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Das Handwerk des Teufels

Roman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi Preis International 2013 (3. Platz)

(24)
Zwei Lebensfluchten kollidieren, eine auf dem Weg in die Verdammnis, die andere aus ihr heraus. Der junge Arvin wächst in den fünfziger Jahren im heruntergekommenen Niemandsland des Mittleren Westens auf. Hier hat sich der amerikanische Traum in einen fiebrigen Albtraum verwandelt, der bevölkert wird von psychopathischen Verbrechern, korrupten Sheriffs und religiösen Fanatikern.
Arvin ringt um einen Ausweg aus dieser Welt. Doch als seine Freundin vom Ortsprediger missbraucht wird und sich daraufhin erhängt, nimmt auch er das Gesetz in die eigene Hand. Zur gleichen Zeit, nur wenige Meilen entfernt, brechen die beiden Serienkiller Carl und Sandy zur Jagd auf. Sie locken arglose Tramper in ihren Wagen, um sie dort auf brutale Art und Weise umzubringen. Irgendwo in der Tiefe des Hinterlandes, in jenem unsichtbaren Grenzgebiet zwischen Zivilisation und archaischer Grausamkeit, kreuzen sie schließlich Arvins Weg ...
Unaufhaltsam verstrickt Pollock seine Leser in ein undurchdringliches Labyrinth des Bösen. "Das Handwerk des Teufels" ist ein ebenso verstörender wie mitreißender Roman über den epischen Kampf zwischen Schicksal und Moral, Schuld und Gerechtigkeit. Die Hoffnung stirbt immer zuletzt. Aber sie stirbt.
Portrait
Donald Ray Pollock, geboren 1954, wuchs im US-Bundesstaat Ohio auf. Mit siebzehn Jahren brach er die Highschool ab und nahm einen Job in einer Fleischfabrik an. Danach arbeitete er über dreißig Jahre in einer Papiermühle, zumeist als Lastwagenfahrer. Ende der achtziger Jahre holte er in Abendkursen seinen Schulabschluss nach und schrieb sich an der Ohio State University ein. 2008 erschien in den USA sein literarisches und von der amerikanischen Presse gefeiertes Debüt »Knockemstiff«, drei Jahre später der Roman »Das Handwerk des Teufels«, für den er u.a. mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet wurde. Donald Ray Pollock lebt mit seiner Frau in Chillicothe, Ohio.
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Beschreibung

Produktdetails


Format PDF i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 304 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.02.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783935890946
Verlag Verlagsbuchhandlung Liebeskind
Dateigröße 2240 KB
Übersetzer Peter Torberg
eBook
8,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Rabenschwarz, für die Protagonisten scheint kein Happy End in sich. Dieser Thriller hat es in sich. Rabenschwarz, für die Protagonisten scheint kein Happy End in sich. Dieser Thriller hat es in sich.

Thomas Neumann, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Ein höllischer Trip durch die Abgründe der Gesellschaft in einem amerikanischen Albtraum. Ein höllischer Trip durch die Abgründe der Gesellschaft in einem amerikanischen Albtraum.

„Das Handwerk des Schreibens...“

B. Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Aurich

„ Das Handwerk des Teufels“ ist ein wirklich unglaublicher Roman.
In einer komplett trostlosen Welt gibt es niemanden, dem das Glück (über zumindest etwas längere Zeit) hold ist. Und trotzdem ziehen alle Handlungsstränge den Leser total in seinen Bann.
Pollock gelingt es beeindruckend, alle Fäden in der Hand zu halten und sie immer wieder zusammenzuführen.

Am Ende des Werkes ist die Welt immer noch ein schlechter Ort, aber wir haben ein unglaublich gutes Stück Literatur genossen.

Im selben Verlag ist übrigens der ebenso empfehlenswerte Titel „ Winters Knochen“ von Daniel Woodrell erschienen!

„ Das Handwerk des Teufels“ ist ein wirklich unglaublicher Roman.
In einer komplett trostlosen Welt gibt es niemanden, dem das Glück (über zumindest etwas längere Zeit) hold ist. Und trotzdem ziehen alle Handlungsstränge den Leser total in seinen Bann.
Pollock gelingt es beeindruckend, alle Fäden in der Hand zu halten und sie immer wieder zusammenzuführen.

