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Mein sanfter Zwilling

(5)
Die Geschichte einer Liebe zwischen zwei Menschen, die sich unmöglich lieben können - wegen des Schicksalsschlags, der sie zusammen gebracht hat. Eine fatale Liebe zwischen zwei Menschen die sich nur übereinander definieren können und doch immer wieder versuchen, ihren eigenen Weg zu gehen.

Ivo und Stella, Wahlverwandte und Schicksalsgenossen seit frühester Kindheit, sind in leidenschaftlicher und destruktiver Liebe miteinander verbunden. Jeder Versuch ohne einander zu leben, sich dem Reigen wilder erotischer Begegnungen und hasserfüllter Streits zu entziehen, scheitert. Es ist eine namenlose Gier, die die beiden immer wieder zueinander treibt und ein tief verborgener Groll, der sie hindert, je miteinander glücklich zu sein. Haratischwilis Roman erzählt die Geschichte dieser großen Liebe und fatalen Leidenschaft und enthüllt dabei, Schritt für Schritt, Schicht für Schicht ein Familiendrama, das Stella und Ivo wie Zwillinge für immer aneinander kettet. In Rückblenden erzählt Stella die Geschichte ihrer Familie, ab dem Moment, in dem Ivo in ihr Leben tritt. Von der Affäre ihres Vaters Frank mit Ivos Mutter. Von den Nachmittagen in dem abgeschiedenen Haus am Hafen, wo sich das Paar trifft und die Kinder zusammen spielen und die Erwachsenen beim Liebesspiel beobachten. Über ihre Eltern kommen sich Ivo und Stella näher und versuchen deren Geheimnis, so gut es geht, vor der Außenwelt zu hüten, in der es Ivos Vater und Stellas Mutter und Schwester gibt. Die Affäre endet mit einem Schlag, als Ivos Vater eines Nachmittags überraschend von einer Geschäftsreise nach Hause kommt.

Mein sanfter Zwilling erzählt sprachgewaltig, melancholisch, gravitätisch wie die herbstliche See und mit scharfem Blick für die Abgründe und Unwägbarkeiten der menschlichen Natur von einem erschütternden Familiendrama, einer verlorenen Kindheit, und einer großen Liebe, die in dieser Welt keinen Ort findet.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 380 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.09.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783627021757
Verlag Frankfurter Verlagsanstalt
Dateigröße 1320 KB
Verkaufsrang 7.595
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

Laura Schwartz, Thalia-Buchhandlung Landau

Haratischwili hier mit einem etwas kürzeren Buch, welches dennoch, genau wie ihre Epen, absolut überzeugt! Sprachlich hervorragend und literarisch anspruchsvoll. Toll! Haratischwili hier mit einem etwas kürzeren Buch, welches dennoch, genau wie ihre Epen, absolut überzeugt! Sprachlich hervorragend und literarisch anspruchsvoll. Toll!

„Eine Liebe die nicht sein darf?“

Stephanie Bilke, Thalia-Buchhandlung Münster

Nino Haratischwili ist eine junge Stimme der deutschsprachigen Literatur die mich mit diesem außergewöhnlichen Roman total von sich überzeugt hat.

Nino Haratischwili ist eine junge Stimme der deutschsprachigen Literatur die mich mit diesem außergewöhnlichen Roman total von sich überzeugt hat.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 11.11.2017
Bewertet: anderes Format

Eine Wucht! Ein melancholisches, erschütterndes und zärtliches Familiendrama, das die Ausweglosigkeit der Beziehung zwischen Ivo und Stella in jeder Zeile mitschwingen lässt.

Tipp
von Jens Paller aus Neuss am 03.09.2011
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Für mich eines der besten Bücher des Herbstes, welches jedes und vor allem mehr Rampenlicht (Longlist) verdient hätte. Eine eindrucksvolle Lektüre, eine besondere Liebesgeschichte, technisch sehr fein konstruiert und umklammert. Was passiert mit zwei Menschen, die geheimnisvoll verbunden sind und deren Liebe nicht sein soll und darf? Deren Vergangenheit... Für mich eines der besten Bücher des Herbstes, welches jedes und vor allem mehr Rampenlicht (Longlist) verdient hätte. Eine eindrucksvolle Lektüre, eine besondere Liebesgeschichte, technisch sehr fein konstruiert und umklammert. Was passiert mit zwei Menschen, die geheimnisvoll verbunden sind und deren Liebe nicht sein soll und darf? Deren Vergangenheit fest miteinander verwoben ist, deren Abhängigkeit immer spürbar ist und deren Leben ohne einander nur zeitlich begrenzt möglich ist.