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Fast ein bisschen Frühling

Roman

(8)
Die deutsche Antwort auf Bonnie und Clyde: Zwei arbeitslose Burschen wollen 1933 aus Nazideutschland fliehen, überfallen eine Bank, um sich das Reisegeld zu beschaffen, und stranden auf ihrer ziellosen Flucht schließlich in Basel. Dort nämlich verliebt sich einer von ihnen in Dorly Schupp, eine Schallplattenverkäuferin. Tag für Tag kauft er bei ihr Tango-Platten, bis das Geld aufgebraucht ist und der nächste Banküberfall ansteht. Alex Capus, der Erfolgsautor aus der Schweiz, hat aus einem authentischen Fall einen kleinen Kriminaltango gemacht, der sich so leicht, so frisch und so anrührend liest, dass man sich sofort auf der Seite dieses romantischen Desperado-Pärchens wiederfindet.
Portrait
Alex Capus, geboren 1961 in der Normandie, lebt heute inOlten. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten und Reportagen.Bei Hansererschienen Léon und Louise(Roman, 2011), Fast ein bisschenFrühling (Roman, 2012), Skidoo (Meine Reise durch die Geisterstädte des Wilden Westens, 2012), Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer (Roman, 2013), Mein Nachbar Urs (Geschichten aus der Kleinstadt, 2014), Seiltänzer (Hanser Box, 2015), Reisen im Licht der Sterne(Roman, 2015) und Das Leben ist gut (Roman, 2016).
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 192 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.02.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783446239654
Verlag Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Dateigröße 1012 KB
Verkaufsrang 16.601
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

„Wunderschöne Geschenkausgabe einer älteren Geschichte“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Eins vorab: Dies ist kein neues Buch von Alex Capus! Auf Grund seines großen Erfolges mit seinem wunderschönen Roman „Léon und Louise“, welches übrigens im Juli 2012 als Taschenbuch erscheint, hat sich der Hanser Verlag an eine frühere Geschichte des Autoren erinnert und sie in einer wunderschönen Geschenkausgabe herausgebracht. Ursprünglich ist dieser Text bereits 2002 erschienen.

Alex Capus erzählt darin die Geschichte der beiden deutschen Bauingenieure Kurt Sandweg und Waldemar Velte aus Wuppertal, die im Winter 1933/1934 für einiges Aufsehen gesorgt haben. Im jungen Nazideutschland fühlen sie sich nicht mehr zu Hause und Berufsaussichten haben sie ohne Parteizugehörigkeit eh nicht mehr. Da wählen sie den sehr ungewöhnlichen Weg und rauben in Stuttgart eine Bank aus. Der Plan ist eigentlich Deutschland zu verlassen und mit dem Geld nach Indien zu reisen, um dort einen Neuanfang zu beginnen. Leider benötigen sie hierfür diverse Papiere, die sie nicht haben. Und so endet die Reise bereits in Basel. Dort verliebt sich Waldemar Velte in die Schallplattenverkäuferin Dorley Schupp, bei der er jeden Tag eine neue Tango-Platte kauft. Abends geht Dorley mit den beiden Männern spazieren. Am Anfang ist auch noch die Kollegin Marie Stifter mit dabei. Und so entspinnen sich eine zarte, platonische Liebesgeschichte und eine wilde Verbrecherjagd, denn es bleibt nicht bei dem einen Banküberfall.