Am Ende des Werkes ist die Welt immer noch ein schlechter Ort, aber wir haben ein unglaublich gutes Stück Literatur genossen.

Im selben Verlag ist übrigens der ebenso empfehlenswerte Titel „ Winters Knochen“ von Daniel Woodrell erschienen!

„Genial böse!“

Julia Joachimmeyer, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Das amerikanische Hinterland in den 50er und 60er Jahren: eine düstere, trostlose Welt ohne Hoffnung. Brutalität, Korruption, Dummheit und religiöser Fanatismus sind nur einige der beängstigenden Vorboten der Hölle, mit denen sich Pollocks Protagonisten auseinandersetzen müssen. Bilder wie Produkte eines albtraumhaften Fieberwahns pflanzt der Autor in die Köpfe seiner Leser: vom ersten bis zum letzten Satz gefesselt kann man sich dem Sog der Geschichte nicht entziehen. Wer eine Reise in die dunkelsten Abgründe der menschlichen Seele nicht fürchtet und gandenlose Spannung liebt, der ist mit diesem Meisterwerk des Bösen bestens beraten! Das amerikanische Hinterland in den 50er und 60er Jahren: eine düstere, trostlose Welt ohne Hoffnung. Brutalität, Korruption, Dummheit und religiöser Fanatismus sind nur einige der beängstigenden Vorboten der Hölle, mit denen sich Pollocks Protagonisten auseinandersetzen müssen. Bilder wie Produkte eines albtraumhaften Fieberwahns pflanzt der Autor in die Köpfe seiner Leser: vom ersten bis zum letzten Satz gefesselt kann man sich dem Sog der Geschichte nicht entziehen. Wer eine Reise in die dunkelsten Abgründe der menschlichen Seele nicht fürchtet und gandenlose Spannung liebt, der ist mit diesem Meisterwerk des Bösen bestens beraten!

„Bigotterie und Gewalt... “

Moritz Revermann, Thalia-Buchhandlung Neuss


Das Alte Testament wird wieder um ein Buch reicher. Pollocks 'Handwerk des Teufels' ist ein literarisches Fegefeuer, dem man nicht entkommt. Schonungslos, hart und konsequent wird eine Welt ohne Ausweg skizziert. Archaisches Leben in einer archaischen Welt.

Man muss schon hartgesotten sein, um in diesen Schlund des Abgrunds menschlicher Verhaltensweisen zu schauen. Bar jeder Hillybilly Romantik pflückt Pollock keine Gänseblümchen, sondern zeichnet mit Stacheldraht. Adjektive fallen mir genug ein, - erschütternd eins davon. 'Das Handwerk des Teufels' ist ein böses Fragezeichen: Gibt es Menschlichkeit? Was ist Menschlichkeit? Hat der Mensch Menschlichkeit verdient?

Dies ist ein tiefschwarzer Noir-Roman, gut aufgebaut, brillant und trocken geschrieben. Soweit weg, dass es ein bisschen wie Fernsehschauen ist. Abstand 1,5 Meter. Der Abstand verkürzt sich zusehends, so dass der Leser irgendwann in der Geschichte eintaucht, in den Strudel der Geschehnisse und der Gewalt eintaucht, um prustend zwischendurch an die Oberfläche zu kommen. Lektüre, die Überlebenskampf wird.

Cormac McCarthy, William Gay und Joe R. Lansdale sind die Eckpfeiler dieser Literatur. Atmosphärisch, dicht, gewalttätig, roh und archaisch. Biblisch? Yap, allerdings AT. Ein wertvoller Blick auf eine Welt, die wir nicht kennen, die uns allerdings näher ist, als wir zugeben wollen. Seien wir ehrlich!

Pollock hat jetzt schon das Zeug zu einem ganz Großen. Er ist erst 58. Lieber Gott, entferne die Schrotflinten in seiner Nähe und schenke ihm noch viele Stunden!

