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Das Geräusch einer Schnecke beim Essen

Elisabeth Tova Bailey

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Beschreibung

Durch eine Krankheit ist die Journalistin Elisabeth Bailey ans Bett gefesselt. Als sie von einer Freundin eine Topfpflanze geschenkt bekommt, unter deren Blättern eine Schnecke sitzt, beginnt sie diese zu beobachten. Nachts wird ihr neues Haustier aktiv, fährt seine Fühler aus, geht auf die Jagd und vollführt seltsame Rituale. Fasziniert beschäftigt sich Bailey mit Biologie und Kulturgeschichte der Schnecke und erfährt Verblüffendes über ein unterschätztes Lebewesen. Nun hat sie die Geschichte dieser besonderen Freundschaft aufgeschrieben - ein Buch der Entschleunigung und darüber, wie sich in einem kleinen Detail der Natur die Vielfalt des Lebens finden lässt.

Elisabeth Tova Bailey wurde in New England (USA) geboren. Sie machte zuerst eine Ausbildung als Gärtnerin und arbeitete später als Journalistin, veröffentlichte Essays und Kurzgeschichten, bis sie im Alter von 34 Jahren auf einer Europareise an einem Virus erkrankte, der sie monatelang ans Bett fesselte. In dieser Zeit beschäftigte sich Bailey mit der Kulturgeschichte der Schnecke und schrieb das Sachbuch Das Geräusch einer Schnecke beim Essen. Elisabeth Tova Bailey lebt heute im Bundesstaat Maine.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 176 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 06.02.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783312005307
Verlag Nagel & Kimche Verlag Dig
Dateigröße 1196 KB
Übersetzer Kathrin Razum
Verkaufsrang 15600

Buchhändler-Empfehlungen

Angela Franke, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Ein liebenswertes Büchlein voller Kraft. Eine Freundschaft vom Krankenbett aus zur Schnecke. Ungewöhnlich aber toll!!!

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

Ein ganz besonderes Buch. Auch wenn wir Schnecken eigentlich nicht sonderlich gerne haben, so gibt dieses Buch doch faszinierende Einblicke. Lesenswert, schöne Sprache.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden aus Cloppenburg am 16.02.2018
Bewertet: anderes Format

Ein rührendes Buch über eine ungewöhnliche Freundschaft, die mehr bedeutet, als man erahnen mag.

Schnecken sind interessanter als man denkt!
von Janine2610 am 08.01.2016
Bewertet: Taschenbuch