Das pikante an der Geschichte ist, dass Marie Stifter die Großmutter von Alex Capus ist, und ihm diese Geschichte erzählt hat. Und so recherchiert der Autor und flechtet in seine Geschichte Auszüge aus Zeugenaussagen und Polizeiberichten mit ein. Es ist eine kleine ungewöhnliche Geschichte, die sowohl die tragische Geschichte der beiden deutschen Bankräuber erzählt als auch die unglückliche Liebesgeschichte seiner Großmutter. Es ist ein wenig Bonnie und Clyde, denn irgendwie bringt man die beiden netten jungen Männer gar nicht wirklich mit den Bankräubern in Verbindung und leidet so mit ihnen. Sprachlich erkennt man auch schon an dieser frühen Geschichte die erzählerische Qualität von Alex Capus.
Eins vorab: Dies ist kein neues Buch von Alex Capus! Auf Grund seines großen Erfolges mit seinem wunderschönen Roman „Léon und Louise“, welches übrigens im Juli 2012 als Taschenbuch erscheint, hat sich der Hanser Verlag an eine frühere Geschichte des Autoren erinnert und sie in einer wunderschönen Geschenkausgabe herausgebracht. Ursprünglich ist dieser Text bereits 2002 erschienen.

Alex Capus erzählt darin die Geschichte der beiden deutschen Bauingenieure Kurt Sandweg und Waldemar Velte aus Wuppertal, die im Winter 1933/1934 für einiges Aufsehen gesorgt haben. Im jungen Nazideutschland fühlen sie sich nicht mehr zu Hause und Berufsaussichten haben sie ohne Parteizugehörigkeit eh nicht mehr. Da wählen sie den sehr ungewöhnlichen Weg und rauben in Stuttgart eine Bank aus. Der Plan ist eigentlich Deutschland zu verlassen und mit dem Geld nach Indien zu reisen, um dort einen Neuanfang zu beginnen. Leider benötigen sie hierfür diverse Papiere, die sie nicht haben. Und so endet die Reise bereits in Basel. Dort verliebt sich Waldemar Velte in die Schallplattenverkäuferin Dorley Schupp, bei der er jeden Tag eine neue Tango-Platte kauft. Abends geht Dorley mit den beiden Männern spazieren. Am Anfang ist auch noch die Kollegin Marie Stifter mit dabei. Und so entspinnen sich eine zarte, platonische Liebesgeschichte und eine wilde Verbrecherjagd, denn es bleibt nicht bei dem einen Banküberfall.

Das pikante an der Geschichte ist, dass Marie Stifter die Großmutter von Alex Capus ist, und ihm diese Geschichte erzählt hat. Und so recherchiert der Autor und flechtet in seine Geschichte Auszüge aus Zeugenaussagen und Polizeiberichten mit ein. Es ist eine kleine ungewöhnliche Geschichte, die sowohl die tragische Geschichte der beiden deutschen Bankräuber erzählt als auch die unglückliche Liebesgeschichte seiner Großmutter. Es ist ein wenig Bonnie und Clyde, denn irgendwie bringt man die beiden netten jungen Männer gar nicht wirklich mit den Bankräubern in Verbindung und leidet so mit ihnen. Sprachlich erkennt man auch schon an dieser frühen Geschichte die erzählerische Qualität von Alex Capus.

„Echtes Kleinod“

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Glückwunsch an den Verlag, der dieses wunderbare Buch in einer wirklich schönen Geschenkausgabe noch einmal aufgelegt hat. Capus widmet sich in "Fast ein bißchen Frühling" dem ebenso abstrusen wie tragischen Schicksal zweier skurriler Gefährten. Eine deutsche Bonnie-und-Clyde-Story, im wahrsten Sinne. Mit seinem wohldosierten Wortwitz und Erfindungsreichtum legt der Autor mit seiner kurzen Erzählung eine ebenso spannende wie abenteuerliche Geschichte vor, die bei all ihrer Tragik immer einmal wieder zum kopfschüttelnden Schmunzeln ermuntert. Unbedingt lesen! Glückwunsch an den Verlag, der dieses wunderbare Buch in einer wirklich schönen Geschenkausgabe noch einmal aufgelegt hat. Capus widmet sich in "Fast ein bißchen Frühling" dem ebenso abstrusen wie tragischen Schicksal zweier skurriler Gefährten. Eine deutsche Bonnie-und-Clyde-Story, im wahrsten Sinne. Mit seinem wohldosierten Wortwitz und Erfindungsreichtum legt der Autor mit seiner kurzen Erzählung eine ebenso spannende wie abenteuerliche Geschichte vor, die bei all ihrer Tragik immer einmal wieder zum kopfschüttelnden Schmunzeln ermuntert. Unbedingt lesen!