Das Alte Testament wird wieder um ein Buch reicher. Pollocks 'Handwerk des Teufels' ist ein literarisches Fegefeuer, dem man nicht entkommt. Schonungslos, hart und konsequent wird eine Welt ohne Ausweg skizziert. Archaisches Leben in einer archaischen Welt.

Man muss schon hartgesotten sein, um in diesen Schlund des Abgrunds menschlicher Verhaltensweisen zu schauen. Bar jeder Hillybilly Romantik pflückt Pollock keine Gänseblümchen, sondern zeichnet mit Stacheldraht. Adjektive fallen mir genug ein, - erschütternd eins davon. 'Das Handwerk des Teufels' ist ein böses Fragezeichen: Gibt es Menschlichkeit? Was ist Menschlichkeit? Hat der Mensch Menschlichkeit verdient?

Dies ist ein tiefschwarzer Noir-Roman, gut aufgebaut, brillant und trocken geschrieben. Soweit weg, dass es ein bisschen wie Fernsehschauen ist. Abstand 1,5 Meter. Der Abstand verkürzt sich zusehends, so dass der Leser irgendwann in der Geschichte eintaucht, in den Strudel der Geschehnisse und der Gewalt eintaucht, um prustend zwischendurch an die Oberfläche zu kommen. Lektüre, die Überlebenskampf wird.

Cormac McCarthy, William Gay und Joe R. Lansdale sind die Eckpfeiler dieser Literatur. Atmosphärisch, dicht, gewalttätig, roh und archaisch. Biblisch? Yap, allerdings AT. Ein wertvoller Blick auf eine Welt, die wir nicht kennen, die uns allerdings näher ist, als wir zugeben wollen. Seien wir ehrlich!

Pollock hat jetzt schon das Zeug zu einem ganz Großen. Er ist erst 58. Lieber Gott, entferne die Schrotflinten in seiner Nähe und schenke ihm noch viele Stunden!

„Böse, böser, Pollock“

Birgit Herrmann, Thalia-Buchhandlung Essen

Der amerikanische Westen der 1960er Jahre. Eine kleine Stadt irgendwo im Nirgendwo. Die Protagonisten: Unter anderem ein mordendes, voyeuristisches Pärchen, zwei selbsternannte Prediger, die geisteskranke und verstörende Messen abhalten, ein Pädophiler und ein Vater, der seinen Sohn durch seine verdrehten religiösen Rituale in den Wahnsinn treiben wird. Es tun sich alle menschlichen Abgründe auf und der Leser erlebt die verschiedenen Arten der Gefühlskälte bis zum emotionalen Gefrierpunkt. In diesem Buch gibt es kein Gut und Böse – hier gibt es nur böse und noch schlechter! Nichts für schwache Nerven, denn hier kommt der Leser wortwörtlich in Teufels Küche. Der amerikanische Westen der 1960er Jahre. Eine kleine Stadt irgendwo im Nirgendwo. Die Protagonisten: Unter anderem ein mordendes, voyeuristisches Pärchen, zwei selbsternannte Prediger, die geisteskranke und verstörende Messen abhalten, ein Pädophiler und ein Vater, der seinen Sohn durch seine verdrehten religiösen Rituale in den Wahnsinn treiben wird. Es tun sich alle menschlichen Abgründe auf und der Leser erlebt die verschiedenen Arten der Gefühlskälte bis zum emotionalen Gefrierpunkt. In diesem Buch gibt es kein Gut und Böse – hier gibt es nur böse und noch schlechter! Nichts für schwache Nerven, denn hier kommt der Leser wortwörtlich in Teufels Küche.

