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Singlefrau und Märchenprinz

Über die Einsamkeit moderner Frauen

Edition discours Band 26

Jean-Claude Kaufmann

Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung

13,5 Millionen Deutsche lebten im Jahr 2001 alleine. Unbekannt ist, wie viele davon auch ohne Partner sind. Die Zahl der Singles aber ist hoch, und sie dürfte weiter zunehmen, auch wenn Feuilletons von "Spiegel" bis "Zeit" eine Renaissance der Familie beschwören.

In seinem Buch untersucht der französische Soziologe Jean-Claude Kaufmann die weibliche Seite des Phänomens. Quelle für seine Studie über die Einsamkeit moderner Frauen sind 150 Leserbriefe an die französische "Marie Claire", 150 offene und intensive AuseinanderSetzungen mit dem Alleinsein.

Kaufmann, der im Auftrag der Europäischen Gemeinschaft an einer Untersuchung zum Singledasein gearbeitet hatte, sagte: "Das war genau das, was meiner Studie fehlte: Das Leben, die persönlich Erfahrung." Die Briefe spiegeln Gedanken, Ängste und Erwartungen von Frauen, die im Spannungsfeld von Individualität und Selbstbestimmung einerseits und dem Wunsch nach einem Partner andererseits leben.

Mit "Singlefrau und Märchenprinz" gelingt dem Autor der Spagat zwischen wissenschaftlicher Empirie und praktischer Lebenskunde. Damit knüpft Kaufmann an seine früheren Werke wie "Schmutzige Wäsche" oder "Mit Leib und Seele" ebenfalls bei UVK an.

Kaufmanns Buch ist auf Grund der vielen dramatischen Schilderungen spannende Lektüre[.] (Focus 8/2002)

Eingebettet in Kaufmanns scharfsinnige Analysen kommen die betroffenen Frauen selbst zu Wort. Aus rund 150 Briefen, die allein lebende Frauen im Alter zwischen 20 und 50 Jahren zu diesem Thema an die Redaktion einer großen französischen Frauenzeitschrift schickten, fügt Kaufmann ein äußerst komplexes Bild zusammen. (AOL-Bücherbrief, 36/2002)

Mit 'Singlefrau und Märchenprinz' gelingt Jean-Claude Kaufmann wiederum verhalten humorvoll und aktuell - ein Spagat zwischen wissenschaftlicher Forschung und praktischer Lebenskunde. (NDR, 12.05.2002)

In einer Gesellschaft der forcierten Individualisierung und der rapiden Zunahme des Alleinlebens trifft die Frauen die Vertiefung der Gräben zwischen den Geschlechtern am härtesten. Zu dieser Ausweglosigkeit und den Fallstricken moderner weiblicher Biographien hat der französische Soziologe Jean-Claude Kaufmann eine brillante Studie vorgelegt. (Merkur, 05/2003)

Jean-Claude Kaufmann ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in der Bretagne. Er hat seine Laufbahn als Soziologe 1969 begonnen. Seit 1977 arbeitet er am Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS), zunächst als Forschungsbeauftragter, seit 2000 als Forschungsdirektor. Er ist Mitglied des Centre de Recherche sur les Liens Sociaux (CERLIS), eines CNRS-Instituts der Universität Paris V Sorbonne, wo er auch lehrt.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum Januar 2002
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89669-944-2
Verlag UVK
Maße (L/B/H) 21/13,1/2 cm
Gewicht 350 g

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