„Sehnsucht nach dem Frühling - doch der Winter ist hart...“

Moritz Revermann, Thalia-Buchhandlung Neuss

Kurt Sandweg und Waldemar Velte, Wuppertaler, angehende Bankräuber und Mörder, kehren 1933 Nazideutschland den Rücken. Ziel: Indien. Tatsächlich landen sie in Basel, hören Tangoplatten und gehen viel spazieren. Mit Dorly Schupp,Plattenverkäuferin, und deren Freundin, Marie Stifter, tatsächlich die Großmutter mütterlicherseits von Alex Capus...

Wie so oft, nimmt Capus einen authentischen Stoff, recherchiert akribisch und benutzt die Erzählungen seiner Verwandschaft, um das Ganze zu einer ebenso abstrusen wie warmherzigen Gangsterklamotte zu formen.

Sehnsucht nach dem Glück wird hier leise und melancholisch dargestellt, wobei die Motivation des Tötens nicht wirklich beleuchtet wird. Das hat mich etwas irritiert. Daher einen Stern Abzug.

Es ist ein früher Capus (2002) und es sei mir bei all meiner Bewunderung für diesen großartigen Erzähler erlaubt zu sagen: ein noch etwas unreifer. Nichtsdestoweniger zeigt sich in 'Fast ein bisschen Frühling' schon das große Talent und der eigenwillige Erzähl- und Sprachduktus dieses begnadeten Romanciers (ganz im Sinne der alten Schule!).

Liebe Grüße nach Olten an dieser Stelle!
Kurt Sandweg und Waldemar Velte, Wuppertaler, angehende Bankräuber und Mörder, kehren 1933 Nazideutschland den Rücken. Ziel: Indien. Tatsächlich landen sie in Basel, hören Tangoplatten und gehen viel spazieren. Mit Dorly Schupp,Plattenverkäuferin, und deren Freundin, Marie Stifter, tatsächlich die Großmutter mütterlicherseits von Alex Capus...

Wie so oft, nimmt Capus einen authentischen Stoff, recherchiert akribisch und benutzt die Erzählungen seiner Verwandschaft, um das Ganze zu einer ebenso abstrusen wie warmherzigen Gangsterklamotte zu formen.

Sehnsucht nach dem Glück wird hier leise und melancholisch dargestellt, wobei die Motivation des Tötens nicht wirklich beleuchtet wird. Das hat mich etwas irritiert. Daher einen Stern Abzug.

Es ist ein früher Capus (2002) und es sei mir bei all meiner Bewunderung für diesen großartigen Erzähler erlaubt zu sagen: ein noch etwas unreifer. Nichtsdestoweniger zeigt sich in 'Fast ein bisschen Frühling' schon das große Talent und der eigenwillige Erzähl- und Sprachduktus dieses begnadeten Romanciers (ganz im Sinne der alten Schule!).

Liebe Grüße nach Olten an dieser Stelle!

