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Gesammelte Schriften

Abhandlungen, 3 Tl.-Bde.. Hrsg. v. Rolf Tiedemann u. Hermann Schweppenhäuser

Erster Band. Erster Teil:
Der Begriff der Kunstkritik in der deutschen Romantik / Goethes Wahlverwandtschaften / Ursprung des deutschen Trauerspiels

Erster Band. Zweiter Teil:
Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit / Erste Fassung / Dritte Fassung / Charles Baudelaire. Ein Lyriker im Zeitalter des Hochkapitalismus / Das Paris des Second Empire bei Baudelaire / Über einige Motive bei Baudelaire / Zentralpark / Über den Begriff der Geschichte / Anhang: Selbstanzeige der Dissertation / L'oeuvre d'art à l’époque de sa reproduction mécanisée / Notes sur les Tableaux parisiens de Baudelaire / Editorischer Bericht

Erster Band. Dritter Teil:
Anmerkungen der Herausgeber / Inhaltsverzeichnis
Portrait
Benjamin, Walter
Walter Benjamin wurde am 15. Juli 1892 als erstes von drei Kindern in Berlin geboren und nahm sich 26. September 1940 in Portbou/Spanien das Leben. Benjamins Familie gehörte dem assimilierten Judentum an. Nach dem Abitur 1912 studierte er Philosophie, deutsche Literatur und Psychologie in Freiburg im Breisgau, München und Berlin. 1915 lernte er den fünf Jahre jüngeren Mathematikstudenten Gershom Scholem kennen, mit dem er Zeit seines Lebens befreundet blieb. 1917 heiratete Benjamin Dora Kellner und wurde Vater eines Sohnes, Stefan Rafael (1918 -1972). Die Ehe hielt 13 Jahre. Noch im Jahr der Eheschließung wechselte Benjamin nach Bern, wo er zwei Jahre später mit der Arbeit Der Begriff der Kunstkritik in der deutschen Romantik bei Richard Herbertz promovierte. 1923/24 lernte er in Frankfurt am Main Theodor W. Adorno und Siegfried Kracauer kennen. Der Versuch, sich mit der Arbeit Ursprung des deutschen Trauerspiels an der Frankfurter Universität zu habilitieren, scheiterte. Benjamin wurde nahegelegt, sein Gesuch zurückzuziehen, was er 1925 auch tat. Sein Interesse für den Kommunismus führte Benjamin für mehrere Monate nach Moskau. Zu Beginn der 1930er Jahre verfolgte Benjamin gemeinsam mit Bertolt Brecht publizistische Pläne und arbeitete für den Rundfunk. Die Machtübernahme der Nationalsozialisten zwang Benjamin, im September 1933 ins Exil zu gehen. Im französischen Nevers wurde Benjamin 1939 für drei Monate mit anderen deutschen Flüchtlingen in einem Sammellager interniert. Im September 1940 unternahm er den vergeblichen Versuch, über die Grenze nach Spanien zu gelangen. Um seiner bevorstehenden Auslieferung an Deutschland zu entgehen, nahm er sich das Leben.

Tiedemann, Rolf
Rolf Tiedemann wurde 1932 in Hamburg geboren. Im Zuge seines Studiums der Philosophie, Germanistik und Soziologie in Hamburg, Göttingen, Berlin und schlussendlich in Frankfurt am Main, war Tiedemann ab 1959 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und später als persönlicher Assistent bei Theodor W. Adorno beschäftigt. 1964 promovierte er mit der ersten Dissertation über Walter Benjamin bei Adorno und Max Horkheimer. Gemeinsam mit Hermann Schweppenhäuser übernahm er 1970 die Herausgeberschaft der Gesamtausgaben von Adorno und Walter Benjamin. Von 1985 bis 2002 war er Direktor des Theodor W. Adorno Archivs in Frankfurt, von wo aus er u.a. die Ausgaben der Nachgelassenen Schriften Adornos initiierte. Vielfach rezipiert und in zahlreiche Sprachen übersetzt sind die von Tiedemann edierten Bände des Passagenwerks von Benjamin und der Ästhetischen Theorie sowie des Beethoven von Adorno. Rolf Tiedemann verstarb am 29. Juli 2018.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Rolf Tiedemann, Hermann Schweppenhäuser
Seitenzahl 1275
Erscheinungsdatum 17.06.1974
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-28531-2
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,5/10,8/6,8 cm
Gewicht 775 g
Auflage 8. Auflage
Übersetzer Pierre Klossowski
Buch (Taschenbuch)
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