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Tod am Kanal

Kommissar Christoph Johannes

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Im Holländerstädtchen Friedrichstadt wird die Leiche einer Frau gefunden. Die Lehrerin hatte damit gedroht, das Komplott zwischen einem biederen Lehrerkollegium und einer großbürgerlichen Elternschaft zugunsten lernfauler Schüler aufzudecken. Doch ein Mörder wollte die Betulichkeit dieser scheinbaren Idylle bewahren. Das inzwischen zum Kult gewordene Team der Husumer Kripo ermittelt einmal mehr mit Herz und Verstand, wobei das Schnüffelschwein Große Jäger nicht nur für humorvolle Einlagen, sondern auch für Aufregung sorgt - als der Tod erneut zuschlägt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.12.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783863580445
Verlag Emons Verlag
Dateigröße 3037 KB
eBook
8,49
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Regionalkrimi mit viel Lokalkolorit
von Xirxe aus Hannover am 03.06.2011
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Story ist recht schnell erzählt: Eine Lehrerin des örtlichen Gymnasiums wird in einem Kahn in einer Gracht in Friedrichstadt erdrosselt aufgefunden. Verdächtige gibt es mehr als genug: Schüler, deren Versetzung bedroht ist, zahlreiche Liebhaber, ein Direktor der Angst um seine Schule hat undundund. Als es noch einen Toten... Die Story ist recht schnell erzählt: Eine Lehrerin des örtlichen Gymnasiums wird in einem Kahn in einer Gracht in Friedrichstadt erdrosselt aufgefunden. Verdächtige gibt es mehr als genug: Schüler, deren Versetzung bedroht ist, zahlreiche Liebhaber, ein Direktor der Angst um seine Schule hat undundund. Als es noch einen Toten gibt, wächst der Druck auf das Ermittlerteam der Husumer Kripo. So wirklich begeistert hat mich dieser 'Hinterm-Deich-Krimi' nun nicht. Zugegeben, die Verbal-Scharmützel des Ermittlers Große Jäger mit Verdächtigen oder auch seinem Vorgesetzten waren immer wieder amüsant. Und Ortskundige werden sicherlich mit Freude die Beschreibungen diverser Lokalitäten lesen und wiedererkennen. Doch der immer wieder gestelzte und unnatürliche Sprachstil wie auch die teilweise völlig überzogenen oder unlogischen Aussagen machen wenig Freude beim Lesen. Einige Beispiele: Bei einem Ehekrach sagt er zu ihr: 'Durch dein gegen mich intrigierendes Verhalten unterstützt du sie auch noch.' Klar, so unterhält man sich in einer Ehe, oder? Der Vorgesetzte erklärt seinem langjährigen erfahrenen Mitarbeiter (Hauptkommissar): 'Für Totschlag gilt die Voraussetzung, dass das Tötungsdelikt nicht geplant war.' Hm, sicherlich was ganz Neues für den Hauptkommissar. 'Für die 40 Kilometer benötigten sie fast 20 min, da auf der engen und gewundenen Küstenstraße ... nur ein schweres Vorankommen war.' D.h., sie fuhren 120 km/h. Ansonsten kann man dort vermutlich mit 200 km/h vorankommen. Der Mörder beim Verhör: 'Nun aber zurück zum Montag.' Ach, wenn doch alle Mörder so gestehen würden... Und so fort. Manche der Personen sind so übertrieben dargestellt, dass ich beim Lesen nur noch den Kopf schüttelte - einfach unglaubwürdig. So bleibt als Resümee: für einen Krimi mit viel Lokalkolorit noch ganz ordentlich, aber gut ist etwas anderes.

dieses Mal kein Altenheim,. sondern eine Schule
von einer Kundin/einem Kunden am 12.04.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

die im Mittelpunkt von Nygaards "Mord am Kanal" steht. Eine ermordete Lehrerin, ein farbiger Lehrer, ein rassistischer Schüler aus reichem Elternhaus, zerüttete Familien - die Reihe der von Herrn Nygaard verwendeten Klischees ließe sich weiter fortsetzen... Nichtsdestotrotz hat der Autor eine spannende Geschichte zu Papier gebracht, die sich dank seines eingängigen... die im Mittelpunkt von Nygaards "Mord am Kanal" steht. Eine ermordete Lehrerin, ein farbiger Lehrer, ein rassistischer Schüler aus reichem Elternhaus, zerüttete Familien - die Reihe der von Herrn Nygaard verwendeten Klischees ließe sich weiter fortsetzen... Nichtsdestotrotz hat der Autor eine spannende Geschichte zu Papier gebracht, die sich dank seines eingängigen flüssigen Stils sehr gut lesen lässt ohne das Langeweile aufkommt - von daher hätte das Buch auch 4 Sterne bekommen können. Inhaltsmäßig wäre meiner Meinung nach weniger mehr gewesen - Nygaard spricht zu viele Probleme an und verzettelt sich am Schluss damit - das Ende ist überhastet - da hat der Autor versucht, alle Geschehnisse zu verbinden. Was ich an Nygaards Büchern u.a. so mag, sind die kleinen liebevollen menschlichen Details, die er immer wieder einstreut - sei es über seine bewährte Truppe der Husumer Polizei oder die "Neuen" - das macht Spaß zu lesen und lässt über Schwächen hinweg sehen. Alles in allem ein weiteres gelungenes Buch von dem Autor und ich freue mich auf die neuen Bücher von ihm.