„Pollock, Das Handwerk des Teufels“

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Dieses Buch ist eine Sammlung von einem Dutzend Lebensläufen, die der Autor über mehrere Jahre begleitet. Die Protagonisten leben im
mittleren Westen der USA in der Zeit der 40er und 50er Jahre. Sie sind von Anfang an zum Scheitern verurteilt, denn die hohen moralischen Ansprüche dieser amerikanischen Gesellschaft sind im Alltag gar nicht zu erfüllen. Und so gleiten sie aus der Normalität in das absolut Böse ab - das Verbrechen wird für sie ein alltägliches Geschehen. Mord, Betrug, Vergewaltigung - es wird für die Protagonisten zum alltäglichen Verbrechen. Aber wo war der Wendepunkt in ihrem Leben und hätte es überhaupt Rettung geben können? Waren sie wirklich von Anfang an auf der Seite der Verlierer?
Ein spannendes Buch voller negativer Energie, das einem den Atem gefrieren läßt!
Dieses Buch ist eine Sammlung von einem Dutzend Lebensläufen, die der Autor über mehrere Jahre begleitet. Die Protagonisten leben im
mittleren Westen der USA in der Zeit der 40er und 50er Jahre. Sie sind von Anfang an zum Scheitern verurteilt, denn die hohen moralischen Ansprüche dieser amerikanischen Gesellschaft sind im Alltag gar nicht zu erfüllen. Und so gleiten sie aus der Normalität in das absolut Böse ab - das Verbrechen wird für sie ein alltägliches Geschehen. Mord, Betrug, Vergewaltigung - es wird für die Protagonisten zum alltäglichen Verbrechen. Aber wo war der Wendepunkt in ihrem Leben und hätte es überhaupt Rettung geben können? Waren sie wirklich von Anfang an auf der Seite der Verlierer?
Ein spannendes Buch voller negativer Energie, das einem den Atem gefrieren läßt!

„"Der Teufel versteht sein Handwerk." Pollock auch. Meisterhaft!“

Christian Oertel, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

"Unter der Veranda gluckste leise ein Huhn.", ist die wahrscheinlich einzige friedliche Szene, mit dem einzigen friedliebenden Wesen, in diesem Moloch aus Gesetzlosigkeit und Unmoral und Gewalt. Unzählige Stellen habe ich mir in DAS HANDWERK DES TEUFELS angestrichen, o.g. ist die, nennen wir es verträglichste, in dieser Hölle von einem Roman.

"Er ist tot", sagte der Bursche. -
"Wer?" -
"Mein Dad", sagte Arvin. -
"Du meinst deine Ma, oder?" -
"Nein, meine Ma ist seit drei Tagen tot. Ich rede von meinem Dad. ... Er hat sich die Kehle durchgeschnitten."

Der kleine Arvin ist nun Vollwaise als er dem diensthabendem Officer in die Arme läuft. Der Sheriff selbst ist auch nicht gerade ein Hauptgewinn. Für einen kleinen Obolus tötet er hin und wieder in Auftrag.
Seine Schwester jagt mit ihrem Mann über die Highways. Sie sammeln Tramper ein, vergnügen sich mit ihnen, töten sechsundzwanzig der Ahnungslosen.
Der neue Prediger dressiert seine Frau wie einen Hund. Mit seinem "Hirtenstab" aber macht er sich lieber über seine jungen Schäfchen her.

Pollocks DAS HANDWERK DES TEUFELS ist ein düsteres Schreckensszenario, überbordender Dimensionen in schmucklosem Rahmen. Die Welt darauf eine ganz und gar schlechte. Verkommen, verdorben und grausam. Wie ihre Menschen (obwohl oder gerade deshalb) glaubensfanatische Hinterwäldler, allesamt verlorene Seelen, die längst den verzweifelten Kampf zwischen Gut und Böse verloren haben.

Herr Kill (Verlagsbuchhandlung Liebeskind - An dieser Stelle meinen ausdrücklichen Dank!) hat mich am Telefon vorgewarnt, dass dieser Roman böse sei. "Aha", meine Reaktion. Und er sollte Recht behalten. Dieses Buch ist so böse, dass es wie eine Spinne durch meinen Schlaf krabbelte und ihre Eier in meinen Albträumen ablegte.

" ... ein paar Knochen, die noch immer in den Bäumen hingen, klapperten gegeneinander wie ein Windglockenspiel."
"Unter der Veranda gluckste leise ein Huhn.", ist die wahrscheinlich einzige friedliche Szene, mit dem einzigen friedliebenden Wesen, in diesem Moloch aus Gesetzlosigkeit und Unmoral und Gewalt. Unzählige Stellen habe ich mir in DAS HANDWERK DES TEUFELS angestrichen, o.g. ist die, nennen wir es verträglichste, in dieser Hölle von einem Roman.