Schon allein der Titel "Das Geräusch einer Schnecke beim Essen" hat mich neugierig auf den Inhalt gemacht, dazu noch der Klappentext und ich konnte gar nicht anders als gleich loszulesen. Dieses Buch ist kein gewöhnlicher Roman, eigentlich ist es die Autobiografie der Autorin Elisabeth Tova Bailey. Hierin beschreibt sie ein J... Schon allein der Titel "Das Geräusch einer Schnecke beim Essen" hat mich neugierig auf den Inhalt gemacht, dazu noch der Klappentext und ich konnte gar nicht anders als gleich loszulesen. Dieses Buch ist kein gewöhnlicher Roman, eigentlich ist es die Autobiografie der Autorin Elisabeth Tova Bailey. Hierin beschreibt sie ein Jahr ihrer etwa 20 Jahre andauernden Krankheit, die sie sich in einem kleinen Dort auf ihrem Europabesuch eingefangen hat. In diesem einen Jahr war sie mehr oder weniger ständig auf ihr Bett angewiesen. Und wenn ich mir das so überlege: man fährt auf Urlaub auf einen anderen Kontinent, kehrt krank zurück - aber nicht etwa für eine Woche, sondern für ganze 20 Jahre ... Das ist hart. Da verpasst man unter Umständen ein Viertel seines gesamten Lebens! Wäre ich an Stelle der Autorin gewesen, ich weiß nicht, ob ich in all den Monaten im Bett nicht wahnsinnig geworden wäre. ~ Das Überleben hängt oft davon ab, dass man einen Lebensinhalt hat: eine Beziehung, einen Glauben, eine auf dem schmalen Grat des Möglichen balancierende Hoffnung. ~ (S. 25) Was für ein Glück, dass sie zufällig zu ihrer Schnecke gekommen ist. Geplant war das nämlich nicht. Denn eine Freundin von Elisabeth hat ihr eine Topfpflanze geschenkt (Veilchen) und darin hat eine Schnecke geschlafen. Und weil die Autorin ja sowieso an ihr Bett gefesselt war, hat sie genügend Zeit und zwangsweise wohl auch Geduld gehabt, um die Schnecke zu beobachten. Und all das beschreibt sie eben in ihrem Buch - und es ist wirklich faszinierend! ~ Nachdem wir uns wochenlang rund um die Uhr Gesellschaft geleistet hatten, konnte an unserer Beziehung kein Zweifel mehr bestehen: Die Schnecke und ich lebten offiziell zusammen. ~ (S. 31) Von so viel Schnecke auf so wenigen Seiten habe ich noch nie gelesen. Na gut, ich bin mir auch gar nicht sicher, ob ich überhaupt schon mal was Schneckiges gelesen habe ... Jedenfalls war nicht nur die Autorin total begeistert und gebannt bei der Schneckenbeobachtung und Informationen-über-Schnecken-Beschaffung, sondern auch ich. Teilweise fand ich die Beschreibung über ihre Schnecke richtig niedlich und man bekommt große Lust, nach draußen zu gehen, sich eine Schnecke zu suchen und diese in ihrem Tun zu bestaunen. ~ Das Leben einer Schnecke ist, so sehr wie jedes andere, von dem ich weiß, von leckerem Essen, mehr oder weniger bequemen Schlafplätzen und einer Mischung aus erfreulichen und weniger erfreulichen Abenteuern erfüllt. ~ (S. 94/95) Diese Schnecke hat die Autorin wahrlich vor dem Wahnsinn bewahrt, denn die Zeit mit ihr war eine interessante Ablenkung, die sie nicht gehabt hätte, wenn ihre Freundin ihr den Veilchentopf nicht gebracht hätte. So gesehen war dieses kleine Lebewesen nicht nur wahnsinnig interessant zu beobachten, sondern auch eine Art Lehrmeisterin für die Autorin. Erstaunlich, wie viel Mut so ein Tier einem Menschen machen kann ... ~ Die Schnecke war mir eine echte Lehrmeisterin gewesen, ihr bescheidenes Dasein hatte mir Kraft gegeben. ~ (S. 145) Das ist nicht nur die Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft, sondern auch eine Art Liebeserklärung an das Leben, die man durch das Dasein der Schnecke versteht. So wie es hier bei mir der Fall ist, bin ich nur selten durch Beschreibungen eines Lebewesens gleich so fasziniert davon. Dass Schnecken so spannend sein können, hätte ich nie erwartet. Ich sehe diese Tiere nun definitiv mit völlig anderen Augen.

Außerschneckig gut!
von einer Kundin/einem Kunden aus Worms am 12.05.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Was schenkt einer bettlägerigen jungen Frau wieder Lebensmut und Durchhaltevermögen? Eine Schnecke! So skurril diese Tatsache auch klingen mag, so liebevoll und ehrlich berichtet Autorin Bailey in ihrem Roman, wie eine im Wald gefundene und von ihr adoptierte Schnecke ihr Trost während ihrer Krankheit schenkte. Sie erzählt ziels... Was schenkt einer bettlägerigen jungen Frau wieder Lebensmut und Durchhaltevermögen? Eine Schnecke! So skurril diese Tatsache auch klingen mag, so liebevoll und ehrlich berichtet Autorin Bailey in ihrem Roman, wie eine im Wald gefundene und von ihr adoptierte Schnecke ihr Trost während ihrer Krankheit schenkte. Sie erzählt zielstrebig und der Leser wird überrascht von den vielen interessanten Eigenschaften, die in einer kleinen Schnecke stecken können. Hierbei beruft sie sich sowohl auf ihre Beobachtungen, als auch auf wissenschaftliche Abhandlungen. Manchmal wird es während des Lesens anstrengend, wenn die Autorin zu viele Fachartikel zitiert, aber wer Freude an solch fundamentierter Recherche hat, wird diesen Roman lieben - und Schnecken!

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