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Desperation

Roman

Stephen King

(4)
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Beschreibung

Allein mit dem Bösen am einsamsten Ort der Welt

Im Bergbaustädtchen Desperation ist das Gewebe zwischen den Welten dünn. Bergleute sind versehentlich in eine andere Dimension durchgebrochen und haben einen schrecklichen Dämon freigesetzt. Ein paar Urlauber auf der Durchreise landen im Gefängnis des kleinen Ortes mitten in der Wüste Nevadas: Desperation - das heißt Verzweiflung ...

»Wieder beweist Stephen King, dass er der wichtigste Barometer unseres kulturellen Klimas ist: Seine Albträume sind unbarmherzig.« Publishers Weekly

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 832 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 29.02.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783641053987
Verlag Random House ebook
Dateigröße 1941 KB
Verkaufsrang 9551

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Für mich einer der besten "Kings".
von einer Kundin/einem Kunden aus Dinslaken am 16.01.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Lange unter dem(meinen) Radar geblieben habe ich den Band innerhalb von 2 und einen halben Tagen weggelesen. Gab es je eine bessere Zeit zum lesen?? Ich finde,selten hat King einen so eindringlichen Mikrokosmos erschaffen wie hier. Und ich habe so gut wie alle seine Bücher gelesen. Auch wenn das Buch ein bisschen Staub angesetz... Lange unter dem(meinen) Radar geblieben habe ich den Band innerhalb von 2 und einen halben Tagen weggelesen. Gab es je eine bessere Zeit zum lesen?? Ich finde,selten hat King einen so eindringlichen Mikrokosmos erschaffen wie hier. Und ich habe so gut wie alle seine Bücher gelesen. Auch wenn das Buch ein bisschen Staub angesetzt hat könnte es auch aus dem letzten Jahr stammen. Ich möchte gar nicht so gern auf die Handlung eingehen, nur es ist, vielleicht für King ungewöhnlich, ziemlich christlich-religiös. Ein wenig wie "The Stand" in kleinerem Maßstab. Wer also gar nichts damit anfangen kann... Sehr cool hat Stephan King als sein (lange an Krebs gestorbenes) Alterego Richard Bachmann, *einen* Tag nachdem Desperation fertiggestellt war den Parallel,-Schwestern,-Spiegelroman Regulator begonnen. Das allein ist schon, finde ich, außergewöhnlich genial. Und ich denke wenige Autoren könnten so etwas auf hohen Niveau. Zumindest nach Kings eigener Aussage plant er solche und ähnliche Vorhaben nicht lange. Sie "überkommen"ihn eher und ich glaube ihn. Während mir von Desperation immer noch einige der für King üblichen grandiosen Details die,die meisten seiner Geschichten erst richtig lesenswert machen, im Kopf rumspuken habe ich in Regulator(zwar auch sehr gut aber steht ein wenig zurück) eine der fiesesten Episoden der mir bekannten Literatur gelesen. Das sind nicht wenige und mir wird jetzt schon wieder ein bißchen flau. Beide Romane sind nichts für zarte Gemüter,beide empfehlenswert und können auch getrennt ohne Probleme gelesen werden. Aber ich nehme an hat man einen gelesen will man auch den anderen lesen. Viel Spaß und viel Gänsehaut!!!

Desperation heißt Verzweiflung
von NiWa am 08.12.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