"Er ist tot", sagte der Bursche. -
"Wer?" -
"Mein Dad", sagte Arvin. -
"Du meinst deine Ma, oder?" -
"Nein, meine Ma ist seit drei Tagen tot. Ich rede von meinem Dad. ... Er hat sich die Kehle durchgeschnitten."

Der kleine Arvin ist nun Vollwaise als er dem diensthabendem Officer in die Arme läuft. Der Sheriff selbst ist auch nicht gerade ein Hauptgewinn. Für einen kleinen Obolus tötet er hin und wieder in Auftrag.
Seine Schwester jagt mit ihrem Mann über die Highways. Sie sammeln Tramper ein, vergnügen sich mit ihnen, töten sechsundzwanzig der Ahnungslosen.
Der neue Prediger dressiert seine Frau wie einen Hund. Mit seinem "Hirtenstab" aber macht er sich lieber über seine jungen Schäfchen her.

Pollocks DAS HANDWERK DES TEUFELS ist ein düsteres Schreckensszenario, überbordender Dimensionen in schmucklosem Rahmen. Die Welt darauf eine ganz und gar schlechte. Verkommen, verdorben und grausam. Wie ihre Menschen (obwohl oder gerade deshalb) glaubensfanatische Hinterwäldler, allesamt verlorene Seelen, die längst den verzweifelten Kampf zwischen Gut und Böse verloren haben.

Herr Kill (Verlagsbuchhandlung Liebeskind - An dieser Stelle meinen ausdrücklichen Dank!) hat mich am Telefon vorgewarnt, dass dieser Roman böse sei. "Aha", meine Reaktion. Und er sollte Recht behalten. Dieses Buch ist so böse, dass es wie eine Spinne durch meinen Schlaf krabbelte und ihre Eier in meinen Albträumen ablegte.

" ... ein paar Knochen, die noch immer in den Bäumen hingen, klapperten gegeneinander wie ein Windglockenspiel."

Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
20
1
3
0
0

Erschreckend, eines der besten Bücher überhaupt!
von einer Kundin/einem Kunden am 15.03.2017
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Ein Roman wie ein Faustschlag! Es ist, als hätten Truman Capote und John Steinbeck zusammengefunden, um genau dieses Buch zu schreiben. Obwohl der Roman primär als Krimi daher kommt, geht der Inhalt weit darüber hinaus. Es ist ein Sittenbild der USA in den sechziger Jahren, im Hintergrund bahnt sich... Ein Roman wie ein Faustschlag! Es ist, als hätten Truman Capote und John Steinbeck zusammengefunden, um genau dieses Buch zu schreiben. Obwohl der Roman primär als Krimi daher kommt, geht der Inhalt weit darüber hinaus. Es ist ein Sittenbild der USA in den sechziger Jahren, im Hintergrund bahnt sich der Vietnamkrieg an, im ländlichen Ohio, wo dieses Buch spielt, leben die Einwohner in ihrer unumstösslichen Welt, die immer wieder von Unmenschlichkeit, Gewalt und Gleichgültigkeit heimgesucht wird. Ein Fotograf und nebenbei brutaler Serienmörder, der bei seinen blutigen Untaten von seiner Frau unterstützt wird, ein korrupter Polizist, ein bigotter Priester, der in seiner Freizeit junge Frauen vergewaltigt und ein junger Mann auf der Suche nach sich selbst. Es versteht sich von selbst, dass dieses Buch keinen guten Ausgang nehmen kann. Der Autor versteht es meisterlich, verschiedene Episoden zu einer einzigen Geschichte zusammenfinden zu lassen und führt sie zu einem fürchterlichen Finale, dessen reinigendes Ende den bittersten Nachgeschmack hinterlässt, den man sich vorstellen kann.

von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein wahrhafter Besuch in der Hölle, meisterhaft geschrieben, fesselnd, wuchtig, brutal, also nix für Zartbesaitete.

von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein schonungsloser Blick in die Abgründe Amerikas: Packend, hart und unglaublich spannend!