„Eine wunderbare Erzählung“

Karlotta Quraishi, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Eine wahre Geschichte über zwei Bankräuber auf der Flucht Richtung Indien. Doch die Freundschaft zur Plattenverkäuferin Dorly zieht sie immer wieder nach Basel. Eine wunderbare Erzählung die durch eine charmante freundliche Sprache überzeugt. Es ist die liebevolle zurückhaltende Art der Beschreibung die den Zauber dieses Buchs ausmachen. Seither freue ich mich auf jedes neue Buch von Alex Capus. Eine wahre Geschichte über zwei Bankräuber auf der Flucht Richtung Indien. Doch die Freundschaft zur Plattenverkäuferin Dorly zieht sie immer wieder nach Basel. Eine wunderbare Erzählung die durch eine charmante freundliche Sprache überzeugt. Es ist die liebevolle zurückhaltende Art der Beschreibung die den Zauber dieses Buchs ausmachen. Seither freue ich mich auf jedes neue Buch von Alex Capus.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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Wunderbare Liebes-/Krimi-Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Solothurn am 01.09.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Geschichte von Kurt Sandweg und Waldemar Velte ist atemberaubend. Zwei beste Freunde die während der Welt-Wirtschaftskrise den Anfängen der NS-Zeit in Deutschland entfliehen wollen und um zu überleben sich gezwungen sehen Verbrechen zu begehen.... In Basel flammt dann eine kurze Liebesgeschichte auf. Kurz, weil die Verbrechen eine Eigendynamik gewinnen, welche... Die Geschichte von Kurt Sandweg und Waldemar Velte ist atemberaubend. Zwei beste Freunde die während der Welt-Wirtschaftskrise den Anfängen der NS-Zeit in Deutschland entfliehen wollen und um zu überleben sich gezwungen sehen Verbrechen zu begehen.... In Basel flammt dann eine kurze Liebesgeschichte auf. Kurz, weil die Verbrechen eine Eigendynamik gewinnen, welche sie ins Verderbern führt.... Sensationell recherchiert und erzählt von Alex Capus. I love it!

Basel, 2. Weltkrieg, Globusfräulein und Platten
von ML aus Basel am 01.11.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein herrliches Buch, mit einer wunderbaren Liebesgeschichte die auf wahren Begebenheiten beruhen soll. Basel während des zweiten Weltkriegs, die Kriegswehen beginnen erst. Die zwei Flüchtlinge brauchen Geld, rauben eine Bank aus, und besuchen (um Musik zu hören) immer wieder die Plattenabteilung des Globus. Hier lernt der eine der beiden seine... Ein herrliches Buch, mit einer wunderbaren Liebesgeschichte die auf wahren Begebenheiten beruhen soll. Basel während des zweiten Weltkriegs, die Kriegswehen beginnen erst. Die zwei Flüchtlinge brauchen Geld, rauben eine Bank aus, und besuchen (um Musik zu hören) immer wieder die Plattenabteilung des Globus. Hier lernt der eine der beiden seine grosse Liebe kennen... Das tragische Ende ist so fein, so schön geschildert. Herrlich! Ein Buch für stille Leser und Liebhaber der leisen Töne die Action mögen, aber vor allem genissen möchten.

... sanft, tragisches Märchen
von Mirjam Berle aus Hagen am 14.07.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

„Fast ein bisschen Frühling“ erzählt die Geschichte zweier junger Männer auf der Flucht vor Nazi-Deutschland, die für das nötige Reisebudget eine Bank überfallen. Der Überfall fordert ein Todesopfer und sie machen sich Hals über Kopf von Wuppertal auf in Richtung Süden. Eigentlich wollen sie nach Indien, bleiben aber in... „Fast ein bisschen Frühling“ erzählt die Geschichte zweier junger Männer auf der Flucht vor Nazi-Deutschland, die für das nötige Reisebudget eine Bank überfallen. Der Überfall fordert ein Todesopfer und sie machen sich Hals über Kopf von Wuppertal auf in Richtung Süden. Eigentlich wollen sie nach Indien, bleiben aber in Basel hängen – aus Liebe zu einer Schallplattenverkäuferin! Diese wahre Geschichte scheint wie ein Märchen. Als ich sie vor einigen Jahren las, ließ ich mich gerne von ihr verzaubern. Sie ist so wunderbar leicht komponiert, dass man die Tragik der Geschichte beinah vergisst, die sich unter dem Schleier der Zuversicht versteckt, der sich sanft über sie legt... Dies ist ein liebevoll erzähltes Kleinod – lassen Sie sich davon verzaubern!