In der Wüste Nevadas liegt das Städtchen Desperation, wo Bergarbeiter dem Grauen auf den Grund gegangen sind. Sie haben eine dämonische Urgewalt freigesetzt, die sie allesamt in die Verzweiflung treibt. Und einige Durchreisende sind mittendrin. Stephen King hat mit "Desperation" einen Horror-Roman par excellence geschrieben. ... In der Wüste Nevadas liegt das Städtchen Desperation, wo Bergarbeiter dem Grauen auf den Grund gegangen sind. Sie haben eine dämonische Urgewalt freigesetzt, die sie allesamt in die Verzweiflung treibt. Und einige Durchreisende sind mittendrin. Stephen King hat mit "Desperation" einen Horror-Roman par excellence geschrieben. Thematisch deckt er die Urängste der Menschheit ab. Er beginnt in der siedend heißen Wüste, geht über gebrochenes Vertrauen und holt Dämonen aus der Erde hervor. Eingangs befindet man sich mit Reisenden auf der Landstraße. Man fährt quer durch Nevadas heiße Wüste, ahnt nichts Böses, bis man von einem Cop aufgehalten wird. Zwar ist die Situation angespannt, man ist leicht nervös, aber noch ist alles im grünen Bereich. Bis die nächsten Ereignisse Leser und Figuren zur Verzweiflung treiben. Diesmal kommt Stephen King mit einer kleinen Gruppe Charaktere aus, die er durch die Wüstenhölle schickt. Aufgrund einiger zentraler Figuren ist es schwer, einen Protagonisten zu bestimmen. Schlüsselfigur ist auf jeden Fall David. Er ist ein kleiner Junge, der sein ganzes Vertrauen aus dem Glauben zu Gott bezieht. Anhand von David lässt King starke religiöse Motive einfließen, die weder belehrend, noch beschönigend sondern im Spiel um Desperation äußerst anregend sind. Denn durch David spürt und sieht man absolutes Urvertrauen in Gott, dessen Plan undurchschaubar ist. Weiters gibt es Johnny, einen abstinenten Schriftsteller, der versucht, vor dem endgültigen Abstieg, die Kurve zu kriegen. Johnny hat seine Probleme mit Alkohol, mit dem Schreiben, und der Welt allgemein. Er weiß sich aber zu helfen, und zieht auf seiner Harley quer durch die Vereinigten Staaten, um daraus sein literarisches Comeback zu kreieren. Außerdem finde ich Steve interessant. Er ist sozusagen Johnny auf der Spur, und dient als doppelter Boden, falls dieser in Schwierigkeiten kommt. Steve ist ein geradliniger Typ, der seinen Job durchzieht, und charakterstark im Leben steht. Weitere Figuren sind Davids Familie, die auf den Weg in den Jahresurlaub ist, ein Paar, das ein Auto überstellt, und eine Anhalterin, die durch Zufall in diese Misere kommt. Sie alle haben sich in der Wüste in die Bredouille gebracht beziehungsweise haben sie im Kern der Verzweiflung unabsichtlich Halt gemacht. In Desperation geht Blutrünstiges vor. Schon allein die geografische Lage, könnte manchen zum Verzweifeln bringen! Mitten in der staubig-heißen Nevada-Wüste hat sich Desperation seinen Namen gemacht. Es gibt nur Sonne, Sand und einen Cop, mit dem sich nicht reden lässt. King baut das grauenhafte Böse in seiner Urform ein. Genau so soll Horror meiner Meinung nach sein. Denn dieses Böse ist launenhaft und unberechenbar. Es entbehrt jeder Vorhersehbarkeit, sondern folgt lediglich seinem bestialischen Trieb. Dabei schürt King blutige Bilder im Kopf, und lässt einem vom Verwesungsgeruch Tränen in die Augen steigen. Die Maden haben sich längst breit gemacht und die Fliegen surren überall. Gleichzeitig ist darauf zu achten, dass man nicht auf Klapperschlangen tritt, und bei den Skorpionen muss man höllisch aufpassen! Das Spannungslevel dieses Romans ist genial. Obwohl Stephen King seine Bücher eher gemächlich angeht, zeigt er diesmal kein Pardon. Er macht dem Leser Feuer unterm Hintern und treibt die Spannung von Seite zu Seite an. In „Desperation“ lässt King die Horror-Puppen auf glühenden Kohlen tanzen und legt dabei eine flotte Sohle hin. Es riecht nach Verwesung, die Hitze drückt, giftige Viecher haben es auf dich abgesehen, und die Hölle tritt gegen den Himmel an. Leseempfehlung!

Ein ordentliches Werk des Meisters
von VroniMars aus Coburg am 18.02.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich habe schon viiele viiiele Werke von King in mich verschlungen und muss sagen: Ja! Wieder ein typisches King-Buch mit dem charakteristischen Stil und somit toll! Gerade den Einbezug des religiösen Kontextes fand ich sehr gelungen. Aber auch der Horror bleibt in diesem Buch nicht zu kurz. Da mir aber viele Bücher einfallen, di... Ich habe schon viiele viiiele Werke von King in mich verschlungen und muss sagen: Ja! Wieder ein typisches King-Buch mit dem charakteristischen Stil und somit toll! Gerade den Einbezug des religiösen Kontextes fand ich sehr gelungen. Aber auch der Horror bleibt in diesem Buch nicht zu kurz. Da mir aber viele Bücher einfallen, die mir besser gefallen haben: 4 Punkte!

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