinaus hat er sich als Bühnenautor einen Namen gemacht. Joe Haldeman lebt mit seiner Frau Gay in Ormond Beach, Florida.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 310
Erscheinungsdatum 04.07.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-939212-18-8
Verlag Mantikore-Verlag
Maße (L/B/H) 20,5/13,7/3,5 cm
Gewicht 367 g
Originaltitel Accidental time machine
Auflage 4. Auflage
Übersetzer Alexander Kühnert
Buch (Taschenbuch)
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12,95
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Zeitsprung
von einer Kundin/einem Kunden aus Clausthal-Zellerfeld am 13.08.2017

Matt Fuller soll eigentlich nur einen Kalibrator zusammenbauen, doch nach seiner Fertigstellung verschwindet dieser plötzlich für einige Sekunden. Aus neugierde führt er weitere Experimente mit dem Gerät durch und macht eine große Entdeckung. Das Cover erscheint in seinem bunten, überlappenden Farbenspiel futuristisch-psyched... Matt Fuller soll eigentlich nur einen Kalibrator zusammenbauen, doch nach seiner Fertigstellung verschwindet dieser plötzlich für einige Sekunden. Aus neugierde führt er weitere Experimente mit dem Gerät durch und macht eine große Entdeckung. Das Cover erscheint in seinem bunten, überlappenden Farbenspiel futuristisch-psychedelisch mit einem Hauch Wärmebildkamera. Also, mir gefällts. Die Geschichte folgt Matts Perspektive und nimmt den Leser mit auf eine unterhaltsame und kurzweilige Reise durch die Zeit. Matt selbst arbeitet als Laborassistent am MIT wo er eigentlich seine Doktorarbeit fertigstellen sollte. Aber es fehlt ihm an Motivation. Der sich seltsam gebärdende Kalibrator eröffnet ihm da eine ganz neue Chance. Matt ist eine sympathischer Kerl, der schon mal etwas verpeilt sein kann und seinen Platz im Leben sucht. Die Geschichte selbst lässt sich flüssig lesen und schafft es einen in ihren Bann zu ziehen. Die Sprache ist leicht verständlich, auch wenn zwischenzeitlich immer mal wieder ein kleiner Ausflug in die Physik erfolgt. Dies stört den Lesefluss aber in keinster Weise, denn es passt einfach. Auch wenn ich nicht wirklich etwas davon verstehe. Gut geschriebener Zeitreiseroman mit einem sehr sympathischen Helden.

philosophischer SF-Roman im wahrstem Sinne
von einer Kundin/einem Kunden aus Leiben am 06.08.2017

Forschungsassistent Matt Fuller ist ein Hochschulabbrecher, der am MIT arbeitet, seine Freundin hat ihn verlassen und die Arbeit erfüllt ihn auch nicht. Doch dann passiert das Undenkbare: ein Gerät im Labor entpuppt sich als eine Zeitmaschine. Matt erkennt seine Chance und nimmt die Maschine schnell mit nach Hause, um dort eini... Forschungsassistent Matt Fuller ist ein Hochschulabbrecher, der am MIT arbeitet, seine Freundin hat ihn verlassen und die Arbeit erfüllt ihn auch nicht. Doch dann passiert das Undenkbare: ein Gerät im Labor entpuppt sich als eine Zeitmaschine. Matt erkennt seine Chance und nimmt die Maschine schnell mit nach Hause, um dort einige Zeitexperimente zu starten. Nach kurzer Zeit kommt ihm der Gedanke selbst (vorwärts) durch die Zeit zu reisen. Allerdings funktioniert die Reise nur in die Zukunft. Das Cover des Buches ist sehr gut gemacht, wirkt wie ein Wärmebild und ist daher wissenschaftlich angehaucht, wie es zu diesem Genre passt. Der deutsche Titel "Herr der Zeit" (Original: The accidental time machine) ist nicht nur total falsch, sondern auch irreführend; der Originaltitel passt hier viel viel besser. Der Autor selbst ist ein bekannter und mehrmals ausgezeichneter SF-Autor, für mich war er bisher allerdings unbekannt, d.h. ich kannte ihn nicht und habe zuvor auch noch nichts von ihm gelesen. Das Thema "Zeitreise" fasziniert mich sowieso, auch das Thema SF ist für mich immer interessant. Hier ist das Genre SF aber in seinem reinstem Element. Dabei trifft der Hauptprotagonist in den verschiedenen Zeiten verschiedene Personen bzw. Gestalten, die mit ihm reden, diese Figuren sind aber auch ganz anders als auch herkömmlichen Romanen gewohnt. Außerdem erinnerte es mich phasenweise an "Der kleine Prinz". Denn auch hier laden die Gespräche immer wieder zum Nachdenken ein. Es ist also ein Zeitreise-Roman, der sich von anderen Büchern dieses Genres sehr unterscheidet. Fazit: SF in reinster Natur; ein etwas anderer Zeitreiseroman, mit philosophischen Einflüssen. Absolute Leseempfehlung für SF-Fans